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Bundesliga-Kader 2023/24

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DBecki schrieb:

Dann hör auf, hier rumzuplärren, dass es Deinen FFC nicht mehr gibt und find Dich langsam damit ab.


Don't feed the troll!
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Trolls don't  need any Feed.
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Es reicht jetzt!
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Sagt wer ?
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Ich habe natürlich keine Ahnung, aber Entwicklungen verfolgt und frage mich nun, wie die Geschichte mit dem FFC weitergegangen wäre. Es sah nicht nach einer rosigen Entwicklung aus.
Im Frauenfußball ticken die Uhren schon lange anders. Kann man gut finden oder nicht, aber daran ist nicht Eintracht Frankfurt schuld.
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Ich habe natürlich keine Ahnung, aber Entwicklungen verfolgt und frage mich nun, wie die Geschichte mit dem FFC weitergegangen wäre. Es sah nicht nach einer rosigen Entwicklung aus.
Im Frauenfußball ticken die Uhren schon lange anders. Kann man gut finden oder nicht, aber daran ist nicht Eintracht Frankfurt schuld.
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complice schrieb:

wie die Geschichte mit dem FFC weitergegangen wäre. Es sah nicht nach einer rosigen Entwicklung aus.

Wie die Entwicklung eventuell weiter gegangen wäre, sieht man doch in Potsdam und auch in Sand.
Allein die SGS Essen kann sich derzeit noch als reiner Frauenfußballverein noch in der 1 BL halten.
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Ich habe natürlich keine Ahnung, aber Entwicklungen verfolgt und frage mich nun, wie die Geschichte mit dem FFC weitergegangen wäre. Es sah nicht nach einer rosigen Entwicklung aus.
Im Frauenfußball ticken die Uhren schon lange anders. Kann man gut finden oder nicht, aber daran ist nicht Eintracht Frankfurt schuld.
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Salecha hat es eben schon genau richtig geschrieben. Ich zitiere mal Teile meines Beitrages, den ich letzte Saison an anderer Stelle im Forum geschrieben habe. Ich gehe auch fest davon aus, dass in ein paar Jahren bei den Frauen die gleichen Vereine in der Bundesliga erfolgreich vertreten sein werden, wie bei den Männern. Bei der Professionalisierung kannst du letztendlich nur mit der nötigen Kohle mithalten.

Die einen fusionieren und integrieren einen früher erfolgreichen Frauenfußballverein, so wie z.B. die Eintracht oder der 1. FC Köln (FFC Brauweiler) oder Bayer Leverkusen (SSG Bergisch-Gladbach) und spielen gleich in den oberen Ligen mit, andere gründen eine neue Abteilung, fangen in der unteren Klasse an, aber können aufgrund des finanziellen Backgrounds ohne Probleme soviel investieren, dass die Aufstiege nur reine Formsache sind.

Bestes Beispiel dafür ist der BVB. Dieser hat erst zur Saison 2021/22 eine Abteilung für Frauen- und Mädchenfußball gegründet und ist mit einem Team in der Kreisliga A Dortmund gestartet. Dort gelangen haushoch überlegen in 18 Spielen 18 Siege und am Ende stand ein Torverhältnis von 143:3 und der Aufstieg zu Buche. In der letztenen Saison in der Bezirksliga gab es dann auch aus 24 Spielen die Maximalausbeute von 72 Punkten bei einem Torverhältnis von 143:5 und auch aktuell in der Landesliga nach 3 Spielen schon wieder 9 Punkte und 23:1 Tore.

Diese Vereine gehen dann wie ein heißes Messer durch die Butter durch die Ligen, bis sie in wenigen Jahren dann oben angekommen sind. Das ist alles absehbar und wahrer Wettbewerb sieht sicher anders aus.

Ich muss auch sagen, dass ich schon ein kleiner Nostalgiker bin und es schon auch traurig finde, dass die Entwicklung diesen Weg gehen wird, gleichwohl wissend, dass daran kein Weg vorbei geht.

Ich genieße es, solange es noch ist, wie es ist. Und ja, es tut mir leid für Vereine wie Turbine Potsdam, den SC Sand zuletzt oder auch die SGS Essen in der Zukunft, auch die werden sich auf Dauer nicht halten können. Diese Vereine haben sehr viel für den Frauenfußball getan und werden nach und nach von der Bildfläche verschwinden. Um zu fusionieren braucht es halt den richtigen Partner in näherer Umgebung. Da hatte der FFC Frankfurt Glück mit der Eintracht, aber mit wem soll die Turbine fusionieren? Mit der klammen Hertha?? Oder die SGS Essen? Mit RW?...

Die haben das Glück nicht und haben damit keine Chance auf Dauer konkurrenzfähig zu sein. Und damit geht auch einiges an Flair verloren und auch wenn viele das anders sehen mögen, ich finde diese nicht aufzuhaltende Entwicklung in diesem Punkt auch ein wenig schade!
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Salecha hat es eben schon genau richtig geschrieben. Ich zitiere mal Teile meines Beitrages, den ich letzte Saison an anderer Stelle im Forum geschrieben habe. Ich gehe auch fest davon aus, dass in ein paar Jahren bei den Frauen die gleichen Vereine in der Bundesliga erfolgreich vertreten sein werden, wie bei den Männern. Bei der Professionalisierung kannst du letztendlich nur mit der nötigen Kohle mithalten.

Die einen fusionieren und integrieren einen früher erfolgreichen Frauenfußballverein, so wie z.B. die Eintracht oder der 1. FC Köln (FFC Brauweiler) oder Bayer Leverkusen (SSG Bergisch-Gladbach) und spielen gleich in den oberen Ligen mit, andere gründen eine neue Abteilung, fangen in der unteren Klasse an, aber können aufgrund des finanziellen Backgrounds ohne Probleme soviel investieren, dass die Aufstiege nur reine Formsache sind.

Bestes Beispiel dafür ist der BVB. Dieser hat erst zur Saison 2021/22 eine Abteilung für Frauen- und Mädchenfußball gegründet und ist mit einem Team in der Kreisliga A Dortmund gestartet. Dort gelangen haushoch überlegen in 18 Spielen 18 Siege und am Ende stand ein Torverhältnis von 143:3 und der Aufstieg zu Buche. In der letztenen Saison in der Bezirksliga gab es dann auch aus 24 Spielen die Maximalausbeute von 72 Punkten bei einem Torverhältnis von 143:5 und auch aktuell in der Landesliga nach 3 Spielen schon wieder 9 Punkte und 23:1 Tore.

Diese Vereine gehen dann wie ein heißes Messer durch die Butter durch die Ligen, bis sie in wenigen Jahren dann oben angekommen sind. Das ist alles absehbar und wahrer Wettbewerb sieht sicher anders aus.

Ich muss auch sagen, dass ich schon ein kleiner Nostalgiker bin und es schon auch traurig finde, dass die Entwicklung diesen Weg gehen wird, gleichwohl wissend, dass daran kein Weg vorbei geht.

Ich genieße es, solange es noch ist, wie es ist. Und ja, es tut mir leid für Vereine wie Turbine Potsdam, den SC Sand zuletzt oder auch die SGS Essen in der Zukunft, auch die werden sich auf Dauer nicht halten können. Diese Vereine haben sehr viel für den Frauenfußball getan und werden nach und nach von der Bildfläche verschwinden. Um zu fusionieren braucht es halt den richtigen Partner in näherer Umgebung. Da hatte der FFC Frankfurt Glück mit der Eintracht, aber mit wem soll die Turbine fusionieren? Mit der klammen Hertha?? Oder die SGS Essen? Mit RW?...

Die haben das Glück nicht und haben damit keine Chance auf Dauer konkurrenzfähig zu sein. Und damit geht auch einiges an Flair verloren und auch wenn viele das anders sehen mögen, ich finde diese nicht aufzuhaltende Entwicklung in diesem Punkt auch ein wenig schade!
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Ich finde es auch sehr schade und hoffe, dass wenigstens Essen als "letzter Mohikaner" sich noch halten kann.

Traditionsvereine wie Potsdam gehen runter, und stattdessen kommt dann so ein Dreck wie RB hoch. Bin eigentlich ganz froh, dass ich da in Urlaub bin und mir das Spiel gegen die nicht ansehen muss. Auch wenn ich natürlich inständig hoffe, dass unsere Frauen der Plörre gleich mal einen ordentlichen Dämpfer verpassen!

Wenn die RB-Kühe allerdings gleich oben mitmischen sollten, würde das dieser Saison einen bitteren Beigeschmack verpassen.
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Auch im Männerfussball gibt es Nostalgiker, welcher mit einen weinenden und einen lachenden Auge in die Zukunft schauen. Auch im Männerfussball muss man extrem aufpassen nicht nach unten durchgereicht zu werden. Denn vor 7 Jahren hätte sich die SGE eine Fusion gar nicht leisten können, hatten ja noch nicht mal Geld für eine Reservemannschaft, den richtigen Trainer zur richtigen Zeit, ein sehr gutes Managment was aus 2 Millionen 100 Millionen gemacht hat(Haller, Rebic und Jovic). Auch darf man nicht vergessen das sich der Männerfussball sein standing auch hart erarbeitet hat, was früher teilweise als asoziales Fussball Gesindel(Fans) verschrien war, oder wo "20 Männer nur einen Ball hinterherlaufen" abgetan wurde, ist in der heutigen Zeit ganz oben angesiedelt.

Aber auch das hinterlässt Spuren, kaum hat man einen Lieblingsspieler Stand jetzt, wappend küssend, ist er schon wieder weg. Vereine werden Hobbysache von Investoren, oder gelten als nette Anlageprodukte. Konzerne mischen mit, Traditionsvereine verschwinden usw usf.

Von daher hätte es für den 1. FFC auch viel schlimmer treffen können, so ist man bei einer Traditionsmannschaft untergekommen und heißt nicht etwa 1 FC Deutsche Börse, ist ein Konstrukt der Investoren a´la Chelsea geworden, dem super Forum , den algemein als mitreißend angesehenen Fans usw.
Aber auch die SGE profitiert ungemein, von der jahrelangen guten Arbeit des.1FFC im Jungendbereich, der Ligazugehörigkeit, das Standing und den guten Strukturen.
Ich denke es ist eine Win Win Geschichte, was letztendlich auch die Teilnahme an der Championsleague bestätigt, nicht zuletzt auch das auftreten gegen Juventus, zeigen was möglich ist, in dieser Saison!
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Witzigerweise wünscht sich vikkybumsi einerseits die gute alte FFC-Zeit zurück, prangert aber andererseits ständig an, dass die Eintracht zu wenig investiert.
Na was den jetzt?
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Witzigerweise wünscht sich vikkybumsi einerseits die gute alte FFC-Zeit zurück, prangert aber andererseits ständig an, dass die Eintracht zu wenig investiert.
Na was den jetzt?
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Na sie steht halt auf Chelsea und deren Plastikgeld, was nicht erwirtschaftet werden muss!
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Auch im Männerfussball gibt es Nostalgiker, welcher mit einen weinenden und einen lachenden Auge in die Zukunft schauen. Auch im Männerfussball muss man extrem aufpassen nicht nach unten durchgereicht zu werden. Denn vor 7 Jahren hätte sich die SGE eine Fusion gar nicht leisten können, hatten ja noch nicht mal Geld für eine Reservemannschaft, den richtigen Trainer zur richtigen Zeit, ein sehr gutes Managment was aus 2 Millionen 100 Millionen gemacht hat(Haller, Rebic und Jovic). Auch darf man nicht vergessen das sich der Männerfussball sein standing auch hart erarbeitet hat, was früher teilweise als asoziales Fussball Gesindel(Fans) verschrien war, oder wo "20 Männer nur einen Ball hinterherlaufen" abgetan wurde, ist in der heutigen Zeit ganz oben angesiedelt.

Aber auch das hinterlässt Spuren, kaum hat man einen Lieblingsspieler Stand jetzt, wappend küssend, ist er schon wieder weg. Vereine werden Hobbysache von Investoren, oder gelten als nette Anlageprodukte. Konzerne mischen mit, Traditionsvereine verschwinden usw usf.

Von daher hätte es für den 1. FFC auch viel schlimmer treffen können, so ist man bei einer Traditionsmannschaft untergekommen und heißt nicht etwa 1 FC Deutsche Börse, ist ein Konstrukt der Investoren a´la Chelsea geworden, dem super Forum , den algemein als mitreißend angesehenen Fans usw.
Aber auch die SGE profitiert ungemein, von der jahrelangen guten Arbeit des.1FFC im Jungendbereich, der Ligazugehörigkeit, das Standing und den guten Strukturen.
Ich denke es ist eine Win Win Geschichte, was letztendlich auch die Teilnahme an der Championsleague bestätigt, nicht zuletzt auch das auftreten gegen Juventus, zeigen was möglich ist, in dieser Saison!
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Win-win-Situation trifft es sehr gut.

Ich selbst, als Fan der Eintracht von Kindesbeinen an, bin erst durch die Fusion auf den Frauenfußball im Verein aufmerksam geworden, obgleich die Eintracht ja auch vorher schon eine entsprechende Abteilung hatte. Insofern habe ich die Entwicklung auch erst in der kürzer zurückliegenden Zeit intensiv verfolgt, aber ich bin ja sehr regelmäßig bei den Spielen und komme auch häufiger ins Gespräch mit Fans "aus den alten FFC-Zeiten", die sehen das auch (nahezu) alle so, dass die Fusion für alle Seiten ein Geschenk war!

Ich denke, das ist unbestritten breiter Konsens auf allen Seiten!

Und hey, was gibt es denn auch Besseres, als mit dem geilsten Verein der Welt fusionieren zu können?




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Salecha hat es eben schon genau richtig geschrieben. Ich zitiere mal Teile meines Beitrages, den ich letzte Saison an anderer Stelle im Forum geschrieben habe. Ich gehe auch fest davon aus, dass in ein paar Jahren bei den Frauen die gleichen Vereine in der Bundesliga erfolgreich vertreten sein werden, wie bei den Männern. Bei der Professionalisierung kannst du letztendlich nur mit der nötigen Kohle mithalten.

Die einen fusionieren und integrieren einen früher erfolgreichen Frauenfußballverein, so wie z.B. die Eintracht oder der 1. FC Köln (FFC Brauweiler) oder Bayer Leverkusen (SSG Bergisch-Gladbach) und spielen gleich in den oberen Ligen mit, andere gründen eine neue Abteilung, fangen in der unteren Klasse an, aber können aufgrund des finanziellen Backgrounds ohne Probleme soviel investieren, dass die Aufstiege nur reine Formsache sind.

Bestes Beispiel dafür ist der BVB. Dieser hat erst zur Saison 2021/22 eine Abteilung für Frauen- und Mädchenfußball gegründet und ist mit einem Team in der Kreisliga A Dortmund gestartet. Dort gelangen haushoch überlegen in 18 Spielen 18 Siege und am Ende stand ein Torverhältnis von 143:3 und der Aufstieg zu Buche. In der letztenen Saison in der Bezirksliga gab es dann auch aus 24 Spielen die Maximalausbeute von 72 Punkten bei einem Torverhältnis von 143:5 und auch aktuell in der Landesliga nach 3 Spielen schon wieder 9 Punkte und 23:1 Tore.

Diese Vereine gehen dann wie ein heißes Messer durch die Butter durch die Ligen, bis sie in wenigen Jahren dann oben angekommen sind. Das ist alles absehbar und wahrer Wettbewerb sieht sicher anders aus.

Ich muss auch sagen, dass ich schon ein kleiner Nostalgiker bin und es schon auch traurig finde, dass die Entwicklung diesen Weg gehen wird, gleichwohl wissend, dass daran kein Weg vorbei geht.

Ich genieße es, solange es noch ist, wie es ist. Und ja, es tut mir leid für Vereine wie Turbine Potsdam, den SC Sand zuletzt oder auch die SGS Essen in der Zukunft, auch die werden sich auf Dauer nicht halten können. Diese Vereine haben sehr viel für den Frauenfußball getan und werden nach und nach von der Bildfläche verschwinden. Um zu fusionieren braucht es halt den richtigen Partner in näherer Umgebung. Da hatte der FFC Frankfurt Glück mit der Eintracht, aber mit wem soll die Turbine fusionieren? Mit der klammen Hertha?? Oder die SGS Essen? Mit RW?...

Die haben das Glück nicht und haben damit keine Chance auf Dauer konkurrenzfähig zu sein. Und damit geht auch einiges an Flair verloren und auch wenn viele das anders sehen mögen, ich finde diese nicht aufzuhaltende Entwicklung in diesem Punkt auch ein wenig schade!
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mmammu schrieb:

Bestes Beispiel dafür ist der BVB. Dieser hat erst zur Saison 2021/22 eine Abteilung für Frauen- und Mädchenfußball gegründet und ist mit einem Team in der Kreisliga A Dortmund gestartet. Dort gelangen haushoch überlegen in 18 Spielen 18 Siege und am Ende stand ein Torverhältnis von 143:3 und der Aufstieg zu Buche. In der letztenen Saison in der Bezirksliga gab es dann auch aus 24 Spielen die Maximalausbeute von 72 Punkten bei einem Torverhältnis von 143:5 und auch aktuell in der Landesliga nach 3 Spielen schon wieder 9 Punkte und 23:1 Tore.

was ich von dort gehört habe, gab es die Überlegung die Mannschaften der SpVG Berghofen (einem Stadtteil von Dortmund) zu übernehmen. Die haben damals 2. BL gespielt. Dann hat man sich aber dagegen entschieden, da sie den Verein nicht kaputt machen wollten. Die ersten Spielerinnen vom BVB durften alle nicht weiter als 20-30 Km aus dem Umkreis von Dortmund kommen. (wie es jetzt ist, weiß ich nicht). Inzwischen gibt es eine 2. Mannschaft und eine B-Juniorinnen. Übrigens geht  Schalke denselben Weg wie der BVB.
Ich bin ehrlich, ich weiß nicht welcher Weg der bessere und gerechtere ist.

Mainz hat ja diese Saison auch Schott Mainz übernommen.
Gab es auch nicht mal ein Gerücht, dass Union eventuell mit Potsdam zusammenarbeiten möchte.
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Ich finde es auch sehr schade und hoffe, dass wenigstens Essen als "letzter Mohikaner" sich noch halten kann.

Traditionsvereine wie Potsdam gehen runter, und stattdessen kommt dann so ein Dreck wie RB hoch. Bin eigentlich ganz froh, dass ich da in Urlaub bin und mir das Spiel gegen die nicht ansehen muss. Auch wenn ich natürlich inständig hoffe, dass unsere Frauen der Plörre gleich mal einen ordentlichen Dämpfer verpassen!

Wenn die RB-Kühe allerdings gleich oben mitmischen sollten, würde das dieser Saison einen bitteren Beigeschmack verpassen.
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Fantastisch schrieb:

Wenn die RB-Kühe allerdings gleich oben mitmischen sollten, würde das dieser Saison einen bitteren Beigeschmack verpassen.

Ich finde das Konstrukt RB auch nicht toll, aber die Frauen kommen da schon aus einer anderen Schiene als die Männer. Und für den Frauenfußball im Osten ist es sicherlich gut, dass mit dem Wegfall von Potsdam eine andere Mannschaft da ist. Vielleicht kann man ihnen ja eine Chance geben.
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mmammu schrieb:

Bestes Beispiel dafür ist der BVB. Dieser hat erst zur Saison 2021/22 eine Abteilung für Frauen- und Mädchenfußball gegründet und ist mit einem Team in der Kreisliga A Dortmund gestartet. Dort gelangen haushoch überlegen in 18 Spielen 18 Siege und am Ende stand ein Torverhältnis von 143:3 und der Aufstieg zu Buche. In der letztenen Saison in der Bezirksliga gab es dann auch aus 24 Spielen die Maximalausbeute von 72 Punkten bei einem Torverhältnis von 143:5 und auch aktuell in der Landesliga nach 3 Spielen schon wieder 9 Punkte und 23:1 Tore.

was ich von dort gehört habe, gab es die Überlegung die Mannschaften der SpVG Berghofen (einem Stadtteil von Dortmund) zu übernehmen. Die haben damals 2. BL gespielt. Dann hat man sich aber dagegen entschieden, da sie den Verein nicht kaputt machen wollten. Die ersten Spielerinnen vom BVB durften alle nicht weiter als 20-30 Km aus dem Umkreis von Dortmund kommen. (wie es jetzt ist, weiß ich nicht). Inzwischen gibt es eine 2. Mannschaft und eine B-Juniorinnen. Übrigens geht  Schalke denselben Weg wie der BVB.
Ich bin ehrlich, ich weiß nicht welcher Weg der bessere und gerechtere ist.

Mainz hat ja diese Saison auch Schott Mainz übernommen.
Gab es auch nicht mal ein Gerücht, dass Union eventuell mit Potsdam zusammenarbeiten möchte.
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Salecha schrieb:

Gab es auch nicht mal ein Gerücht, dass Union eventuell mit Potsdam zusammenarbeiten möchte.        

Das Problem hierbei wäre zwei verschiedene Bundesländer und Städte, denke nicht das man das alles so einfach unter einen Hut bekommen würde, selbst wenn man wollte.... Auf die Hertha würde das auch zutreffen, wäre aber gegrafisch näher dran gewesen, da wurde aber die kleine Hertha( Hertha 03 Zehlendorf) integriert.
In Brandenburg(Turbine) ist und wird kein ädequater ambitionierter Bundesligist sich finden lassen.... so das Turbine nicht nur den Abstieg verkraften muss, sondern auch wahrscheinlich keine Chance mehr auf Bundesliga haben wird....
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Salecha schrieb:

Gab es auch nicht mal ein Gerücht, dass Union eventuell mit Potsdam zusammenarbeiten möchte.        

Das Problem hierbei wäre zwei verschiedene Bundesländer und Städte, denke nicht das man das alles so einfach unter einen Hut bekommen würde, selbst wenn man wollte.... Auf die Hertha würde das auch zutreffen, wäre aber gegrafisch näher dran gewesen, da wurde aber die kleine Hertha( Hertha 03 Zehlendorf) integriert.
In Brandenburg(Turbine) ist und wird kein ädequater ambitionierter Bundesligist sich finden lassen.... so das Turbine nicht nur den Abstieg verkraften muss, sondern auch wahrscheinlich keine Chance mehr auf Bundesliga haben wird....
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Ok, an die unterschiedlichen Bundesländer habe ich gar nicht gedacht..Für Potsdam tut es mir echt leid, vor allem wenn man bedenkt, wer dort alles mal gespielt hat, damn wird man schon etwas wehmütig
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Ok, an die unterschiedlichen Bundesländer habe ich gar nicht gedacht..Für Potsdam tut es mir echt leid, vor allem wenn man bedenkt, wer dort alles mal gespielt hat, damn wird man schon etwas wehmütig
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Ja ist schon schade, das die ehemaligen Wegbereiter des Deutschen Frauen Fussballs so wenig Unterstützung erfahren und alle nach und nach den Finanzkräftigen Vereinen weichen müssen, ich sehe das obwohl Männerfan auch mit gemischten Augen.
Letztendlich sind die Bundesliga Männer Clubs auch eine Art Investoren, welche je nachdem wie gut sie aufgestellt sind, die Frauen Bundesliga fremdfinanzieren.
Aber wahrscheinlich, letztendlich auch alternativlos, da sich hüben wie drüben das Rad nicht aufhalten lässt.
Aber wer weiß, der Unterbau des Frauenfussballs wird auch immer solider so das es ja evtl. auch mal eine Aufstockung der Bundesliga  auf 18 Teams geben kann, was sicherlich einhergehen würde mit mehr TV Einnahmen.

Ich würde es ja irgendwie toll finden wenn sich wenigstens eine Finanzstarke Investorin finden würde um sich der Turbine zu erbarmen. Denn ich möchte denen auch gar keine schlechte Arbeit unterstellen, weil es ist schon ein ungleicher Kampf für reine Frauen Mannschaften.
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Ich denke, den meisten sind inzwischen viele Namen unserer Spielerinnen geläufig, aber sicher noch nicht allen und vor allem auch nicht alle Namen.

Ich habe daher mal das Sommerloch genutzt und eine Übersicht zusammengestellt, wer zur neuen Saison dem Bundesligakader unserer Adlerträgerinnen angehört und einen kleinen Blick auf den Lebenslauf der einzelnen Spielerinnen geworfen.

Ich bin sicher, es wird noch Veränderungen, insbesondere Ergänzungen, im Kader geben, die kann man ja dann noch nachreichen.

Tor:

Stina Johannes:

Geburtsdatum: 23.1.2000

Rückennummer: 1

Vertrag bis: 30.6.2025

Bisherige Vereine:
Jugend:
2007-2015 Heeßeler SV
2015-2016 HSC Hannover
2016-2017 FF USV Jena U17

Frauen:
2016-2018 FF USV Jena (1 Einsatz BL, 16 x 2. Mannschaft)
2018-2022 SGS Essen (29 Einsätze)
2022 INAC Kobe Leonesa (1 Einsatz)
Seit 1.7.2022 Eintracht (bisher 22 Einsätze)

Nationalmannschaften:
2014-2015 Deutschland U15 (3 Spiele)
2015 Deutschland U16 (2 Spiele)
2017 Deutschland U17 (6 Spiele)
2018 Deutschland U19 (7 Spiele)

Sonstiges:
Stina Johannes ist aufgewachsen in Burgdorf in der Nähe von Hannover. Mit 7 Jahren begann sie mit dem Fußballspielen zunächst noch als Feldspielerin. Nach einem Wechsel von ihrem Heimatverein Heeßeler SV zum HSC Hannover, wo sie jeweils in Jungenteams mitspielte, folgte ein Jahr später ein weiterer Wechsel zum FF USV Jena (später fusioniert mit FC Carl-Zeiss Jena), wo sie zunächst in der Juniorinnen U17 Bundesliga spielte.

Am 3.9.2017 gab Stina ihr Debüt in der Frauen Bundesliga als sie in der 39. Minute für die verletzte Stammtorhüterin eingewechselt wurde. Dies blieb allerdings auch ihr einziger Einsatz in der Bundesliga für den FF USV Jena. In der Folge hütete sie aber noch 16-mal das Tor der 2. Mannschaft in der 2. Liga.

Zur Saison 2018/19 wechselte sie zur SGS Essen und kam bis 2022 auf 29 Einsätze in der Bundesliga. Im letzten Jahr in Essen hatte Stina leider mit einer hartnäckigen Rückenverletzung zu kämpfen, so dass sie wenig zum Einsatz kam.

Nachdem die Eintracht sie zur Saison 2022/23 als Nachfolgerin von Merle Frohms verpflichtet hat, wechselte sie nochmal für 3 Monate im März 2022 nach Japan, um wieder Spielpraxis zu sammeln. Verletzungsbedingt absolvierte sie aber auch nur 1 Spiel für INAC Kobe Leonesa, feierte aber mit dem Team die japanische Meisterschaft. Ihr Debüt für die Eintracht gab Stina dann am 11.9.22 beim DFB-Pokalspiel beim SV 07 Weinberg.

In verschiedenen U-Nationalmannschaften kam sie von 2014 bis 2018 zum Einsatz. Den größten Erfolg dabei feierte sie 2017 als sie mit der U17-Nationalmannschaft Europameister wurde. Im Halbfinale gegen Norwegen avancierte sie zur Heldin, als sie im entscheidenden Elfmeterschießen vier Schüsse parieren konnte! Auch im Finale gegen Spanien konnte sie einen Elfmeter halten.

2021 wurde Stina erstmals in den Kader der A-Nationalmannschaft berufen und fährt aktuell als 3. Torfrau mit zur WM nach Australien.

Aktuell studiert sie Mathematik.


Cara Bösl:

Geburtsdatum: 11.2.1997

Rückennummer: 26

Vertrag bis: 30.6.2024

Bisherige Vereine:
Jugend:
Alemannia Königstädten
Opel Rüsselsheim
2012-2014 1.FFC Frankfurt U17 (26 Spiele)

Frauen:
2014-2020 1.FFC Frankfurt (10 Einsätze BL & 43 x 2. Mannschaft)
Seit 2020 Eintracht (bisher 4 Einsätze 1. Mannschaft & 2 x 2. Mannschaft)

Sonstiges:
Cara Bösl ist geboren und aufgewachsen in Rüsselsheim. In der Jugend spielte sie bei Alemannia Königstädten und Opel Rüsselsheim in Jungenteams zunächst als Feldspielerin, bevor sie 2012 mit 15 Jahren zu den B-Juniorinnen des 1. FFC Frankfurt wechselte. Aufmerksam auf sie wurde man, nachdem sie im gleichen Jahr mit den U15-Mädchen Länderpokal Siegerin wurde.

In der Bundesliga debütierte Cara am 2.4.2017 für den 1.FFC Frankfurt.

Seit Fusion mit der Eintracht ist sie die 2. Torhüterin zunächst hinter Merle Frohms und aktuell hinter Stina Johannes und kam bisher auf 4 Einsätze im BL-Team und 2 Einsätze in der 2. Mannschaft (U20).

Cara absolviert einen Studiengang für Sport- und Erziehungswissenschaften.


Hannah Johann

Geburtsdatum: 12.3.2003

Rückennummer: 21

Vertrag bis: 30.6.2025

Bisherige Vereine:  
Jugend:
2007-2009 SC Rot Weiss Lintorf
2009-2013 FV Giech
2013-2016 RSV Drosendorf
2016-2018 Eintracht Bamberg
2017/18 1. FC Nürnberg
2018/19 Minnesota USA

Frauen:
2019/20 1.FC Nürnberg (2 Spiele)
2020/21 Würzburger Kickers (4 Spiele)
Seit 2021 Eintracht (bisher 21 Spiele in der U20 in der 2. Liga)

Nationalmannschaften:
2020 Deutschland U17 (1Spiel)

Sonstiges:
Hannah Johann kommt gebürtig aus Hannover. Bereits im Kindergartenalter begann sie das Fußballspielen beim SC Rot Weiss Lintorf bevor sie über den FV Giech zum RSV Drosendorf wechselte, der in der Region für erfolgreichen Mädchen- und Frauenfußball bekannt ist. In der U15 folgte der Wechsel zum Bayernligisten Eintracht Bamberg, die U15 (B-Junioren) ist der letzte Jahrgang in dem regulär Mädchen und Jungs zusammen in einem Team auflaufen dürfen.

Nach einem Gastspiel beim 1. FC Nürnberg ging Hannah für ein Schuljahr in die USA an die Shattuck-St. Mary’s School in Faribault im Bundesstaat Minnesota.
Nach einem weiteren Jahr beim Club und Einsätzen in der Regionalliga Süd wechselte Hannah zu den Würzburger Kickers und kam 2021 auf 4 Einsätze in der 2. Liga.

Zur Saison 2021/22 wechselte sie zur Eintracht und vervollständigt den Kader unseres Bundesligateams als 3. Torfrau. Für unsere U20 absolvierte sie bisher 21 Spiele in der 2. Liga.


Abwehr:

Letícia Santos

Geburtsdatum: 2.12.1994

Rückennummer: 2

Vertrag bis: 30.6.2024

Bisherige Vereine:  
Jugend:
2007-2014 verschiedene Teams in Brasilien

Frauen:
2015-2016 Avaldsnes IL (Norwegen) (40 Spiele/3 Tore)
2017-2019 SC Sand (47 Spiele/2 Tore)
Seit 2019 1. FFC Frankfurt bzw. Eintracht (bisher 36 Spiele)

Nationalmannschaften:
2012-2014 Brasilien U20
Seit 2017 Brasilien A-Nationalmannschaft

Sonstiges:
Letícia Santos de Oliviera, wie sie mit vollem Namen heißt, begann relativ spät im Alter von 13 Jahren mit dem Fußballspielen. Sie durchlief mehrere Vereine in ihrer Heimat Brasilien und begann auch dort 2014 ihre Profikarriere bei XV de Piracicaba. Aber bereits nach knapp einem halben Jahr als Profi verließ sie ihr Heimatland und wechselte nach Norwegen zu Avaldsnes IL, für den sie zwei Spielzeiten in der 1. norwegischen Liga auflief.

Danach wechselte sie in die Bundesliga zum SC Sand und debütierte am 19.2.2017 in der Bundesliga. Nach zweieinhalb Jahren wechselte sie zur Saison 2019/20 zum 1. FFC Frankfurt, fiel aber gleich in der 1. Saison durch einen Kreuzbandriss längere Zeit aus.

Auch in der vergangenen Saison musste Letícia aufgrund einer erneuten Knie-OP seit Anfang Dezember 2022 pausieren.

In der U20-Nationalmannschaft Brasiliens debütierte sie 2012 und nahm 2014 an der U20-Weltmeisterschaft in Kanada teil, scheiterte aber mit Brasilien nach einer 1:5 Niederlage gegen Deutschland im entscheidenden Spiel bereits in der Gruppenphase.

Seit 2017 gehört sie zum Kader von Brasiliens A-Nationalmannschaft, in der sie am 9.4.2017 debütierte. Die jetzige WM in Australien verpasst sie leider aufgrund ihrer Verletzung.


Sophia Kleinherne

Geburtsdatum: 12.4.2000

Rückennummer: 4

Vertrag bis: 30.6.2024

Bisherige Vereine:  
Jugend:
Bis 2011 SG Telgte
2011-2014 BSV Ostbevern
2014-2017 FSV Gütersloh 2009

Frauen:
2016-2017 FSV Gütersloh 2009
2017 1. FFC Frankfurt II (8 Spiele/1 Tor)
Seit 2018 1. FFC Frankfurt bzw. Eintracht (bisher 116 Spiele/1 Tor)

Nationalmannschaften:
2014-2015 Deutschland U15 (5 Spiele)
2015 Deutschland U16 (2 Spiele)
2016 Deutschland U17 (14 Spiele)
2017-2019 Deutschland U19 (22 Spiele)
2017-2018 Deutschland U20 (6 Spiele)
Seit 2019 Deutschland A-Nationalmannschaft (bisher 27 Spiele/1 Tor)

Sonstiges:
Sophia Kleinherne (Spitzname Soffe) ist in Telgte geboren und begann auch im dort beheimateten Verein das Fußballspielen. Über den BSV Ostbevern wechselte sie 2014 in die Jugendabteilung des FSV Gütersloh 2009 und spielte mit deren B-Juniorinnen in der Bundesliga West/Südwest. Sowohl 2015 als auch 2016 erreichte sie mit dem Team jeweils die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft.

In der Saison 2016/17 kam Sophia zu ihren ersten Einsätzen im Frauenteam des FSV Gütersloh 2009 in der 2. Liga, wobei ihr auch ein Tor gelang.

Zur folgenden Saison wechselte sie zum 1. FFC Frankfurt und sollte in der zweiten Mannschaft in der 2. Liga zum Einsatz kommen. Bereits zur Winterpause wurde sie aber wegen guter Leistungen und einem längerfristigen Ausfall in der 1. Mannschaft in deren Kader befördert und debütierte am 11.2.2018 in der Bundesliga. Ihren bisher einzigen Treffer in der Bundesliga erzielte Sophia passenderweise zum Jubiläum ihres 100. Bundesligaspiels.

Für Deutschland debütierte Sophia am 28.10.2014 in der U15-Nationalmannschaft und durchlief seitdem diverse U-Nationalmannschaften. Mit der U17 wurde sie 2016 Europameister, drei Jahre später führte sie die U19 bei der Europameisterschaft als Kapitänin aufs Feld und wurde Vize-Europameister nach einer Finalniederlage gegen Frankreich.

Am 9.11.2019 kam Sophia zu ihrem 1. Einsatz in der A-Nationalmannschaft bei einem Freundschaftsspiel gegen England im Wembley Stadion vor 77000 Zuschauern. Seitdem gehört sie zum festen Kader der A-Nationalmannschaft und ist aktuell auch mit Deutschland bei der WM in Australien und Neuseeland.

2022 wurde sie Vize-Europameister und erzielte bei diesem Turnier auch ihr erstes und bisher einziges Länderspieltor.

Sophia studiert an der Fernuniversität Sportmanagement und ist Soldatin bei der Bundeswehr aktuell im Dienstgrad einer Hauptgefreiten.

In einem Beitrag bei Eintracht TV verriet sie, dass sie sehr gerne Zimtschnecken mag.


Virginia Kirchberger

Geburtsdatum: 25.5.1993

Rückennummer: 13

Vertrag bis: 30.6.2024

Bisherige Vereine:  
Jugend:
2005-2007 SV Aspern (Österreich)
2007-2009 USC Landhaus (Österreich) (29 Ligaspiele/3 Tore)

Frauen:
2009–2011 FC Bayern München II (31 Ligaspiele)
2011–2014 BV Cloppenburg (58 Ligaspiele/7 Tore)
2014–2015 MSV Duisburg (22 Ligaspiele/1 Tor)
2015–2016 1. FC Köln (18 Spiele/2 Tore)
2016–2018 MSV Duisburg (43 Ligaspiele/2 Tore)
2018–2020 SC Freiburg (34 Ligaspiele/1 Tor)
seit 2020 Eintracht (bisher 28 Ligaspiele BL & 1 Spiel in der 2. Mannschaft)

Nationalmannschaften:
2008–2010 Österreich U17 (7 Spiele)
2009–2010 Österreich U19 (2 Spiele)
Seit 2010 Österreich A-Nationalmannschaft (bisher 92 Spiele/3 Tore)

Sonstiges:
Virginia Kirchberger (Spitzname Gini) ist in Wien geboren und aufgewachsen. Sie ist die Nichte der Schauspielerin Sonja Kirchberger.  

Sie begann ihre Vereinskarriere 2005 in der männlichen C-Jugend des SV Aspern bevor sie 2007 in die Jugend des österreichischen Frauenbundesligateams USC Landhaus (Wien) wechselte.

2009 wurde der FC Bayern München auf sie aufmerksam und verpflichtete Virginia für seine 2. Mannschaft. Dort gab sie am 20.9.2009 ihr Debüt in der 2. Liga. Nach 2 Spielzeiten für Bayern II wechselte sie zum BV Cloppenburg, der ebenfalls in der 2. Liga spielte. In der zweiten Saison gelang ihr mit dem BV Cloppenburg der Aufstieg in die Bundesliga. Somit feierte sie am 6.10.2013 ihr Bundesligadebüt im Trikot des BV Cloppenburg.

Nach dem direkten Wiederabstieg verließ sie den Verein und wechselte zum MSV Duisburg und spielte somit weiter in der höchsten Spielklasse. Allerdings stieg auch der MSV Duisburg am Ende der Saison in die 2. Liga ab und Virginia unterzeichnete einen Vertrag beim gerade in die Bundesliga aufgestiegenen 1.FC Köln.

Wiederrum nach nur einer Saison gab es den Wechsel zurück nach Duisburg, da auch der 1.FC Köln die Klasse nicht halten konnte, der MSV Duisburg aber nach einem Jahr Abstinenz wieder in die Bundesliga aufgestiegen war.

2018 wechselte sie dann zum SC Freiburg, mit dem sie 2019 das DFB-Pokalfinale erreichte und nach weiteren zwei Spielzeiten schloss sich Virginia unserer Eintracht an und absolvierte bisher 28 Ligaspiele. Das erste Spiel im Trikot unserer Adlerträgerinnen bestritt sie am 6.9.2020 gegen Werder Bremen. Auch mit der Eintracht stand sie 2021 im DFB-Pokalfinale.

Nach 9 Einsätzen in der U17- bzw. U19-Nationalmannschaft Österreichs gab sie ihr Debüt in der A-Nationalmannschaft am 9.6.2010 und ist seitdem ein fester Bestandteil des Kaders.

Im November 2021 zog sie sich im WM-Qualifikationsspiel in Luxemburg einen Schien- und Wadenbeinbruch zu, der sie lange außer Gefecht setzte. Seit dieser schweren Verletzung hat sie in 4 Einsätzen lediglich 39 Minuten in der Bundesliga gespielt und bestritt eine Partie für unsere U20 in der 2. Liga.

Auch Virginia studiert Sportmanagement an einer Fernuni.


Janina Hechler

Geburtsdatum: 28.1.1999

Rückennummer: 16

Vertrag bis: 30.6.2024

Bisherige Vereine:  
Jugend:
TSV Gomaringen
VfL Sindelfingen
2015/16 1.FFC Frankfurt U17

Frauen:
seit 1.7.2016 1.FFC Frankfurt bzw. Eintracht (bisher 101 Spiele/2 Tore 1. Mannschaft & 14 Spiele/1 Tor 2. Mannschaft)

Nationalmannschaften:
2014-2015 Deutschland U16 (8 Spiele/2 Tore)
2015-2016 Deutschland U17 (4 Spiele)
2017-2018 Deutschland U19 (8 Spiele)
2018 Deutschland U20 (5 Spiele)

Sonstiges:
Janina Hechler stammt aus Gomaringen im Schwabenländle und begann im Alter von 5 Jahren mit Leichtathletik und 2 Jahre später auch mit dem Fußballspielen beim TSV Gomaringen.

Schnell wurde klar, dass Janina Talent für beide Sportarten hat, in der Leichtathletik wurde sie württembergische Meisterin über 300 Meter und auch im Fußball war sie recht erfolgreich. Sie wechselte zum VfL Sindelfingen und spielte mit deren U17 in der Saison 2014/15 in der Bundesliga Süd.

Bis 2015 fuhr sie zweigleisig, entschied sich aber dann ein Angebot des 1.FFC Frankfurt anzunehmen und sich voll auf die Fußballkarriere zu konzentrieren. Auch in Frankfurt spielte sie in ihrer ersten Saison in der U17 und wurde dann zur Saison 2016/17 in den Kader der 2. Mannschaft übernommen. Durch ihre guten Leistungen in der 2. Bundesliga Süd machte sie weiter auf sich aufmerksam und debütierte bereits am 5.11.2016 in der Bundesliga.

Ihr Debüt im Trikot der Nationalmannschaft gab sie am 10.11.2014 bei der U16-Auswahl. Bis 2018 bestritt Janina insgesamt 25 Spiele für verschiedene deutsche U-Teams.


Verena Hanshaw

Geburtsdatum: 20.1.1994

Rückennummer: 18

Vertrag bis: 30.6.2024

Bisherige Vereine:  
Jugend:
2000–2004 SC Groß-Enzersdorf (Österreich)
2004–2007 SV Essling (Österreich)
2007–2009 FC Stadlau (Österreich)

Frauen:
2009–2010 USC Landhaus Wien (15 Spiele/1 Tor)
2010–2011 Herforder SV (19 Spiele/1 Tor)
2011–2014 BV Cloppenburg (60 Spiele/10 Tore)
2014–2016 SC Freiburg (26 Spiele)
2016–2018 SC Sand 35 (6 Spiele)
seit 2018 1. FFC Frankfurt bzw. Eintracht (bisher 94 Spiele/4 Tore)

Nationalmannschaften:
2009–2011 Österreich U17 (7 Spiele)
2011–2012 Österreich U19 (3 Spiele/1 Tor)
seit 2011 Österreich A-Nationalmannschaft (bisher 98 Spiele/10 Tore)

Sonstiges:
Verena Hanshaw ist unter ihrem Mädchennamen Verena Aschauer in Wien geboren und aufgewachsen. Im Alter von 6 Jahren begann sie mit Fußballspielen beim SC Groß-Enzersdorf vor den Toren Wiens und wechselte in der Jugend über den SV Essling zum FC Stadlau, bevor sie 2009 beim USC Landhaus Wien unterschrieb und in der höchsten österreichischen Liga zum Einsatz kam.

Nach einer Saison wechselte sie zur Spielzeit 2010/11 nach Deutschland zum Herforder SV, der damals in die Bundesliga aufgestiegen war. Am 15.8.2010 debütierte sie in der Bundesliga. Nachdem sie mit Herford am Ende der Saison in die 2. Liga abstieg, wechselte sie zum Ligakonkurrenten BV Cloppenburg und schaffte mit diesem den Aufstieg in die Bundesliga.

Nach nur einer Saison folgte aber auch für den BV Cloppenburg der Wiederabstieg, aber Verena blieb in der Bundesliga und wechselte zum SC Freiburg, für den sie zwei Spielzeiten auflief. Über den Bundesligisten SC Sand, für den sie ebenfalls zwei Jahre lang aktiv war, kam sie 2018 zum 1.FFC Frankfurt.

Nach insgesamt 10 Einsätzen zwischen 2009 und 2012 für Österreichs U17- und U19-Auswahl, gehört sie seit 2011 zum Kader der österreichischen A-Nationalmannschaft und erreichte mit dieser das Halbfinale der Europameisterschaft 2017, bei dem sie erst im Elfmeterschießen an Dänemark scheiterten. Bei diesem Turnier wurde Verena als einzige Österreicherin in die Elf des Turniers gewählt.

Anfang 2021 heiratete sie den englischen Kameramann Joe Hanshaw, den sie 2017 im Rahmen eines Medientermins mit einem UEFA-Kamerateam kennenlernte, und trägt seitdem seinen Familiennamen.

Verenas knapp 2 Jahre älterer Bruder Alexander Aschauer bestritt in der Saison 2018/19 insgesamt 23 Spiele für den FSV Frankfurt in der Regionalliga Südwest.


Anna Aehling

Geburtsdatum: 23.3.2001

Rückennummer: 24

Vertrag bis: 30.6.2024

Bisherige Vereine:  
Jugend:
DJK Eintracht Coesfeld
SG 06 Coesfeld
FSV Gütersloh 2009

Frauen:
2018-2020 FSV Gütersloh 2009 (49 Spiele/1 Tor)
2021 Indiana Hoosiers College-Team (USA) (29 Spiele)
seit 1.1.2022 Eintracht (bisher 12 Spiele/1 Tor BL & 4 Spiele 2. Mannschaft)

Nationalmannschaften:
2015-2016 Deutschland U15 (5 Spiele)
2017-2018 Deutschland U17 (17 Spiele/1 Tor)
2019 Deutschland U19 (10 Spiele)

Sonstiges:
Anna Aehling stammt aus dem Münsterland, ist in Coesfeld geboren und begann auch in ihrer Heimatstadt bei der DJK Eintracht Coesfeld mit dem Fußballspielen. Nach einem Zwischenstopp bei der SG 06 Coesfeld wechselte Anna zum FSV Gütersloh 2009 und spielte dort mit deren U17 in der B-Juniorinnen Bundesliga West/Südwest.

Ab der Saison 2018/19 gehörte Anna zum Kader der Frauenmannschaft des FSV Gütersloh 2009 und wurde schnell Stammspielerin in der 2. Liga.

Nach ihrem Abitur am westfälischen Mädchenfußballinternat zur Eliteförderung in Kamen-Kaiserau ging sie dank eines Fußball-Stipendiums im Januar 2021 in die USA und nahm ein Studium an der Indiana University Bloomington im US-Bundesstaat Indiana auf. In der Zeit bestritt sie zwischen Februar und Oktober 2021 insgesamt 29 Spiele für das College-Team Indiana Hoosiers in der National Collegiate Athletic Association.

Im Januar 2022 kam Anna zurück nach Deutschland und unterschrieb einen Ein-Jahres-Vertrag bei der Eintracht, der inzwischen um ein weiters Jahr verlängert wurde.

Am 5.3.2022 gab sie ein fulminantes Debüt in der Bundesliga, als sie im Spiel gegen die TSG Hoffenheim in der 61. Minute eingewechselt wurde und 5 Minuten vor dem Ende per wunderschönem Flugkopfball den Treffer zum 3:2 Sieg erzielte. Dieses Tor brachte ihr den Spitznamen Anna Airling ein.

Anna debütierte für Deutschland am 28.10.2015 in der U15-Nationalmanschaft. In den Folgejahren durchlief sie noch die U17- und die U19-Nationalmannschaft. Mit beiden Teams erreichte sie jeweils das Finale einer Europameisterschaft. Bei der U17-EM 2018 unterlag sie mit 0:2 gegen Spanien und bei der U19-EM 2019 mit 1:2 gegen Frankreich.


Dilara Açıkgöz

Geburtsdatum: 2.6.2004

Rückennummer: 29

Vertrag bis: 30.6.2025

Bisherige Vereine:  
Jugend:
FSV Waiblingen

Frauen:
seit 1.7.2021 Eintracht (bisher 2 Spiele BL & 42 Spiele/1 Tor 2. Mannschaft)

Nationalmannschaften:
2018–2019 Deutschland U15 (4 Spiele/1 Tor)
2019–2020 Deutschland U17 (3 Spiele)
seit 2021 Deutschland U19 (17 Spiele/1 Tor)

Sonstiges:
Dilara Açıkgöz ist in Schwäbisch-Hall geboren und ist 15 Minuten älter als ihre Zwillingsschwester İlayda.  
Das Fußballspielen wurde beiden mit in die Wiege gelegt, denn ihre Mutter Ilonka spielte selbst früher beim TSV Crailsheim in der 2. Bundesliga. Dilara und İlayda spielten beide in der Jugend bis 2021 beim FSV Waiblingen zusammen mit Jungs in einem Team.

2018 zogen beide in ein Sportinternat, um ihre fußballerische Weiterentwicklung zu optimieren.

2021 wurden Dilara und auch ihre Zwillingsschwester von der Eintracht für die 2. Mannschaft (U20) verpflichtet, für die Dilara in bisher 42 Spielen eingesetzt wurde. Seit der Saison 2022/23 gehört sie zum Kader des Bundesliga-Teams und bestritt ihr Debüt in der Bundesliga am 23.4.23 gegen den 1.FC Köln.

Seit 2018 gehört Dilara auch zum Kader verschiedener U-Nationalmannschaften. Ihr Debüt gab sie in der U15-Nationalmannschaft, für die sie auch gleich beim ersten Einsatz ein Tor erzielte. Über die U17- kam sie 2021 in die U19-Nationalmannschaft, für die sie 2022 an der U19-Europameisterschaft teilnahm und mit der sie auch aktuell wieder bei der U19-EM in Belgien antritt.


Sara Doorsoun

Geburtsdatum: 17.11.1991

Rückennummer: 33

Vertrag bis: 30.6.2025

Bisherige Vereine:  
Jugend:
SV Wesseling
SSV Köttingen
SC Fortuna Köln

Frauen:
2007–2008 SC Fortuna Köln (12 Spiele/6 Tore)
2008–2010 SG Wattenscheid 09 (31 Spiele/4 Tore)
2010–2012 SC 07 Bad Neuenahr (52 Spiele/2 Tore)
2012–2013 1. FFC Turbine Potsdam (14 Tore/1 Tor)
2013–2018 SGS Essen (100 Spiele/15 Tore)
2018–2021 VfL Wolfsburg (45 Spiele/1 Tor)
seit 1.1.2022 Eintracht (bisher 30 Spiele/1 Tor)

Nationalmannschaften:
2006 Deutschland U15 (3 Spiele/1 Tor)
2006–2007 Deutschland U17 (4 Spiele)
2009–2010 Deutschland U19 (3 Spiele)
seit 2016 Deutschland A-Nationalmannschaft (bisher 45 Spiele/1 Tor)

Sonstiges:
Sara Doorsoun-Khajeh, wie sie mit vollem Namen heißt, ist in Köln geboren. Ihr Vater stammt aus dem Iran, ihre Mutter aus der Türkei.

Ihre Fußballkarriere begann Sara beim SV Wesseling in einem Team mit Jungs, bevor sie zum SSV Köttingen wechselte und dort in einem reinen Mädchen-Team spielte.

Noch in der Jugend wechselte sie zu den Juniorinnen des SC Fortuna Köln, gehörte in der Saison 2007/08 dem Kader des Frauen-Teams an und bestritt die ersten Spiele im Seniorinnenbereich in der Regionalliga West.

2008 wechselte sie dann zum damaligen Bundesligaabsteiger SG Wattenscheid 09 und bestritt ihre ersten Partien in der 2. Liga, bevor sie sich zum 1.1.2010 dem damaligen Bundesligisten SC 07 Bad Neuenahr anschloss, für den sie am 23.3.2010 zu ihrem ersten Einsatz in der Bundesliga kam.

Nach einer Saison bei Turbine Potsdam (2013/14) wechselte Sara zur SGS Essen, für die sie in 5 Jahren die meisten Spiele für einen Verein bestritt (100 Partien).

Zur Saison 2018/19 wechselte sie zum VfL Wolfsburg, mit dem sie ihre bisher größten Erfolge feiern konnte. Gleich in den ersten beiden Spielzeiten holte sie mit den Wölfinnen das Double, 2021 dann nochmal den DFB-Pokal.

Am 1.1.2022 wechselte Sara dann zur Eintracht, nachdem unser Team mehrere langwierige Verletzungen von (Abwehr-) Spielerinnen (z.B. Virginia Kirchberger, Camilla Küver…) zu beklagen hatte und auf der Suche nach Ersatz war.

Am 6.2.22 feierte Sara Doorsoun ihr Debüt bei den Adlerträgerinnen, welches allerdings recht unglücklich verlief. Nicht nur, dass die Begegnung mit 1:2 verloren wurde, sondern Sara sah darüber hinaus in der 34. Minute wegen einer Notbremse auch noch die rote Karte.

Zwischen 2006 und 2010 kam Sara zu insgesamt 10 Einsätzen in verschiedenen Nachwuchsauswahlen des DFB (U15-, U17- und U19-Nationalmannschaft).

Am 3.3.2018 debütierte sie für die deutsche A-Nationalmannschaft, für die sie bisher 45 Spiele bestritt und mit der sie 2022 im Finale der Europameisterschaft in England stand. Aktuell gehört sie auch zum Kader der WM in Australien und Neuseeland.

Sara Doorsoun hat eine Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement abgeschlossen und ein Studium Soziale Arbeit absolviert.

Bis vor Kurzem war sie mit Louise „Lou“ Schaaf, der Gewinnerin der ersten Staffel der Dating-Show „Princess Charming, liiert. (Ich kenne das nicht, aber vielleicht sagt es ja jemandem was 😉)


Jella Veit

Geburtsdatum: 3.5.2005

Rückennummer: ?

Vertrag bis: 30.6.2025

Bisherige Vereine:
Jugend:
SV Rugenbergen
2019-2021 Hamburger SV U17

Frauen:
seit 1.7.2021 Eintracht (bisher 37 Spiele/1 Tor für unsere 2. Mannschaft)

Nationalmannschaften:
2019 Deutschland U15 (3 Spiele/2 Tore)
2021-2022 Deutschland U17 (23 Spiele/4 Tore)
seit 2023 Deutschland U19 (bisher 5 Spiele)

Sonstiges:
Jella stammt aus Norddeutschland und ist in Bönningstedt aufgewachsen. Fußball spielte sie als einziges Mädchen im Team des SV Rugenbergen bis zu den B-Junioren in der Oberliga Hamburg.
Ab Juli 2019 lief sie im Rahmen des Doppelspielrechts auch für die U17-Juniorinnen des HSV auf, ehe sie im Sommer 2021 dann zur Eintracht wechselte und in der U20 in der 2. Bundesliga zu bisher 37 Einsätzen kam. In der letzten Saison führte Jella unsere U20 als Kapitänin aufs Feld. Darüber hinaus spielte sie auch viermal für unsere U17 in der Juniorinnen-Bundesliga.

Ihr Debüt für Deutschland in einer Nachwuchs-Nationalmannschaft gab Jella am 23.10.2019 bei einem Freundschaftsspiel der U15-Nationalmannschaft gegen die U16 der Schweiz.

Nach 3 Spielen für die U15-Nationalmannschaft wurde sie 2021 in die U17-Nationalmannschaft berufen, mit der sie bei der EM 2022 in Bosnien-Herzegowina Europameister wurde. Bei diesem Turnier sowie auch bei der im gleichen Jahr stattgefundenen U17-Weltmeisterschaft in Indien, bei der das deutsche Team den 4. Platz belegte, fungierte Jella auch als Kapitänin im deutschen Team.

Seit diesem Jahr spielt sie in der U19-Nationalmannschaft und ist derzeit ebenso wie die Adlerträgerinnen Dilara und İlayda Açıkgöz, Sophie Nachtigall und Paulina Platner (Kader U20) bei der U19-Europameisterschaft in Belgien für Deutschland am Start.

2022 wurde Jella mit der Fritz-Walter-Medaille in Gold für die beste Nachwuchsspielerin des Jahres ausgezeichnet.
Ab der kommenden Saison gehört Sophie zum Kader unseres Bundesliga-Teams.


Mittelfeld:

Jonna Brengel

Geburtsdatum: 14.9.2004

Rückennummer: 11

Vertrag bis: 30.6.2024

Bisherige Vereine:  
Jugend:
SV DJK Taufkirchen
1. FC Kaiserslautern
SFC Kaiserslautern
2018/2019 FC Speyer 09 U17-Bundesliga
2019/2020 SC Freiburg U17-Bundesliga

Frauen:
seit 1.7.2020 Eintracht (bisher 1 Spiel BL & 49 Spiele/15 Tore 2. Mannschaft)

Nationalmannschaften:
2019-2020 Deutschland U16
seit 2021 Deutschland U19

Sonstiges:
Jonna Brengel ist geboren und aufgewachsen in der Pfalz. In der Jugend spielte sie für SV DJK Taufkirchen und den 1.FC Kaiserslautern, bevor sie der ehemalige FCK-Profi Axel Roos unter seine Fittiche nahm und zu dem von ihm gegründeten Sport- und Fußballclub (SFC) Kaiserslautern holte.

Der SFC Kaiserslautern ist Teil der Axel-Roos-Fußballakademie Kaiserslautern und beschäftigt sich hauptsächlich mit der Förderung junger Fußballer in Rheinland-Pfalz. Der Club versteht sich als Ausbildungsverein, dessen primärer Fokus momentan auf der Arbeit mit Spielern zwischen 6 und 13 Jahren liegt. In der Saison 2021/21 traten für den SFC eine E-Jugend und zwei D-Jugend Mannschaften an.

Beim SFC Kaiserslautern spielte Jonna fünf Jahre und wechselte dann in die U17 des FC Speyer 09 für den sie in der Saison 2018/19 in der B-Juniorinnen-Bundesliga West/Südwest antrat, bevor sie zur Saison 2019/20 in den Breisgau zum SC Freiburg wechselte und mit deren U17 in der B-Juniorinnen-Bundesliga Süd spielte.

Zur darauffolgenden Saison wurde sie von der Eintracht für die 2. Mannschaft (U19) in der 2. Liga verpflichtet und ist somit seit dem 1.7.2020 eine Adlerträgerin. Ihr Debüt für die Eintracht gab sie am 4.10.20 in der 2. Liga gegen TSG Hoffenheim II.

Für unsere U20 bestritt sie bisher 49 Spiele, in denen sie 15 Tore erzielen konnte. Seit der Saison 2022/23 gehört sie zum Kader des Bundesliga Teams und debütierte am 9.12.2022 in der Bundesliga gegen Turbine Potsdam.

Ihre aufstrebende Karriere wurde leider im Februar jäh gebremst, als sie sich einen Kreuzbandriss zuzog und seitdem verletzt ausgefallen ist.

Jonna hat ihr Abitur gemacht und möchte Psychologie studieren.


Pia-Sophie Wolter

Geburtsdatum: 13.11.1997

Rückennummer: 17

Vertrag bis: 30.6.2024 (ausgeliehen vom VfL Wolfsburg, dort Vertrag bis 30.6.2025)

Bisherige Vereine:  
Jugend:
2006–2011 Habenhauser FV
2011–2014 Werder Bremen

Frauen:
2014–2018 Werder Bremen (66 Spiele/6 Tore)
2018–2023 VfL Wolfsburg (62 Spiele/10 Tore 1. Mannschaft & 6 Spiele/2 Tore 2. Mannschaft)
seit Juli 2023 ausgeliehen an unsere Eintracht

Nationalmannschaften:
2015–2016 Deutschland U19 (12 Spiele)
2015–2016 Deutschland U20 (8 Spiele)
2020 Deutschland A-Nationalmannschaft (1 Spiel)

Sonstiges:
Pia-Sophie Wolter ist in Bremen geboren und die Tochter von Thomas Wolter, der von Mitte der 80er bis Ende der 90er Jahre insgesamt 312 Spiele für Werder Bremen absolviert hat.

Pia-Sophie hat zunächst Handball gespielt, bevor sie im Alter von 8 Jahren im Jahr 2006 beim Habenhauser FV mit Fußballspielen begann. Mit guten Leistungen spielte sie sich in den Fokus von Werder Bremen und wurde 2011 für dessen C-Juniorinnen verpflichtet, mit denen sie auch gleich in der ersten Saison norddeutscher Meister wurde und in der Folge für die B-Juniorinnen in der Bundesliga Nord/Nordost zum Einsatz kam.

Ihr Debüt im Frauenteam in der 2. Bundesliga Nord gab sie im Alter von 16 Jahren im März 2014. In der darauffolgenden Saison war sie bereits fester Bestandteil des Teams und stieg am Ende der Saison 2014/15 mit den Werder Frauen in die Bundesliga auf und wurde darüber hinaus zur Spielerin der Saison gewählt.

Nach insgesamt 66 Spielen und 6 Toren bei den Frauen von Werder Bremen, wechselte sie zur Saison 2018/19 zum VfL Wolfsburg. Schnell erkämpfte sie sich auch bei den Wölfinnen einen Stammplatz, wurde aber im Oktober 2021 durch einen Kreuzbandriss ausgebremst und fiel gut ein Jahr aus.

Für den VfL Wolfsburg kam sie auf 62 Einsätze in der Bundesliga, 16 Spiele im DFB-Pokal und 12 Partien in der Champions-League. Bei den Wölfinnen hat Pia-Sophie noch einen Vertrag bis 2025 und wird zunächst mal für die kommende Saison an unsere Eintracht ausgeliehen.

2015 und 2016 bestritt sie insgesamt 20 Spiele für die U19- und U20-Nationalmannschaften. Den bisher einzigen Einsatz in der A-Nationalmannschaft hatte sie im Dezember 2020 in einem EM-Qualifikationsspiel gegen Irland.

Pia-Sophie hat in Wolfsburg Sportmanagement studiert, 2021 ihren Bachelorabschluss gemacht und den Master direkt angehängt. In Wolfsburg hat sie gemeinsam mit Felicitas Rauch in einer WG gelebt.


İlayda Açıkgöz

Geburtsdatum: 2.6.2004

Rückennummer: 20

Vertrag bis: 30.6.2025

Bisherige Vereine:  
Jugend:
FSV Waiblingen

Frauen:
seit 1.7.2021 Eintracht (bisher 2 Spiele BL & 41 Spiele/4 Tore 2. Mannschaft)

Nationalmannschaften:
2018–2019 Deutschland U15 (6 Spiele/2 Tore)
2019–2020 Deutschland U16 (5 Spiele/1 Tor)
seit 2022 Deutschland U19 (17 Spiele/3 Tore)

Sonstiges:
İlayda Açıkgöz ist in Schwäbisch-Hall geboren und ist 15 Minuten jünger als ihre Zwillingsschwester Dilara.  
Wie schon erwähnt, wurde beiden das Fußballspielen mit in die Wiege gelegt, denn ihre Mutter Ilonka spielte selbst früher beim TSV Crailsheim in der 2. Bundesliga. İlayda und Dilara spielten beide in der Jugend bis 2021 beim FSV Waiblingen zusammen mit Jungs in einem Team. İlayda wurde dort vom Team auch zur Mannschaftskapitänin gewählt.

2018 zogen beide in ein Sportinternat, um ihre fußballerische Weiterentwicklung zu optimieren.

2021 wurden İlayda und auch ihre Zwillingsschwester von der Eintracht für die 2. Mannschaft (U20) verpflichtet, für die İlayda in bisher 41 Spielen eingesetzt wurde. Seit der Saison 2022/23 gehört sie zum Kader des Bundesliga-Teams und bestritt ihr Debüt in der Bundesliga am 16.4.23 gegen den MSV Duisburg.

Seit 2018 gehört İlayda zum Kader verschiedener U-Nationalmannschaften. Ihr Debüt gab sie im Dezember 2018 in der U15-Nationalmannschaft gegen Belgien. Über die U16- kam sie 2022 in die U19-Nationalmannschaft, für die sie 2022 an der U19-Europameisterschaft teilnahm und mit der sie auch aktuell wieder bei der U19-EM in Belgien gemeinsam mit ihrer Zwillingsschwester Dilara und den Eintracht Spielerinnen Jella Veit und Paulina Platner (U20) antritt.


Barbara Dunst

Geburtsdatum: 25.9.1997

Rückennummer: 28

Vertrag bis: 30.6.2024

Bisherige Vereine:  
Jugend:
2004–2012 SV Anger (Österreich)
2012 SC St. Ruprecht/Raab (Österreich)

Frauen:
2012–2014 LUV Graz (Österreich) (25 Spiele/4 Tore)
2014–2017 FSK St. Pölten bzw. SKN St. Pölten (Österreich) (44 Spiele/13 Tore 1. Mannschaft & 6 Spiele/4 Tore 2. Mannschaft)
2017 Bayer 04 Leverkusen (10 Spiele)
2017–2019 MSV Duisburg (43 Spiele/2 Tore)
seit 2019 1. FFC Frankfurt bzw. Eintracht (bisher 86 Spiele/9 Tore)

Nationalmannschaften:
2013 Österreich U17 (14 Spiele/4 Tore)
2014–2016 Österreich U19 (21 Spiele/4 Tore)
seit 2015 Österreich A-Nationalmannschaft (bisher 69 Spiele/10 Tore)

Sonstiges:
Barbara Dunst (Spitzname Baba) ist in Graz/Österreich geboren und begann im Alter von 7 Jahren beim SV Anger in einer Jungenmannschaft mit dem Fußballspielen. Nach 8 Jahren in ihrem Heimatverein lief sie kurzzeitig ab Sommer 2012 für den SC St. Ruprecht/Raab ebenfalls in einem Jungen-Team auf, ehe sie im November des gleichen Jahres zum Frauen-Bundesligisten LUV Graz wechselte.

Zur Saison 2014/15 wechselte sie innerhalb der österreichischen Bundesliga zum amtierenden Pokalsieger FSK St. Pölten, mit dem sie direkt in ihren ersten beiden Spielzeiten dort das Double holte. Im Juni 2016 wurde der FSK St. Pölten dann als Frauenfußballabteilung in den SKN St. Pölten eingegliedert.

Nach der Hinrunde 2016/17 verließ Barbara ihr Heimatland und wechselte nach Deutschland in die Bundesliga zu Bayer Leverkusen und debütierte am 19.2.2017 in der höchsten deutschen Spielklasse.

Nachdem Bayer Leverkusen am Ende der Saison abstieg, wechselte sie nach nur einem halben Jahr zum MSV Duisburg, für den sie zwei Spielzeiten lang in der Bundesliga auflief. Nachdem sie mit dem MSV Duisburg in ihrer ersten Saison dort noch knapp aufgrund des besseren Torverhältnisses die Klasse halten konnte, stieg sie mit dem MSV am Ende der Saison 2020/21 aus der Bundesliga ab.

Daraufhin wechselte sie im Juli 2021 zum 1. FFC Frankfurt und spielte seitdem in 86 Ligaspielen für den 1. FFC bzw. unsere Eintracht.

Barbara nennt als Hobby „Shoppen gehen“ und isst gerne Wraps. 😉


Tanja Pawollek

Geburtsdatum: 18.1.1999

Rückennummer: 31

Vertrag bis: 30.6.2025

Bisherige Vereine:  
Jugend:
TV Hausen
SG Rosenhöhe

Frauen:
seit 2016 1.FFC Frankfurt bzw. Eintracht (bisher 130 Spiele/19 Tore 1. Mannschaft & 5 Spiele/1 Tor 2. Mannschaft)

Nationalmannschaften:
2013–2014 Deutschland U15 (3 Spiele/3 Tore)
2014–2015 Deutschland U16 (6 Spiele)
2015–2016 Deutschland U17 (20 Spiele/3 Tore)
2017 Deutschland U19 (11 Spiele/1 Tor)
2017–2018 Deutschland U20 (9 Spiele)
seit 2022 Polen A-Nationalmannschaft (bisher 7 Spiele)

Sonstiges:
Tanja Pawollek ist in Obertshausen geboren und begann das Fußballspielen als Fünfjährige beim TV Hausen. Eigentlich wollte ihre Mutter sie lieber beim Kunstturnen anmelden, aber Tanja fand den Fußballplatz doch interessanter.

Nach sechs Jahren im heimischen Hausen wechselte sie zur SG Rosenhöhe und spielte dort in Jungenteams bis zur B-Jugend, ehe sie 2016 vom 1. FFC Frankfurt verpflichtet wurde. Ihr Debüt für den 1. FFC gab sie am 28.8.2016 in der 2. Mannschaft in der 2. Bundesliga, aber bereits eine Woche später am 4.9.2016 debütierte sie auch in der Bundesliga.

Seit der Saison 2019/20 führt sie das Team als Kapitänin aufs Feld.

Am 30.5.2021 erlitt Tanja im DFB-Pokalfinale in Köln gegen den VfL Wolfsburg einen Kreuzbandriss und fiel mehrere Monate aus. Sie kämpfte sich aber wieder ans Team ran und stand am 16.3.2022 erstmals wieder für die 2. Mannschaft in der 2. Liga auf dem Platz und ihr Comeback in der Bundesliga feierte sie am 1.4.2022.

Während ihrer Zeit bei der SG Rosenhöhe debütierte sie am 30.10.2013 für Deutschland in der U15-Nationalmannschaft. In der Folge durchlief sie bis 2018 verschiedene Juniorinnen-Auswahlen des DFB. Ihren größten Erfolg feierte sie mit der U17-Nationalmannschaft, mit der sie im Mai 2016 Europameister wurde.

Im Januar 2019 wurde sie erstmals für ein Wintertrainingslager in den Kader der deutschen A-Nationalmannschaft berufen, entschied sich aber dafür, künftig für Polen aufzulaufen, da ihre Eltern aus Polen stammen.

Erstmals für den polnischen Kader nominiert wurde sie im Mai 2021, kam aber aufgrund einer Verletzung nicht zum Einsatz. Da sie aufgrund ihres Kreuzbandrisses im DFB-Pokalfinale danach lange pausieren musste, gab sie ihr Debüt im polnischen Nationaldress erst Ende Juni 2022.

Tanja absolviert eine Ausbildung beim Hessischen Fußball Verband und erhielt die Fritz-Walter-Medaille 2016 in Bronze und 2018 in Gold.


Lisanne Gräwe

Geburtsdatum: 11.2.2003

Rückennummer: ?

Vertrag bis: 30.6.2025

Bisherige Vereine:  
Jugend:
FC Kaunitz
2017-2019 SC Wiedenbrück

Frauen:
2019–2021 VfL Wolfsburg (1 Spiel BL & 23 Spiele/2 Tore 2. Mannschaft)
2021–2023 Bayer 04 Leverkusen (33 Spiele/1 Tor)
seit 1.7.2023 Eintracht Frankfurt

Nationalmannschaften:
2016–2018 Deutschland U15 (9 Spiele/1 Tor)
2018 Deutschland U16 (2 Spiele)
2019–2020 Deutschland U17 (13 Spiele/1 Tor)
2021-2022 Deutschland U19 (6 Spiele/1 Tor)
seit 2021 Deutschland U20 (7 Spiele)

Sonstiges:
Lisanne ist in Rheda-Wiedenbrück geboren und erlernte das Fußballspielen beim FC Kaunitz in Verl im Kreis Gütersloh. 2017 wechselte sie zum SC Wiedenbrück und spielte dort in der männlichen C-Jugend, mit der sie in die zweitklassige Westfalenliga aufstieg.

2019 wechselte sie dann in die Frauenfußballabteilung des VfL Wolfsburg und wurde dort in der 2. Mannschaft in der 2. Bundesliga in insgesamt 23 Partien eingesetzt. In Wolfsburg feierte Lisanne als 17-jährige am 13.9.2020 auch ihr Bundesligadebüt, als sie im Spiel gegen die TSG Hoffenheim eingewechselt wurde und so zu ihrem einzigen Einsatz im Bundesligateam der Wölfinnen kam.

Zur Saison 2021/22 wechselte Lisanne dann innerhalb der Bundesliga zu Bayer Leverkusen. Die Mittelfeldspielerin wirkte seitdem in bisher 29 Ligaspielen mit.

Ab der kommenden Saison verstärkt sie nun den Kader unserer Eintracht.

Sie durchlief ebenso ab der U15 alle Jugend-Nationalmannschaften und feierte den größten Erfolg, als sie 2019 mit der U17-Nationalmannschaft Europameister wurde.

Lisanne wurde kürzlich mit der Fritz-Walter-Medaille in Gold für die beste Spielerin des Jahrgangs 2003 prämiert und beim NXGN Award, der die besten Nachwuchsspielerinnen der ganzen Welt auszeichnet, erreichte sie Platz 5.


Sophie Nachtigall

Geburtsdatum: 12.2.2004

Rückennummer: ?

Vertrag bis: 30.6.2025

Bisherige Vereine:  
Jugend:
TuS Germania Schnelsen
2018-2021 Hamburger SV U17 (32 Spiele/6 Tore)

Frauen:
2021-2022 Hamburger SV (25 Spiele/22 Tore 1. Mannschaft Regionalliga)
seit 1.7.2022 Eintracht (bisher 14 Spiele/5 Tore in der 2. Mannschaft)

Nationalmannschaften:
2019-2020 Deutschland U16 (5 Spiele)
seit 2021 Deutschland U19 (16 Spiele/4 Tore)

Sonstiges:
Sophie Nachtigall ist in Hamburg geboren und aufgewachsen. Bereits im Alter von vier Jahren wurde sie von ihrer fünfeinhalb Jahre älteren Schwester Julie-Marie (spielt heute für den SC Victoria Hamburg in der Regionalliga) mit zum Fußball genommen. Ihr erster Verein war TuS Germania Schnelsen im Hamburger Norden.

Dort spielte sie in der Jugend in Jungen-Teams, ehe sie 2018 nach einem Probetraining beim HSV, welches ihr ebenfalls ihre Schwester (damals selbst Spielerin beim HSV) vermittelte, dorthin wechselte und fortan in der U17 des HSV in der U17-Juniorinnen Bundesliga Nord/Nordost eingesetzt wurde.

Ihr Debüt in der 1. Mannschaft des HSV in der Regionalliga Nord A gab sie bereits am 25.10.2020, ehe sie zur Saison darauf fest in den Kader der 1. Mannschaft wechselte. In der Saison 2021/22 avancierte sie zur Stammspielerin und wurde mit dem HSV Meister in der Regionalliga Nord, scheiterte dann aber in den Aufstiegsspielen zur 2. Liga an Turbine Potsdam II.

Daraufhin wechselte sie zu unserer Eintracht in die 2. Mannschaft und wurde auch direkt Stammspielerin in unserer U20 in der 2. Liga, ehe sie ab März 2023 wegen einer Knieverletzung für den Rest der Saison ausfiel.

Für Deutschland debütierte Sophie am 5.11.2019 in der U16-Nationalmannschaft in einem Freundschaftsspiel gegen Dänemark. Seit 2021 läuft sie für die deutsche U19-Nationalmannschaft auf und ist derzeit auch mit dieser bei der U19-Europameisterschaft in Belgien.

Ab der kommenden Saison gehört Sophie, die 2021 zu Hamburgs Jugendspielerin des Jahres gewählt wurde, zum Kader unseres Bundesliga-Teams.


Sturm:

Lara Prašnikar

Geburtsdatum: 8.8.1998

Rückennummer: 7

Vertrag bis: 30.6.2025

Bisherige Vereine:
Jugend:
2005–2010 NK Šmartno (Slowenien)
2010–2013 ŽNK Rudar Škale (Slowenien)

Frauen:
2013–2016 ŽNK Rudar Škale (Slowenien) (55 Spiele/77 Tore)
2016–2020 1. FFC Turbine Potsdam (58 Spiele/29 Tore BL & 12 Spiele/1 Tore 2. Mannschaft)
seit 2020 Eintracht (bisher 64 Spiele/30 Tore)

Nationalmannschaften:
2014–2015 Slowenien U17 (6 Spiele/2 Tore)
2015 Slowenien U19 (3 Spiele)
seit 2015 Slowenien A-Nationalmannschaft (bisher 58 Spiele/34 Tore)

Sonstiges:
Lara Prašnikar wurde in Celje in Slowenien geboren und wuchs in der Nähe in Šmartno ob Paki auf. Sie hat einen 12 Jahre älteren Bruder und ist die Tochter von Bojan Prašnikar, der ehemaliger Fußballspieler in Jugoslawien und später Trainer war. Einigen in Deutschland dürfte er noch von seiner Zeit in Cottbus bekannt sein. Er trainierte vom 28.9.2007 bis zu seiner Entlassung am 31.5.2009 den damaligen Bundesligisten Energie Cottbus.

Lara startete ihre Karriere 7-jährig als Jugendspielerin in ihrem Heimatverein NK Šmartno. 2010 wechselte sie dann zum ŽNK Rudar Škale. Dort wechselte sie dann auch 2013 in den Seniorenbereich du debütierte am 25.8.2013.
In den folgenden drei Spielzeiten gelang ihr die sensationelle Quote von 77 Toren in 55 Ligaspielen, was den damaligen deutschen Spitzenverein Turbine Potsdam auf sie aufmerksam machte.

Im Juni 2016 stellte sich Lara dort zum Probetraining vor und unterschrieb im August 2016 einen Vertrag bei der Turbine. Zum ersten Mal kam sie dort in der 2. Mannschaft in der 2. Bundesliga Nord am 28.8.2016 gegen den Herforder SV zum Einsatz. Ihr Debüt in der Bundesliga gab sie am 10.9.2016 bei einem 3:0 Erfolg gegen den 1.FFC Frankfurt.  

Nach vier Spielzeiten und 39 Toren in 70 Spielen für die 1. & 2. Mannschaft wechselte sie zur Saison 2020/21 zu unserer Eintracht. Ihre Premiere im Trikot der Adlerträgerinnen gab sie am 6.9.2020 gegen Werder Bremen (5:1), wobei sie sich auch gleich in die Torschützenliste eintrug.

Nachdem Lara 2014 in der U17-Nationalmannschaft für Slowenien debütierte und bis Anfang 2015 für die U17 insgesamt 6 Spiele absolvierte, stand sie im gleichen Jahr dreimal für Sloweniens U19-Nationalmannschaft in der EM-Qualifikation auf dem Feld und debütierte ebenfalls in dem Jahr am 22.9.2015 für die A-Nationalmannschaft, für die sie seitdem in 58 Spielen 34 Tore erzielen konnte.

Lara Prašnikar wurde 2023 zur Fußballerin des Jahres in ihrem Heimatland gewählt.


Shekiera Martinez

Geburtsdatum: 4.7.2001

Rückennummer: 9

Vertrag bis: 30.6.2024

Bisherige Vereine:  
Jugend:
SV Gläserzell
FV Horas
2016–2017 1. FFC Frankfurt U17

Frauen:
seit 2017 1. FFC Frankfurt bzw. Eintracht (bisher 91 Spiele/23 Tore BL & 11 Spiele/5 Tore 2. Mannschaft)

Nationalmannschaften:
2016 Deutschland U15 (3 Spiele/2 Tore)
2017 Deutschland U16 (11 Spiele/4 Tore)
2017–2018 Deutschland U17 (21 Spiele/18 Tore)
2019 Deutschland U19 (14 Spiele/3 Tore)

Sonstiges:
Shekiera Martinez (Spitzname Sheki) ist in Fulda geboren und ihre erste Station im Vereinsfußball war der SV Gläserzell. Über den FV Horras kam sie 2016 zum 1.FFC Frankfurt und spielte zunächst für die U17-Juniorinnen. Bis Oktober erzielte sie für die U17 in 12 Spielen 11 Tore. Zur Saison 2017/18 wechselte sie in den Seniorenbereich und gehörte in der ersten Saison dem Kader der 2. Mannschaft an, stieg aber direkt zur Saison 2018/19 in den Kader der 1. Mannschaft auf.

Ihr Debüt im Seniorenbereich gab sie am 3.9.2017 für die 2. Mannschaft in der 2. Bundesliga Süd, ihre Premiere in der Bundesliga feierte sie dann 18.2.2018 bei einem Auswärtsspiel beim 1.FC Köln.

Von 2016 bis 2019 durchlief sie verschiedene Nachwuchsauswahlen des DFB. Das erste Mal für Deutschland auf dem Platz stand sie am 27.4.2016 für die U16-Nationalmannschaft in einem Spiel gegen die Niederlande (3:3). Dabei gelangen ihr direkt im ersten Spiel zwei Tore.

Sowohl bei der U17-Europameisterschaft 2018 in Litauen als auch bei der U19-Europameisterschaft 2019 in Schottland kam Shekiera mit Deutschland ins Finale, verlor aber beide Spiele (2018 gegen Spanien 0:2; 2019 gegen Frankreich 1:2). Bei der U17-EM 2018 erzielte sie sage und schreibe neun Treffer und wurde souverän Torschützenkönigin des Turniers.

Im Jahr 2021 musste sie sich zwei kleineren Eingriffen am Knie unterziehen, was jeweils eine kurze Verletzungspause nach sich zog.


Laura Freigang

Geburtsdatum: 1.2.1998

Rückennummer: 10

Vertrag bis: 30.6.2025

Bisherige Vereine:  
Jugend:
2002–2011 FSV Oppenheim
2011–2014 Holstein Kiel
2016–2018 Penn State Nittany Lions (USA)

Frauen:
2014–2016 TSV Schott Mainz (31 Spiele/24 Tore)
seit 2018 1. FFC Frankfurt bzw. Eintracht (bisher 104 Spiele/65 Tore)

Nationalmannschaften:
2013 Deutschland U15 (3 Spiele/1 Tor)
2013–2014 Deutschland U16 (7 Spiele/4 Tore)
2014 Deutschland U17 (5 Spiele/3 Tore)
2015–2017 Deutschland U19 (24 Spiele/16 Tore)
2015–2018 Deutschland U20 (17 Spiele/7 Tore)
seit 2020 Deutschland (bisher 20 Spiele/12 Tore)

Sonstiges:
Laura Freigang ist in Kiel geboren, aber zunächst in Rheinland-Pfalz aufgewachsen. Ihr erster Verein war der FSV Oppenheim, für den sie bereits im Alter von vier Jahren bei den Bambinis mit Fußballspielen begonnen hat.

Bedingt durch einen Umzug wechselte sie im Alter von 13 Jahren in ihre Geburtsstadt Kiel und lief drei Spielzeiten für die B-Juniorinnen in der B-Juniorinnen Bundesliga Nord/Nordost auf, wobei ihr gleich in ihrem Debütspiel am 3.11.2012 zwei Tore gelangen.

2014 wechselte Laura zurück nach Rheinland-Pfalz und heuerte beim damaligen Regionalligisten TSV Schott Mainz an. Die erste Saison im Seniorenbereich verlief äußerst erfolgreich, Laura erzielte in ihren 18 Ligaspielen 20 Tore der TSV Schott Mainz wurde ungeschlagen Meister und stieg in die 2. Liga auf. In der folgenden Saison in der 2. Bundesliga Süd konnte Laura nochmal in 13 Spielen 4 Tore erzielen und dazu beitragen, dass der TSV Schott als Aufsteiger einen hervorragenden 5. Platz in der Endtabelle erreichte.

Mit einem Sportstipendium ausgestattet ging Laura im August 2016 in die USA und studierte an der Pennsylvania State University zunächst Kommunikationswissenschaften und dann Psychologie. Parallel dazu spielte sie bei den „Penn State Nittany Lios“, dem Frauenfußballteam der Uni. Auch dort gelang ihr gleich im ersten Spiel ein Tor und Laura wurde als „Freshman oft the week“ ausgezeichnet. (Freshman bezeichnet an US-Colleges die Studenten und Studentinnen des ersten Jahres. Den Ausdruck „Freshwoman“ scheint es nicht zu geben.)

2018 kam Laura dann zurück nach Deutschland und unterzeichnete zur Saison 2018/19 einen Vertrag beim 1.FFC Frankfurt. In der Bundesliga debütierte sie am 16.9.2018 bei einer 0:3 Niederlage in Wolfsburg.

Ihre Premiere im deutschen Nationaltrikot gab sie am 17.4.2013 in der U15-Nationalmannschaft beim 8:0 gegen die Niederlande. In den Folgejahren durchlief sie nahezu alle Nachwuchsteams des DFB und nahm an mehreren Europa- und Weltmeisterschaften teil. Ein Titel blieb ihr dabei allerdings verwehrt. Mit der U19-Nationalmannschaft scheiterte sie 2015 und 2017 bei der Europameisterschaft jeweils im Halbfinale, 2016 und 2018 war dann mit der U20-Nationalmannschaft bei Weltmeisterschaften jeweils im Viertelfinale Endstation.

Am 7.3.2020 gab sie dann ihr Debüt in der A-Nationalmannschaft gegen Norwegen. Seitdem konnte sie in bisher 20 Länderspielen in der A-Nationalmannschaft 12 Tore erzielen und erreichte mit dem Team 2022 das Finale der Europameisterschaft (0:2 gegen England). Aktuell ist sie mit der Nationalmannschaft bei der WM in Australien und Neuseeland dabei.

Laura Freigang, die 2015 die Fritz-Walter-Medaille in Bronze erhielt, ist ein ganz wichtiger Part im Team unserer Eintracht. Sie ist als Lautsprecher intern und auch extern wichtig, ist medial sehr präsent und setzt sich sehr aktiv für den Frauenfußball und ebenso gegen Homophobie und Diskriminierung ein.

Laura kann man sicher als die Identifikationsfigur im Team unserer Eintracht bezeichnen. Ihrem Instagram Account, in dem sie Einblicke in ihr Leben auf- und abseits des Fußballplatzes gibt, folgen mittlerweile über 135000 Menschen.

Mit der amerikanischen Sportmarke „Under Armour“ ist sie vor einigen Jahren eine Partnerschaft eingegangen. Sie ist am Design und bei der Entwicklung neuer Produkte beteiligt und arbeitet eng mit den Entwicklern zusammen, um bessere Produkte zu schaffen. So wurden aktuell kurz vor der WM von Under Armour unter dem Slogan „Kick it like Freigang“ ein extra für Frauen entwickelter Fußballschuh sowie ein Sport Bra mit besonders viel Bewegungsfreiheit, Unterstützung und Flexibiität vorgestellt und auf den Markt gebracht.

Seit ihrer Rückkehr aus den USA ist Laura seit dem Wintersemester 2018/19 an der Goethe-Universität in Frankfurt eingeschrieben und studiert Sportwissenschaften.


Géraldine Reuteler

Geburtsdatum: 21.4.1999

Rückennummer: 14

Vertrag bis: 30.6.2024

Bisherige Vereine:  
Jugend:
2008–2014 FC Stans (Schweiz)
2014 FC Luzern (Schweiz)

Frauen:

2014–2018 FC Luzern (Schweiz) (43 Spiele/28 Tore)
seit 2018 1. FFC Frankfurt bzw. Eintracht (bisher 83 Spiele/2Tore)

Nationalmannschaften:
2015–2017 Schweiz U17 (20 Spiele/13 Tore)
2016–2018 Schweiz U19 (14 Spiele/4 Tore)
seit 2017 Schweiz A-Nationalmannschaft (bisher 56 Spiele/11 Tore)

Sonstiges:
Géraldine Reuteler wurde in Nidwalden in der Schweiz geboren und wuchs in Stans (Schweiz) auf. Ihre Mutter schickte sie mit 7 Jahren zum Ballett, Géraldine hat aber sehr schnell gemerkt, dass dies nichts für sie ist und sie lieber, wie ihre Brüder, Fußballspielen will. Durch ihren knapp 4 Jahre älteren Bruder Julien, der beim FC Stans spielte, kam sie 2008 ebenfalls zu diesem Verein und begann dort ihre Fußballkarriere.

Im Februar 2014 wechselte sie dann in die Frauen-Nachwuchsabteilung des FC Luzern und bereits 4 Monate später zur Saison 2014/15 stieg sie in den Kader der 1. Mannschaft auf und feierte am 30.8.2014 ihr Debüt in der Nationalliga A.

Nach 4 Jahren in der höchsten Spielklasse in der Schweiz wechselte Géraldine nach Deutschland und unterschrieb beim 1.FFC Frankfurt, für den sie am 16.9.2018 in Wolfsburg, ebenso Laura Freigang, zu ihrem ersten Einsatz in der Bundesliga kam.

Von Anfang an gehörte sie zur Stammbesetzung im Kader des Bundesligateams des 1.FFC bzw. der Eintracht. Im März 2021 riss sich Géraldine das Kreuzband und fiel in der Folge etwa ein Jahr aus.

Seit 2015 läuft sie auch im Schweizer Nationaltrikot auf, im gleichen Jahr hat sie mit der U15-Nationalmannschaft der Schweiz bei der EM in Island das Finale erreicht (nach einem 1:0 gegen Deutschland im Halbfinale), welches dann mit 2:5 gegen Spanien allerdings verloren ging.

Ein Jahr später erreichte sie mit der U19-Nationalmannschaft der Schweiz bei der U19-EM in der Slowakei nochmal das Halbfinale, scheiterte aber an Frankreich (1:3).

Ihr Debüt in der A-Nationalmannschaft der Schweiz gab sie am 10.6.2017, als sie im Spiel gegen England eingewechselt wurde. Seitdem gehört sie zum festen Kader der A-Nationalmannschaft und ist aktuell bei der WM in Australien und Neuseeland für die Schweiz dabei.

Géraldine hat bei der Talents School der Frei’s Schulen in Luzern bis 2018 eine Ausbildung zur Kauffrau absolviert.
Den Abenteurerleitsatz „The world is so much bigger than your brain. Stop living inside your head“ hat sie sich auf ihren linken Oberschenkel tätowiert und sieht dies als ihr Lebensmotto.

Géraldine träumt von der Champions League, die sie hoffentlich diese Saison mit der Eintracht erreicht und hat als Ziel darüber hinaus ein Engagement in der englischen Premier-League. Ihr Berater ist der ehemalige Fußballprofi Christian Timm.


Nicole Anyomi

Geburtsdatum: 10.2.2000

Rückennummer: 19

Vertrag bis: 30.6.2024

Bisherige Vereine:
Jugend:
SuS Krefeld
Borussia Mönchengladbach
2014–2017 SGS Essen U17

Frauen:
2016–2021 SGS Essen (72 Spiele/14 Tore)
seit 2021 Eintracht (bisher 37 Spiele/12 Tore)

Nationalmannschaften:
2014–2015 Deutschland U15 (4 Spiele/4 Tore)
2015–2016 Deutschland U16 (9 Spiele/7 Tore)
2016–2017 Deutschland U17 (20 Spiele/17 Tore)
2018–2019 Deutschland U19 (22 Spiele/5 Tore)
seit 2021 Deutschland A-Nationalmannschaft (bisher 17 Spiele/1 Tor)

Sonstiges:
Etonam Nicole Anyomi, wie sie mit vollem Namen heißt (Spitzname Kiki oder Eto), wurde in Krefeld geboren. Ihre Mutter stammt aus Ghana, ihr Vater aus Togo und sie hat zwei Brüder, Romel und Dennis.

Ihre Karriere startete Nicole in der Jugend bei der SuS Krefeld und wechselte über Borussia Mönchengladbach 2014 zur U17 der SGS Essen, für die sie in der U17-Juniorinnen Bundesliga zum Einsatz kam.

Bereits zur Saison 2016/17 stand sie zusätzlich im Kader des Bundesligateams der SGS und debütierte am 15.10.2016 gegen Turbine Potsdam in der Bundesliga. 2020 stand sie mit der SGS Essen im Finale des DFB-Pokals gegen den VfL Wolfsburg, welches die SGS erst im Elfmeterschießen verlor, welches Nicole aber nicht mehr auf dem Platz erlebte, da sie in der 64. Minute wegen eines Steißbeinbruchs ausgewechselt werden musste.

Nach 72 Ligaspielen und 14 Toren für die SGS Essen wechselte sie zur Saison 2021/22 zu unserer Eintracht und traf in 37 Spielen bereits 12-mal. Ihren ersten Einsatz in der Bundesliga bei unseren Adlerträgerinnen hatte sie am 7.10.2021 beim 3:2 Sieg gegen den FC Bayern.

2014 wurde Nicole zu einem Sichtungslehrgang der deutschen U15-Nationalmannschaft eingeladen und feierte ihr Debüt im Nationaldress am 28.10.2014 beim 13:0 Sieg gegen Schottland, zu dem sie auch gleich ein Tor beisteuerte.

Nachdem sie weitere Nachwuchsauswahlen des DFB durchlaufen hatte, wurde sie im Oktober 2020 erstmals in den Kader der A-Nationalmannschaft berufen. Da das Spiel gegen England aber wegen eines positiven Corona-Tests im Betreuerstab Englands abgesagt werden musste, kam sie erst am 21.2.2021 gegen Belgien zu ihrem ersten Einsatz in der A-Nationalmannschaft.

Sie war für Deutschland bei der EM 2022 dabei und erzielte dort im letzten Vorrundenspiel gegen Finnland ihr erstes Länderspieltor in der A-Nationalmannschaft. Auch aktuell ist sie im Kader der Weltmeisterschaft in Australien und Neuseeland.

Nicole Anyomi hat 2020 Abitur gemacht und ist eine starke Persönlichkeit, die ihre Stimme und Reichweite nutzt, um sich gegen Rassismus und Diskriminierung einzusetzen.


Carlotta Wamser

Geburtsdatum: 1.11.2003

Rückennummer: 30

Vertrag bis: 30.6.2025

Bisherige Vereine:  
Jugend:
TuS Grastrup-Retzen
TBV Lemgo
2017–2020 SpVg Brakel

Frauen:
2020–2022 SGS Essen (42 Spiele/6 Tore)
seit 2022 Eintracht Frankfurt (bisher 19 Spiele/2 Tore BL & 2 Spiele/2 Tore 2. Mannschaft)

Nationalmannschaften:
2017–2018 Deutschland U15 (5 Spiele/1 Tor)
2018 Deutschland U16 (2 Spiele/1 Tor)
2019–2020 Deutschland U17 (13 Spiele/11 Tore)
2021 Deutschland U19 (6 Spiele/4 Tore)
seit 2021 Deutschland U20 (bisher 5 Spiele)

Sonstiges:
Carlotta Wamser ist in Herford geboren und in Bad Salzuflen aufgewachsen. Ihre erste Station im Fußball war die ortsansässige TuS Grastrop-Retzen. Nach einem Gastspiel bei TBV Lemgo kam sie mit 13 Jahren zur Spvg. Brakel, wo auch ihr Vater spielte.

Dort spielte sie zunächst in der männlichen C-Jugend, mit der sie in die zweitklassige Westfalenliga aufstieg. Obwohl sie eigentlich zu alt war und hätte in die B-Jugend aufrücken müssen, spielte sie mit einer Sondergenehmigung auch in der darauffolgenden Saison als einziges Mädchen in dieser Liga. In der Saison 2019/20 spielte sie dann mit der B-Jugend in der B-Junioren Landesliga.

Im Sommer wechselte sie zur SGS Essen und feierte am 4.9.2020 ihr Debüt in der Bundesliga. Nachdem sie in der Saison 2020/21 in allen Spielen zum Einsatz kam und mit fünf Toren beste Torschützin der Essenerinnen war, wurde sie von den SGS-Fans zur Spielerin der Saison gewählt.

Nach zwei Spielzeiten in Essen wechselte Carlotta zur Saison 2022/23 zu unserer Eintracht und wurde in ihrer ersten Saison in 19 Bundesligaspielen eingewechselt und konnte zwei Tore erzielen. Dazu spielte sie zweimal für unsere U20 in der 2. Liga und konnte sich da ebenfalls zweimal in die Torschützenliste eintragen.

Ihr Debüt im Trikot der Adlerträgerinnen feierte sie bei der U20 in der 2. Liga am 18.9.22 beim 3:1 Sieg gegen den FC Carl Zeiss Jena und bereits eine Woche später am 25.9.2022 wurde sie in der Bundesliga beim 4:2 Sieg beim SC Freiburg erstmals für die Adlerträgerinnen eingewechselt.

Am 3.11.2015 spielte sie erstmals in der u15-Nationalmannschaft für Deutschland. In der Folge durchlief sie verschiedene Nachwuchsteams des DFB und spielte zuletzt am 30.8.2022 bei der U20 WM in Costa Rica für Deutschland. Nach Niederlagen in der Vorrunde gegen Kolumbien und Mexiko war für Deutschland das Turnier allerdings bereits frühzeitig beendet.

Den größten Erfolg im Nationaldress feierte Carlotta 2019 als sie mit der U17-Nationalmannschaft bei der U17-Europameisterschaft in Bulgarien im Finale die Niederlande mit 3:2 im Elfmeterschießen schlagen und den Titel holen konnte.

Für einen WM-Vorbereitungslehrgang im Juni 2023 mit Vorbereitungsspiel gegen Vietnam wurde sie erstmals ins Aufgebot der A-Nationalmannschaft nominiert, kam aber nicht zum Einsatz.

Carlotta erhielt die Fritz-Walter-Medaille in Bronze 2020 und in Silber 2022.
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mmammu schrieb:

Sara Doorsoun

Rückennummer: 23

Der Vollständigkeit halber noch ein kleiner Nachtrag.

Sara Doorsoun hat zur neuen Saison die, durch den Abgang von Camilla Küver freigewordene Rückennummer 23 übernommen, die sie auch im Trikot der Nationalmannschaft trägt.
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Ich denke, den meisten sind inzwischen viele Namen unserer Spielerinnen geläufig, aber sicher noch nicht allen und vor allem auch nicht alle Namen.

Ich habe daher mal das Sommerloch genutzt und eine Übersicht zusammengestellt, wer zur neuen Saison dem Bundesligakader unserer Adlerträgerinnen angehört und einen kleinen Blick auf den Lebenslauf der einzelnen Spielerinnen geworfen.

Ich bin sicher, es wird noch Veränderungen, insbesondere Ergänzungen, im Kader geben, die kann man ja dann noch nachreichen.

Tor:

Stina Johannes:

Geburtsdatum: 23.1.2000

Rückennummer: 1

Vertrag bis: 30.6.2025

Bisherige Vereine:
Jugend:
2007-2015 Heeßeler SV
2015-2016 HSC Hannover
2016-2017 FF USV Jena U17

Frauen:
2016-2018 FF USV Jena (1 Einsatz BL, 16 x 2. Mannschaft)
2018-2022 SGS Essen (29 Einsätze)
2022 INAC Kobe Leonesa (1 Einsatz)
Seit 1.7.2022 Eintracht (bisher 22 Einsätze)

Nationalmannschaften:
2014-2015 Deutschland U15 (3 Spiele)
2015 Deutschland U16 (2 Spiele)
2017 Deutschland U17 (6 Spiele)
2018 Deutschland U19 (7 Spiele)

Sonstiges:
Stina Johannes ist aufgewachsen in Burgdorf in der Nähe von Hannover. Mit 7 Jahren begann sie mit dem Fußballspielen zunächst noch als Feldspielerin. Nach einem Wechsel von ihrem Heimatverein Heeßeler SV zum HSC Hannover, wo sie jeweils in Jungenteams mitspielte, folgte ein Jahr später ein weiterer Wechsel zum FF USV Jena (später fusioniert mit FC Carl-Zeiss Jena), wo sie zunächst in der Juniorinnen U17 Bundesliga spielte.

Am 3.9.2017 gab Stina ihr Debüt in der Frauen Bundesliga als sie in der 39. Minute für die verletzte Stammtorhüterin eingewechselt wurde. Dies blieb allerdings auch ihr einziger Einsatz in der Bundesliga für den FF USV Jena. In der Folge hütete sie aber noch 16-mal das Tor der 2. Mannschaft in der 2. Liga.

Zur Saison 2018/19 wechselte sie zur SGS Essen und kam bis 2022 auf 29 Einsätze in der Bundesliga. Im letzten Jahr in Essen hatte Stina leider mit einer hartnäckigen Rückenverletzung zu kämpfen, so dass sie wenig zum Einsatz kam.

Nachdem die Eintracht sie zur Saison 2022/23 als Nachfolgerin von Merle Frohms verpflichtet hat, wechselte sie nochmal für 3 Monate im März 2022 nach Japan, um wieder Spielpraxis zu sammeln. Verletzungsbedingt absolvierte sie aber auch nur 1 Spiel für INAC Kobe Leonesa, feierte aber mit dem Team die japanische Meisterschaft. Ihr Debüt für die Eintracht gab Stina dann am 11.9.22 beim DFB-Pokalspiel beim SV 07 Weinberg.

In verschiedenen U-Nationalmannschaften kam sie von 2014 bis 2018 zum Einsatz. Den größten Erfolg dabei feierte sie 2017 als sie mit der U17-Nationalmannschaft Europameister wurde. Im Halbfinale gegen Norwegen avancierte sie zur Heldin, als sie im entscheidenden Elfmeterschießen vier Schüsse parieren konnte! Auch im Finale gegen Spanien konnte sie einen Elfmeter halten.

2021 wurde Stina erstmals in den Kader der A-Nationalmannschaft berufen und fährt aktuell als 3. Torfrau mit zur WM nach Australien.

Aktuell studiert sie Mathematik.


Cara Bösl:

Geburtsdatum: 11.2.1997

Rückennummer: 26

Vertrag bis: 30.6.2024

Bisherige Vereine:
Jugend:
Alemannia Königstädten
Opel Rüsselsheim
2012-2014 1.FFC Frankfurt U17 (26 Spiele)

Frauen:
2014-2020 1.FFC Frankfurt (10 Einsätze BL & 43 x 2. Mannschaft)
Seit 2020 Eintracht (bisher 4 Einsätze 1. Mannschaft & 2 x 2. Mannschaft)

Sonstiges:
Cara Bösl ist geboren und aufgewachsen in Rüsselsheim. In der Jugend spielte sie bei Alemannia Königstädten und Opel Rüsselsheim in Jungenteams zunächst als Feldspielerin, bevor sie 2012 mit 15 Jahren zu den B-Juniorinnen des 1. FFC Frankfurt wechselte. Aufmerksam auf sie wurde man, nachdem sie im gleichen Jahr mit den U15-Mädchen Länderpokal Siegerin wurde.

In der Bundesliga debütierte Cara am 2.4.2017 für den 1.FFC Frankfurt.

Seit Fusion mit der Eintracht ist sie die 2. Torhüterin zunächst hinter Merle Frohms und aktuell hinter Stina Johannes und kam bisher auf 4 Einsätze im BL-Team und 2 Einsätze in der 2. Mannschaft (U20).

Cara absolviert einen Studiengang für Sport- und Erziehungswissenschaften.


Hannah Johann

Geburtsdatum: 12.3.2003

Rückennummer: 21

Vertrag bis: 30.6.2025

Bisherige Vereine:  
Jugend:
2007-2009 SC Rot Weiss Lintorf
2009-2013 FV Giech
2013-2016 RSV Drosendorf
2016-2018 Eintracht Bamberg
2017/18 1. FC Nürnberg
2018/19 Minnesota USA

Frauen:
2019/20 1.FC Nürnberg (2 Spiele)
2020/21 Würzburger Kickers (4 Spiele)
Seit 2021 Eintracht (bisher 21 Spiele in der U20 in der 2. Liga)

Nationalmannschaften:
2020 Deutschland U17 (1Spiel)

Sonstiges:
Hannah Johann kommt gebürtig aus Hannover. Bereits im Kindergartenalter begann sie das Fußballspielen beim SC Rot Weiss Lintorf bevor sie über den FV Giech zum RSV Drosendorf wechselte, der in der Region für erfolgreichen Mädchen- und Frauenfußball bekannt ist. In der U15 folgte der Wechsel zum Bayernligisten Eintracht Bamberg, die U15 (B-Junioren) ist der letzte Jahrgang in dem regulär Mädchen und Jungs zusammen in einem Team auflaufen dürfen.

Nach einem Gastspiel beim 1. FC Nürnberg ging Hannah für ein Schuljahr in die USA an die Shattuck-St. Mary’s School in Faribault im Bundesstaat Minnesota.
Nach einem weiteren Jahr beim Club und Einsätzen in der Regionalliga Süd wechselte Hannah zu den Würzburger Kickers und kam 2021 auf 4 Einsätze in der 2. Liga.

Zur Saison 2021/22 wechselte sie zur Eintracht und vervollständigt den Kader unseres Bundesligateams als 3. Torfrau. Für unsere U20 absolvierte sie bisher 21 Spiele in der 2. Liga.


Abwehr:

Letícia Santos

Geburtsdatum: 2.12.1994

Rückennummer: 2

Vertrag bis: 30.6.2024

Bisherige Vereine:  
Jugend:
2007-2014 verschiedene Teams in Brasilien

Frauen:
2015-2016 Avaldsnes IL (Norwegen) (40 Spiele/3 Tore)
2017-2019 SC Sand (47 Spiele/2 Tore)
Seit 2019 1. FFC Frankfurt bzw. Eintracht (bisher 36 Spiele)

Nationalmannschaften:
2012-2014 Brasilien U20
Seit 2017 Brasilien A-Nationalmannschaft

Sonstiges:
Letícia Santos de Oliviera, wie sie mit vollem Namen heißt, begann relativ spät im Alter von 13 Jahren mit dem Fußballspielen. Sie durchlief mehrere Vereine in ihrer Heimat Brasilien und begann auch dort 2014 ihre Profikarriere bei XV de Piracicaba. Aber bereits nach knapp einem halben Jahr als Profi verließ sie ihr Heimatland und wechselte nach Norwegen zu Avaldsnes IL, für den sie zwei Spielzeiten in der 1. norwegischen Liga auflief.

Danach wechselte sie in die Bundesliga zum SC Sand und debütierte am 19.2.2017 in der Bundesliga. Nach zweieinhalb Jahren wechselte sie zur Saison 2019/20 zum 1. FFC Frankfurt, fiel aber gleich in der 1. Saison durch einen Kreuzbandriss längere Zeit aus.

Auch in der vergangenen Saison musste Letícia aufgrund einer erneuten Knie-OP seit Anfang Dezember 2022 pausieren.

In der U20-Nationalmannschaft Brasiliens debütierte sie 2012 und nahm 2014 an der U20-Weltmeisterschaft in Kanada teil, scheiterte aber mit Brasilien nach einer 1:5 Niederlage gegen Deutschland im entscheidenden Spiel bereits in der Gruppenphase.

Seit 2017 gehört sie zum Kader von Brasiliens A-Nationalmannschaft, in der sie am 9.4.2017 debütierte. Die jetzige WM in Australien verpasst sie leider aufgrund ihrer Verletzung.


Sophia Kleinherne

Geburtsdatum: 12.4.2000

Rückennummer: 4

Vertrag bis: 30.6.2024

Bisherige Vereine:  
Jugend:
Bis 2011 SG Telgte
2011-2014 BSV Ostbevern
2014-2017 FSV Gütersloh 2009

Frauen:
2016-2017 FSV Gütersloh 2009
2017 1. FFC Frankfurt II (8 Spiele/1 Tor)
Seit 2018 1. FFC Frankfurt bzw. Eintracht (bisher 116 Spiele/1 Tor)

Nationalmannschaften:
2014-2015 Deutschland U15 (5 Spiele)
2015 Deutschland U16 (2 Spiele)
2016 Deutschland U17 (14 Spiele)
2017-2019 Deutschland U19 (22 Spiele)
2017-2018 Deutschland U20 (6 Spiele)
Seit 2019 Deutschland A-Nationalmannschaft (bisher 27 Spiele/1 Tor)

Sonstiges:
Sophia Kleinherne (Spitzname Soffe) ist in Telgte geboren und begann auch im dort beheimateten Verein das Fußballspielen. Über den BSV Ostbevern wechselte sie 2014 in die Jugendabteilung des FSV Gütersloh 2009 und spielte mit deren B-Juniorinnen in der Bundesliga West/Südwest. Sowohl 2015 als auch 2016 erreichte sie mit dem Team jeweils die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft.

In der Saison 2016/17 kam Sophia zu ihren ersten Einsätzen im Frauenteam des FSV Gütersloh 2009 in der 2. Liga, wobei ihr auch ein Tor gelang.

Zur folgenden Saison wechselte sie zum 1. FFC Frankfurt und sollte in der zweiten Mannschaft in der 2. Liga zum Einsatz kommen. Bereits zur Winterpause wurde sie aber wegen guter Leistungen und einem längerfristigen Ausfall in der 1. Mannschaft in deren Kader befördert und debütierte am 11.2.2018 in der Bundesliga. Ihren bisher einzigen Treffer in der Bundesliga erzielte Sophia passenderweise zum Jubiläum ihres 100. Bundesligaspiels.

Für Deutschland debütierte Sophia am 28.10.2014 in der U15-Nationalmannschaft und durchlief seitdem diverse U-Nationalmannschaften. Mit der U17 wurde sie 2016 Europameister, drei Jahre später führte sie die U19 bei der Europameisterschaft als Kapitänin aufs Feld und wurde Vize-Europameister nach einer Finalniederlage gegen Frankreich.

Am 9.11.2019 kam Sophia zu ihrem 1. Einsatz in der A-Nationalmannschaft bei einem Freundschaftsspiel gegen England im Wembley Stadion vor 77000 Zuschauern. Seitdem gehört sie zum festen Kader der A-Nationalmannschaft und ist aktuell auch mit Deutschland bei der WM in Australien und Neuseeland.

2022 wurde sie Vize-Europameister und erzielte bei diesem Turnier auch ihr erstes und bisher einziges Länderspieltor.

Sophia studiert an der Fernuniversität Sportmanagement und ist Soldatin bei der Bundeswehr aktuell im Dienstgrad einer Hauptgefreiten.

In einem Beitrag bei Eintracht TV verriet sie, dass sie sehr gerne Zimtschnecken mag.


Virginia Kirchberger

Geburtsdatum: 25.5.1993

Rückennummer: 13

Vertrag bis: 30.6.2024

Bisherige Vereine:  
Jugend:
2005-2007 SV Aspern (Österreich)
2007-2009 USC Landhaus (Österreich) (29 Ligaspiele/3 Tore)

Frauen:
2009–2011 FC Bayern München II (31 Ligaspiele)
2011–2014 BV Cloppenburg (58 Ligaspiele/7 Tore)
2014–2015 MSV Duisburg (22 Ligaspiele/1 Tor)
2015–2016 1. FC Köln (18 Spiele/2 Tore)
2016–2018 MSV Duisburg (43 Ligaspiele/2 Tore)
2018–2020 SC Freiburg (34 Ligaspiele/1 Tor)
seit 2020 Eintracht (bisher 28 Ligaspiele BL & 1 Spiel in der 2. Mannschaft)

Nationalmannschaften:
2008–2010 Österreich U17 (7 Spiele)
2009–2010 Österreich U19 (2 Spiele)
Seit 2010 Österreich A-Nationalmannschaft (bisher 92 Spiele/3 Tore)

Sonstiges:
Virginia Kirchberger (Spitzname Gini) ist in Wien geboren und aufgewachsen. Sie ist die Nichte der Schauspielerin Sonja Kirchberger.  

Sie begann ihre Vereinskarriere 2005 in der männlichen C-Jugend des SV Aspern bevor sie 2007 in die Jugend des österreichischen Frauenbundesligateams USC Landhaus (Wien) wechselte.

2009 wurde der FC Bayern München auf sie aufmerksam und verpflichtete Virginia für seine 2. Mannschaft. Dort gab sie am 20.9.2009 ihr Debüt in der 2. Liga. Nach 2 Spielzeiten für Bayern II wechselte sie zum BV Cloppenburg, der ebenfalls in der 2. Liga spielte. In der zweiten Saison gelang ihr mit dem BV Cloppenburg der Aufstieg in die Bundesliga. Somit feierte sie am 6.10.2013 ihr Bundesligadebüt im Trikot des BV Cloppenburg.

Nach dem direkten Wiederabstieg verließ sie den Verein und wechselte zum MSV Duisburg und spielte somit weiter in der höchsten Spielklasse. Allerdings stieg auch der MSV Duisburg am Ende der Saison in die 2. Liga ab und Virginia unterzeichnete einen Vertrag beim gerade in die Bundesliga aufgestiegenen 1.FC Köln.

Wiederrum nach nur einer Saison gab es den Wechsel zurück nach Duisburg, da auch der 1.FC Köln die Klasse nicht halten konnte, der MSV Duisburg aber nach einem Jahr Abstinenz wieder in die Bundesliga aufgestiegen war.

2018 wechselte sie dann zum SC Freiburg, mit dem sie 2019 das DFB-Pokalfinale erreichte und nach weiteren zwei Spielzeiten schloss sich Virginia unserer Eintracht an und absolvierte bisher 28 Ligaspiele. Das erste Spiel im Trikot unserer Adlerträgerinnen bestritt sie am 6.9.2020 gegen Werder Bremen. Auch mit der Eintracht stand sie 2021 im DFB-Pokalfinale.

Nach 9 Einsätzen in der U17- bzw. U19-Nationalmannschaft Österreichs gab sie ihr Debüt in der A-Nationalmannschaft am 9.6.2010 und ist seitdem ein fester Bestandteil des Kaders.

Im November 2021 zog sie sich im WM-Qualifikationsspiel in Luxemburg einen Schien- und Wadenbeinbruch zu, der sie lange außer Gefecht setzte. Seit dieser schweren Verletzung hat sie in 4 Einsätzen lediglich 39 Minuten in der Bundesliga gespielt und bestritt eine Partie für unsere U20 in der 2. Liga.

Auch Virginia studiert Sportmanagement an einer Fernuni.


Janina Hechler

Geburtsdatum: 28.1.1999

Rückennummer: 16

Vertrag bis: 30.6.2024

Bisherige Vereine:  
Jugend:
TSV Gomaringen
VfL Sindelfingen
2015/16 1.FFC Frankfurt U17

Frauen:
seit 1.7.2016 1.FFC Frankfurt bzw. Eintracht (bisher 101 Spiele/2 Tore 1. Mannschaft & 14 Spiele/1 Tor 2. Mannschaft)

Nationalmannschaften:
2014-2015 Deutschland U16 (8 Spiele/2 Tore)
2015-2016 Deutschland U17 (4 Spiele)
2017-2018 Deutschland U19 (8 Spiele)
2018 Deutschland U20 (5 Spiele)

Sonstiges:
Janina Hechler stammt aus Gomaringen im Schwabenländle und begann im Alter von 5 Jahren mit Leichtathletik und 2 Jahre später auch mit dem Fußballspielen beim TSV Gomaringen.

Schnell wurde klar, dass Janina Talent für beide Sportarten hat, in der Leichtathletik wurde sie württembergische Meisterin über 300 Meter und auch im Fußball war sie recht erfolgreich. Sie wechselte zum VfL Sindelfingen und spielte mit deren U17 in der Saison 2014/15 in der Bundesliga Süd.

Bis 2015 fuhr sie zweigleisig, entschied sich aber dann ein Angebot des 1.FFC Frankfurt anzunehmen und sich voll auf die Fußballkarriere zu konzentrieren. Auch in Frankfurt spielte sie in ihrer ersten Saison in der U17 und wurde dann zur Saison 2016/17 in den Kader der 2. Mannschaft übernommen. Durch ihre guten Leistungen in der 2. Bundesliga Süd machte sie weiter auf sich aufmerksam und debütierte bereits am 5.11.2016 in der Bundesliga.

Ihr Debüt im Trikot der Nationalmannschaft gab sie am 10.11.2014 bei der U16-Auswahl. Bis 2018 bestritt Janina insgesamt 25 Spiele für verschiedene deutsche U-Teams.


Verena Hanshaw

Geburtsdatum: 20.1.1994

Rückennummer: 18

Vertrag bis: 30.6.2024

Bisherige Vereine:  
Jugend:
2000–2004 SC Groß-Enzersdorf (Österreich)
2004–2007 SV Essling (Österreich)
2007–2009 FC Stadlau (Österreich)

Frauen:
2009–2010 USC Landhaus Wien (15 Spiele/1 Tor)
2010–2011 Herforder SV (19 Spiele/1 Tor)
2011–2014 BV Cloppenburg (60 Spiele/10 Tore)
2014–2016 SC Freiburg (26 Spiele)
2016–2018 SC Sand 35 (6 Spiele)
seit 2018 1. FFC Frankfurt bzw. Eintracht (bisher 94 Spiele/4 Tore)

Nationalmannschaften:
2009–2011 Österreich U17 (7 Spiele)
2011–2012 Österreich U19 (3 Spiele/1 Tor)
seit 2011 Österreich A-Nationalmannschaft (bisher 98 Spiele/10 Tore)

Sonstiges:
Verena Hanshaw ist unter ihrem Mädchennamen Verena Aschauer in Wien geboren und aufgewachsen. Im Alter von 6 Jahren begann sie mit Fußballspielen beim SC Groß-Enzersdorf vor den Toren Wiens und wechselte in der Jugend über den SV Essling zum FC Stadlau, bevor sie 2009 beim USC Landhaus Wien unterschrieb und in der höchsten österreichischen Liga zum Einsatz kam.

Nach einer Saison wechselte sie zur Spielzeit 2010/11 nach Deutschland zum Herforder SV, der damals in die Bundesliga aufgestiegen war. Am 15.8.2010 debütierte sie in der Bundesliga. Nachdem sie mit Herford am Ende der Saison in die 2. Liga abstieg, wechselte sie zum Ligakonkurrenten BV Cloppenburg und schaffte mit diesem den Aufstieg in die Bundesliga.

Nach nur einer Saison folgte aber auch für den BV Cloppenburg der Wiederabstieg, aber Verena blieb in der Bundesliga und wechselte zum SC Freiburg, für den sie zwei Spielzeiten auflief. Über den Bundesligisten SC Sand, für den sie ebenfalls zwei Jahre lang aktiv war, kam sie 2018 zum 1.FFC Frankfurt.

Nach insgesamt 10 Einsätzen zwischen 2009 und 2012 für Österreichs U17- und U19-Auswahl, gehört sie seit 2011 zum Kader der österreichischen A-Nationalmannschaft und erreichte mit dieser das Halbfinale der Europameisterschaft 2017, bei dem sie erst im Elfmeterschießen an Dänemark scheiterten. Bei diesem Turnier wurde Verena als einzige Österreicherin in die Elf des Turniers gewählt.

Anfang 2021 heiratete sie den englischen Kameramann Joe Hanshaw, den sie 2017 im Rahmen eines Medientermins mit einem UEFA-Kamerateam kennenlernte, und trägt seitdem seinen Familiennamen.

Verenas knapp 2 Jahre älterer Bruder Alexander Aschauer bestritt in der Saison 2018/19 insgesamt 23 Spiele für den FSV Frankfurt in der Regionalliga Südwest.


Anna Aehling

Geburtsdatum: 23.3.2001

Rückennummer: 24

Vertrag bis: 30.6.2024

Bisherige Vereine:  
Jugend:
DJK Eintracht Coesfeld
SG 06 Coesfeld
FSV Gütersloh 2009

Frauen:
2018-2020 FSV Gütersloh 2009 (49 Spiele/1 Tor)
2021 Indiana Hoosiers College-Team (USA) (29 Spiele)
seit 1.1.2022 Eintracht (bisher 12 Spiele/1 Tor BL & 4 Spiele 2. Mannschaft)

Nationalmannschaften:
2015-2016 Deutschland U15 (5 Spiele)
2017-2018 Deutschland U17 (17 Spiele/1 Tor)
2019 Deutschland U19 (10 Spiele)

Sonstiges:
Anna Aehling stammt aus dem Münsterland, ist in Coesfeld geboren und begann auch in ihrer Heimatstadt bei der DJK Eintracht Coesfeld mit dem Fußballspielen. Nach einem Zwischenstopp bei der SG 06 Coesfeld wechselte Anna zum FSV Gütersloh 2009 und spielte dort mit deren U17 in der B-Juniorinnen Bundesliga West/Südwest.

Ab der Saison 2018/19 gehörte Anna zum Kader der Frauenmannschaft des FSV Gütersloh 2009 und wurde schnell Stammspielerin in der 2. Liga.

Nach ihrem Abitur am westfälischen Mädchenfußballinternat zur Eliteförderung in Kamen-Kaiserau ging sie dank eines Fußball-Stipendiums im Januar 2021 in die USA und nahm ein Studium an der Indiana University Bloomington im US-Bundesstaat Indiana auf. In der Zeit bestritt sie zwischen Februar und Oktober 2021 insgesamt 29 Spiele für das College-Team Indiana Hoosiers in der National Collegiate Athletic Association.

Im Januar 2022 kam Anna zurück nach Deutschland und unterschrieb einen Ein-Jahres-Vertrag bei der Eintracht, der inzwischen um ein weiters Jahr verlängert wurde.

Am 5.3.2022 gab sie ein fulminantes Debüt in der Bundesliga, als sie im Spiel gegen die TSG Hoffenheim in der 61. Minute eingewechselt wurde und 5 Minuten vor dem Ende per wunderschönem Flugkopfball den Treffer zum 3:2 Sieg erzielte. Dieses Tor brachte ihr den Spitznamen Anna Airling ein.

Anna debütierte für Deutschland am 28.10.2015 in der U15-Nationalmanschaft. In den Folgejahren durchlief sie noch die U17- und die U19-Nationalmannschaft. Mit beiden Teams erreichte sie jeweils das Finale einer Europameisterschaft. Bei der U17-EM 2018 unterlag sie mit 0:2 gegen Spanien und bei der U19-EM 2019 mit 1:2 gegen Frankreich.


Dilara Açıkgöz

Geburtsdatum: 2.6.2004

Rückennummer: 29

Vertrag bis: 30.6.2025

Bisherige Vereine:  
Jugend:
FSV Waiblingen

Frauen:
seit 1.7.2021 Eintracht (bisher 2 Spiele BL & 42 Spiele/1 Tor 2. Mannschaft)

Nationalmannschaften:
2018–2019 Deutschland U15 (4 Spiele/1 Tor)
2019–2020 Deutschland U17 (3 Spiele)
seit 2021 Deutschland U19 (17 Spiele/1 Tor)

Sonstiges:
Dilara Açıkgöz ist in Schwäbisch-Hall geboren und ist 15 Minuten älter als ihre Zwillingsschwester İlayda.  
Das Fußballspielen wurde beiden mit in die Wiege gelegt, denn ihre Mutter Ilonka spielte selbst früher beim TSV Crailsheim in der 2. Bundesliga. Dilara und İlayda spielten beide in der Jugend bis 2021 beim FSV Waiblingen zusammen mit Jungs in einem Team.

2018 zogen beide in ein Sportinternat, um ihre fußballerische Weiterentwicklung zu optimieren.

2021 wurden Dilara und auch ihre Zwillingsschwester von der Eintracht für die 2. Mannschaft (U20) verpflichtet, für die Dilara in bisher 42 Spielen eingesetzt wurde. Seit der Saison 2022/23 gehört sie zum Kader des Bundesliga-Teams und bestritt ihr Debüt in der Bundesliga am 23.4.23 gegen den 1.FC Köln.

Seit 2018 gehört Dilara auch zum Kader verschiedener U-Nationalmannschaften. Ihr Debüt gab sie in der U15-Nationalmannschaft, für die sie auch gleich beim ersten Einsatz ein Tor erzielte. Über die U17- kam sie 2021 in die U19-Nationalmannschaft, für die sie 2022 an der U19-Europameisterschaft teilnahm und mit der sie auch aktuell wieder bei der U19-EM in Belgien antritt.


Sara Doorsoun

Geburtsdatum: 17.11.1991

Rückennummer: 33

Vertrag bis: 30.6.2025

Bisherige Vereine:  
Jugend:
SV Wesseling
SSV Köttingen
SC Fortuna Köln

Frauen:
2007–2008 SC Fortuna Köln (12 Spiele/6 Tore)
2008–2010 SG Wattenscheid 09 (31 Spiele/4 Tore)
2010–2012 SC 07 Bad Neuenahr (52 Spiele/2 Tore)
2012–2013 1. FFC Turbine Potsdam (14 Tore/1 Tor)
2013–2018 SGS Essen (100 Spiele/15 Tore)
2018–2021 VfL Wolfsburg (45 Spiele/1 Tor)
seit 1.1.2022 Eintracht (bisher 30 Spiele/1 Tor)

Nationalmannschaften:
2006 Deutschland U15 (3 Spiele/1 Tor)
2006–2007 Deutschland U17 (4 Spiele)
2009–2010 Deutschland U19 (3 Spiele)
seit 2016 Deutschland A-Nationalmannschaft (bisher 45 Spiele/1 Tor)

Sonstiges:
Sara Doorsoun-Khajeh, wie sie mit vollem Namen heißt, ist in Köln geboren. Ihr Vater stammt aus dem Iran, ihre Mutter aus der Türkei.

Ihre Fußballkarriere begann Sara beim SV Wesseling in einem Team mit Jungs, bevor sie zum SSV Köttingen wechselte und dort in einem reinen Mädchen-Team spielte.

Noch in der Jugend wechselte sie zu den Juniorinnen des SC Fortuna Köln, gehörte in der Saison 2007/08 dem Kader des Frauen-Teams an und bestritt die ersten Spiele im Seniorinnenbereich in der Regionalliga West.

2008 wechselte sie dann zum damaligen Bundesligaabsteiger SG Wattenscheid 09 und bestritt ihre ersten Partien in der 2. Liga, bevor sie sich zum 1.1.2010 dem damaligen Bundesligisten SC 07 Bad Neuenahr anschloss, für den sie am 23.3.2010 zu ihrem ersten Einsatz in der Bundesliga kam.

Nach einer Saison bei Turbine Potsdam (2013/14) wechselte Sara zur SGS Essen, für die sie in 5 Jahren die meisten Spiele für einen Verein bestritt (100 Partien).

Zur Saison 2018/19 wechselte sie zum VfL Wolfsburg, mit dem sie ihre bisher größten Erfolge feiern konnte. Gleich in den ersten beiden Spielzeiten holte sie mit den Wölfinnen das Double, 2021 dann nochmal den DFB-Pokal.

Am 1.1.2022 wechselte Sara dann zur Eintracht, nachdem unser Team mehrere langwierige Verletzungen von (Abwehr-) Spielerinnen (z.B. Virginia Kirchberger, Camilla Küver…) zu beklagen hatte und auf der Suche nach Ersatz war.

Am 6.2.22 feierte Sara Doorsoun ihr Debüt bei den Adlerträgerinnen, welches allerdings recht unglücklich verlief. Nicht nur, dass die Begegnung mit 1:2 verloren wurde, sondern Sara sah darüber hinaus in der 34. Minute wegen einer Notbremse auch noch die rote Karte.

Zwischen 2006 und 2010 kam Sara zu insgesamt 10 Einsätzen in verschiedenen Nachwuchsauswahlen des DFB (U15-, U17- und U19-Nationalmannschaft).

Am 3.3.2018 debütierte sie für die deutsche A-Nationalmannschaft, für die sie bisher 45 Spiele bestritt und mit der sie 2022 im Finale der Europameisterschaft in England stand. Aktuell gehört sie auch zum Kader der WM in Australien und Neuseeland.

Sara Doorsoun hat eine Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement abgeschlossen und ein Studium Soziale Arbeit absolviert.

Bis vor Kurzem war sie mit Louise „Lou“ Schaaf, der Gewinnerin der ersten Staffel der Dating-Show „Princess Charming, liiert. (Ich kenne das nicht, aber vielleicht sagt es ja jemandem was 😉)


Jella Veit

Geburtsdatum: 3.5.2005

Rückennummer: ?

Vertrag bis: 30.6.2025

Bisherige Vereine:
Jugend:
SV Rugenbergen
2019-2021 Hamburger SV U17

Frauen:
seit 1.7.2021 Eintracht (bisher 37 Spiele/1 Tor für unsere 2. Mannschaft)

Nationalmannschaften:
2019 Deutschland U15 (3 Spiele/2 Tore)
2021-2022 Deutschland U17 (23 Spiele/4 Tore)
seit 2023 Deutschland U19 (bisher 5 Spiele)

Sonstiges:
Jella stammt aus Norddeutschland und ist in Bönningstedt aufgewachsen. Fußball spielte sie als einziges Mädchen im Team des SV Rugenbergen bis zu den B-Junioren in der Oberliga Hamburg.
Ab Juli 2019 lief sie im Rahmen des Doppelspielrechts auch für die U17-Juniorinnen des HSV auf, ehe sie im Sommer 2021 dann zur Eintracht wechselte und in der U20 in der 2. Bundesliga zu bisher 37 Einsätzen kam. In der letzten Saison führte Jella unsere U20 als Kapitänin aufs Feld. Darüber hinaus spielte sie auch viermal für unsere U17 in der Juniorinnen-Bundesliga.

Ihr Debüt für Deutschland in einer Nachwuchs-Nationalmannschaft gab Jella am 23.10.2019 bei einem Freundschaftsspiel der U15-Nationalmannschaft gegen die U16 der Schweiz.

Nach 3 Spielen für die U15-Nationalmannschaft wurde sie 2021 in die U17-Nationalmannschaft berufen, mit der sie bei der EM 2022 in Bosnien-Herzegowina Europameister wurde. Bei diesem Turnier sowie auch bei der im gleichen Jahr stattgefundenen U17-Weltmeisterschaft in Indien, bei der das deutsche Team den 4. Platz belegte, fungierte Jella auch als Kapitänin im deutschen Team.

Seit diesem Jahr spielt sie in der U19-Nationalmannschaft und ist derzeit ebenso wie die Adlerträgerinnen Dilara und İlayda Açıkgöz, Sophie Nachtigall und Paulina Platner (Kader U20) bei der U19-Europameisterschaft in Belgien für Deutschland am Start.

2022 wurde Jella mit der Fritz-Walter-Medaille in Gold für die beste Nachwuchsspielerin des Jahres ausgezeichnet.
Ab der kommenden Saison gehört Sophie zum Kader unseres Bundesliga-Teams.


Mittelfeld:

Jonna Brengel

Geburtsdatum: 14.9.2004

Rückennummer: 11

Vertrag bis: 30.6.2024

Bisherige Vereine:  
Jugend:
SV DJK Taufkirchen
1. FC Kaiserslautern
SFC Kaiserslautern
2018/2019 FC Speyer 09 U17-Bundesliga
2019/2020 SC Freiburg U17-Bundesliga

Frauen:
seit 1.7.2020 Eintracht (bisher 1 Spiel BL & 49 Spiele/15 Tore 2. Mannschaft)

Nationalmannschaften:
2019-2020 Deutschland U16
seit 2021 Deutschland U19

Sonstiges:
Jonna Brengel ist geboren und aufgewachsen in der Pfalz. In der Jugend spielte sie für SV DJK Taufkirchen und den 1.FC Kaiserslautern, bevor sie der ehemalige FCK-Profi Axel Roos unter seine Fittiche nahm und zu dem von ihm gegründeten Sport- und Fußballclub (SFC) Kaiserslautern holte.

Der SFC Kaiserslautern ist Teil der Axel-Roos-Fußballakademie Kaiserslautern und beschäftigt sich hauptsächlich mit der Förderung junger Fußballer in Rheinland-Pfalz. Der Club versteht sich als Ausbildungsverein, dessen primärer Fokus momentan auf der Arbeit mit Spielern zwischen 6 und 13 Jahren liegt. In der Saison 2021/21 traten für den SFC eine E-Jugend und zwei D-Jugend Mannschaften an.

Beim SFC Kaiserslautern spielte Jonna fünf Jahre und wechselte dann in die U17 des FC Speyer 09 für den sie in der Saison 2018/19 in der B-Juniorinnen-Bundesliga West/Südwest antrat, bevor sie zur Saison 2019/20 in den Breisgau zum SC Freiburg wechselte und mit deren U17 in der B-Juniorinnen-Bundesliga Süd spielte.

Zur darauffolgenden Saison wurde sie von der Eintracht für die 2. Mannschaft (U19) in der 2. Liga verpflichtet und ist somit seit dem 1.7.2020 eine Adlerträgerin. Ihr Debüt für die Eintracht gab sie am 4.10.20 in der 2. Liga gegen TSG Hoffenheim II.

Für unsere U20 bestritt sie bisher 49 Spiele, in denen sie 15 Tore erzielen konnte. Seit der Saison 2022/23 gehört sie zum Kader des Bundesliga Teams und debütierte am 9.12.2022 in der Bundesliga gegen Turbine Potsdam.

Ihre aufstrebende Karriere wurde leider im Februar jäh gebremst, als sie sich einen Kreuzbandriss zuzog und seitdem verletzt ausgefallen ist.

Jonna hat ihr Abitur gemacht und möchte Psychologie studieren.


Pia-Sophie Wolter

Geburtsdatum: 13.11.1997

Rückennummer: 17

Vertrag bis: 30.6.2024 (ausgeliehen vom VfL Wolfsburg, dort Vertrag bis 30.6.2025)

Bisherige Vereine:  
Jugend:
2006–2011 Habenhauser FV
2011–2014 Werder Bremen

Frauen:
2014–2018 Werder Bremen (66 Spiele/6 Tore)
2018–2023 VfL Wolfsburg (62 Spiele/10 Tore 1. Mannschaft & 6 Spiele/2 Tore 2. Mannschaft)
seit Juli 2023 ausgeliehen an unsere Eintracht

Nationalmannschaften:
2015–2016 Deutschland U19 (12 Spiele)
2015–2016 Deutschland U20 (8 Spiele)
2020 Deutschland A-Nationalmannschaft (1 Spiel)

Sonstiges:
Pia-Sophie Wolter ist in Bremen geboren und die Tochter von Thomas Wolter, der von Mitte der 80er bis Ende der 90er Jahre insgesamt 312 Spiele für Werder Bremen absolviert hat.

Pia-Sophie hat zunächst Handball gespielt, bevor sie im Alter von 8 Jahren im Jahr 2006 beim Habenhauser FV mit Fußballspielen begann. Mit guten Leistungen spielte sie sich in den Fokus von Werder Bremen und wurde 2011 für dessen C-Juniorinnen verpflichtet, mit denen sie auch gleich in der ersten Saison norddeutscher Meister wurde und in der Folge für die B-Juniorinnen in der Bundesliga Nord/Nordost zum Einsatz kam.

Ihr Debüt im Frauenteam in der 2. Bundesliga Nord gab sie im Alter von 16 Jahren im März 2014. In der darauffolgenden Saison war sie bereits fester Bestandteil des Teams und stieg am Ende der Saison 2014/15 mit den Werder Frauen in die Bundesliga auf und wurde darüber hinaus zur Spielerin der Saison gewählt.

Nach insgesamt 66 Spielen und 6 Toren bei den Frauen von Werder Bremen, wechselte sie zur Saison 2018/19 zum VfL Wolfsburg. Schnell erkämpfte sie sich auch bei den Wölfinnen einen Stammplatz, wurde aber im Oktober 2021 durch einen Kreuzbandriss ausgebremst und fiel gut ein Jahr aus.

Für den VfL Wolfsburg kam sie auf 62 Einsätze in der Bundesliga, 16 Spiele im DFB-Pokal und 12 Partien in der Champions-League. Bei den Wölfinnen hat Pia-Sophie noch einen Vertrag bis 2025 und wird zunächst mal für die kommende Saison an unsere Eintracht ausgeliehen.

2015 und 2016 bestritt sie insgesamt 20 Spiele für die U19- und U20-Nationalmannschaften. Den bisher einzigen Einsatz in der A-Nationalmannschaft hatte sie im Dezember 2020 in einem EM-Qualifikationsspiel gegen Irland.

Pia-Sophie hat in Wolfsburg Sportmanagement studiert, 2021 ihren Bachelorabschluss gemacht und den Master direkt angehängt. In Wolfsburg hat sie gemeinsam mit Felicitas Rauch in einer WG gelebt.


İlayda Açıkgöz

Geburtsdatum: 2.6.2004

Rückennummer: 20

Vertrag bis: 30.6.2025

Bisherige Vereine:  
Jugend:
FSV Waiblingen

Frauen:
seit 1.7.2021 Eintracht (bisher 2 Spiele BL & 41 Spiele/4 Tore 2. Mannschaft)

Nationalmannschaften:
2018–2019 Deutschland U15 (6 Spiele/2 Tore)
2019–2020 Deutschland U16 (5 Spiele/1 Tor)
seit 2022 Deutschland U19 (17 Spiele/3 Tore)

Sonstiges:
İlayda Açıkgöz ist in Schwäbisch-Hall geboren und ist 15 Minuten jünger als ihre Zwillingsschwester Dilara.  
Wie schon erwähnt, wurde beiden das Fußballspielen mit in die Wiege gelegt, denn ihre Mutter Ilonka spielte selbst früher beim TSV Crailsheim in der 2. Bundesliga. İlayda und Dilara spielten beide in der Jugend bis 2021 beim FSV Waiblingen zusammen mit Jungs in einem Team. İlayda wurde dort vom Team auch zur Mannschaftskapitänin gewählt.

2018 zogen beide in ein Sportinternat, um ihre fußballerische Weiterentwicklung zu optimieren.

2021 wurden İlayda und auch ihre Zwillingsschwester von der Eintracht für die 2. Mannschaft (U20) verpflichtet, für die İlayda in bisher 41 Spielen eingesetzt wurde. Seit der Saison 2022/23 gehört sie zum Kader des Bundesliga-Teams und bestritt ihr Debüt in der Bundesliga am 16.4.23 gegen den MSV Duisburg.

Seit 2018 gehört İlayda zum Kader verschiedener U-Nationalmannschaften. Ihr Debüt gab sie im Dezember 2018 in der U15-Nationalmannschaft gegen Belgien. Über die U16- kam sie 2022 in die U19-Nationalmannschaft, für die sie 2022 an der U19-Europameisterschaft teilnahm und mit der sie auch aktuell wieder bei der U19-EM in Belgien gemeinsam mit ihrer Zwillingsschwester Dilara und den Eintracht Spielerinnen Jella Veit und Paulina Platner (U20) antritt.


Barbara Dunst

Geburtsdatum: 25.9.1997

Rückennummer: 28

Vertrag bis: 30.6.2024

Bisherige Vereine:  
Jugend:
2004–2012 SV Anger (Österreich)
2012 SC St. Ruprecht/Raab (Österreich)

Frauen:
2012–2014 LUV Graz (Österreich) (25 Spiele/4 Tore)
2014–2017 FSK St. Pölten bzw. SKN St. Pölten (Österreich) (44 Spiele/13 Tore 1. Mannschaft & 6 Spiele/4 Tore 2. Mannschaft)
2017 Bayer 04 Leverkusen (10 Spiele)
2017–2019 MSV Duisburg (43 Spiele/2 Tore)
seit 2019 1. FFC Frankfurt bzw. Eintracht (bisher 86 Spiele/9 Tore)

Nationalmannschaften:
2013 Österreich U17 (14 Spiele/4 Tore)
2014–2016 Österreich U19 (21 Spiele/4 Tore)
seit 2015 Österreich A-Nationalmannschaft (bisher 69 Spiele/10 Tore)

Sonstiges:
Barbara Dunst (Spitzname Baba) ist in Graz/Österreich geboren und begann im Alter von 7 Jahren beim SV Anger in einer Jungenmannschaft mit dem Fußballspielen. Nach 8 Jahren in ihrem Heimatverein lief sie kurzzeitig ab Sommer 2012 für den SC St. Ruprecht/Raab ebenfalls in einem Jungen-Team auf, ehe sie im November des gleichen Jahres zum Frauen-Bundesligisten LUV Graz wechselte.

Zur Saison 2014/15 wechselte sie innerhalb der österreichischen Bundesliga zum amtierenden Pokalsieger FSK St. Pölten, mit dem sie direkt in ihren ersten beiden Spielzeiten dort das Double holte. Im Juni 2016 wurde der FSK St. Pölten dann als Frauenfußballabteilung in den SKN St. Pölten eingegliedert.

Nach der Hinrunde 2016/17 verließ Barbara ihr Heimatland und wechselte nach Deutschland in die Bundesliga zu Bayer Leverkusen und debütierte am 19.2.2017 in der höchsten deutschen Spielklasse.

Nachdem Bayer Leverkusen am Ende der Saison abstieg, wechselte sie nach nur einem halben Jahr zum MSV Duisburg, für den sie zwei Spielzeiten lang in der Bundesliga auflief. Nachdem sie mit dem MSV Duisburg in ihrer ersten Saison dort noch knapp aufgrund des besseren Torverhältnisses die Klasse halten konnte, stieg sie mit dem MSV am Ende der Saison 2020/21 aus der Bundesliga ab.

Daraufhin wechselte sie im Juli 2021 zum 1. FFC Frankfurt und spielte seitdem in 86 Ligaspielen für den 1. FFC bzw. unsere Eintracht.

Barbara nennt als Hobby „Shoppen gehen“ und isst gerne Wraps. 😉


Tanja Pawollek

Geburtsdatum: 18.1.1999

Rückennummer: 31

Vertrag bis: 30.6.2025

Bisherige Vereine:  
Jugend:
TV Hausen
SG Rosenhöhe

Frauen:
seit 2016 1.FFC Frankfurt bzw. Eintracht (bisher 130 Spiele/19 Tore 1. Mannschaft & 5 Spiele/1 Tor 2. Mannschaft)

Nationalmannschaften:
2013–2014 Deutschland U15 (3 Spiele/3 Tore)
2014–2015 Deutschland U16 (6 Spiele)
2015–2016 Deutschland U17 (20 Spiele/3 Tore)
2017 Deutschland U19 (11 Spiele/1 Tor)
2017–2018 Deutschland U20 (9 Spiele)
seit 2022 Polen A-Nationalmannschaft (bisher 7 Spiele)

Sonstiges:
Tanja Pawollek ist in Obertshausen geboren und begann das Fußballspielen als Fünfjährige beim TV Hausen. Eigentlich wollte ihre Mutter sie lieber beim Kunstturnen anmelden, aber Tanja fand den Fußballplatz doch interessanter.

Nach sechs Jahren im heimischen Hausen wechselte sie zur SG Rosenhöhe und spielte dort in Jungenteams bis zur B-Jugend, ehe sie 2016 vom 1. FFC Frankfurt verpflichtet wurde. Ihr Debüt für den 1. FFC gab sie am 28.8.2016 in der 2. Mannschaft in der 2. Bundesliga, aber bereits eine Woche später am 4.9.2016 debütierte sie auch in der Bundesliga.

Seit der Saison 2019/20 führt sie das Team als Kapitänin aufs Feld.

Am 30.5.2021 erlitt Tanja im DFB-Pokalfinale in Köln gegen den VfL Wolfsburg einen Kreuzbandriss und fiel mehrere Monate aus. Sie kämpfte sich aber wieder ans Team ran und stand am 16.3.2022 erstmals wieder für die 2. Mannschaft in der 2. Liga auf dem Platz und ihr Comeback in der Bundesliga feierte sie am 1.4.2022.

Während ihrer Zeit bei der SG Rosenhöhe debütierte sie am 30.10.2013 für Deutschland in der U15-Nationalmannschaft. In der Folge durchlief sie bis 2018 verschiedene Juniorinnen-Auswahlen des DFB. Ihren größten Erfolg feierte sie mit der U17-Nationalmannschaft, mit der sie im Mai 2016 Europameister wurde.

Im Januar 2019 wurde sie erstmals für ein Wintertrainingslager in den Kader der deutschen A-Nationalmannschaft berufen, entschied sich aber dafür, künftig für Polen aufzulaufen, da ihre Eltern aus Polen stammen.

Erstmals für den polnischen Kader nominiert wurde sie im Mai 2021, kam aber aufgrund einer Verletzung nicht zum Einsatz. Da sie aufgrund ihres Kreuzbandrisses im DFB-Pokalfinale danach lange pausieren musste, gab sie ihr Debüt im polnischen Nationaldress erst Ende Juni 2022.

Tanja absolviert eine Ausbildung beim Hessischen Fußball Verband und erhielt die Fritz-Walter-Medaille 2016 in Bronze und 2018 in Gold.


Lisanne Gräwe

Geburtsdatum: 11.2.2003

Rückennummer: ?

Vertrag bis: 30.6.2025

Bisherige Vereine:  
Jugend:
FC Kaunitz
2017-2019 SC Wiedenbrück

Frauen:
2019–2021 VfL Wolfsburg (1 Spiel BL & 23 Spiele/2 Tore 2. Mannschaft)
2021–2023 Bayer 04 Leverkusen (33 Spiele/1 Tor)
seit 1.7.2023 Eintracht Frankfurt

Nationalmannschaften:
2016–2018 Deutschland U15 (9 Spiele/1 Tor)
2018 Deutschland U16 (2 Spiele)
2019–2020 Deutschland U17 (13 Spiele/1 Tor)
2021-2022 Deutschland U19 (6 Spiele/1 Tor)
seit 2021 Deutschland U20 (7 Spiele)

Sonstiges:
Lisanne ist in Rheda-Wiedenbrück geboren und erlernte das Fußballspielen beim FC Kaunitz in Verl im Kreis Gütersloh. 2017 wechselte sie zum SC Wiedenbrück und spielte dort in der männlichen C-Jugend, mit der sie in die zweitklassige Westfalenliga aufstieg.

2019 wechselte sie dann in die Frauenfußballabteilung des VfL Wolfsburg und wurde dort in der 2. Mannschaft in der 2. Bundesliga in insgesamt 23 Partien eingesetzt. In Wolfsburg feierte Lisanne als 17-jährige am 13.9.2020 auch ihr Bundesligadebüt, als sie im Spiel gegen die TSG Hoffenheim eingewechselt wurde und so zu ihrem einzigen Einsatz im Bundesligateam der Wölfinnen kam.

Zur Saison 2021/22 wechselte Lisanne dann innerhalb der Bundesliga zu Bayer Leverkusen. Die Mittelfeldspielerin wirkte seitdem in bisher 29 Ligaspielen mit.

Ab der kommenden Saison verstärkt sie nun den Kader unserer Eintracht.

Sie durchlief ebenso ab der U15 alle Jugend-Nationalmannschaften und feierte den größten Erfolg, als sie 2019 mit der U17-Nationalmannschaft Europameister wurde.

Lisanne wurde kürzlich mit der Fritz-Walter-Medaille in Gold für die beste Spielerin des Jahrgangs 2003 prämiert und beim NXGN Award, der die besten Nachwuchsspielerinnen der ganzen Welt auszeichnet, erreichte sie Platz 5.


Sophie Nachtigall

Geburtsdatum: 12.2.2004

Rückennummer: ?

Vertrag bis: 30.6.2025

Bisherige Vereine:  
Jugend:
TuS Germania Schnelsen
2018-2021 Hamburger SV U17 (32 Spiele/6 Tore)

Frauen:
2021-2022 Hamburger SV (25 Spiele/22 Tore 1. Mannschaft Regionalliga)
seit 1.7.2022 Eintracht (bisher 14 Spiele/5 Tore in der 2. Mannschaft)

Nationalmannschaften:
2019-2020 Deutschland U16 (5 Spiele)
seit 2021 Deutschland U19 (16 Spiele/4 Tore)

Sonstiges:
Sophie Nachtigall ist in Hamburg geboren und aufgewachsen. Bereits im Alter von vier Jahren wurde sie von ihrer fünfeinhalb Jahre älteren Schwester Julie-Marie (spielt heute für den SC Victoria Hamburg in der Regionalliga) mit zum Fußball genommen. Ihr erster Verein war TuS Germania Schnelsen im Hamburger Norden.

Dort spielte sie in der Jugend in Jungen-Teams, ehe sie 2018 nach einem Probetraining beim HSV, welches ihr ebenfalls ihre Schwester (damals selbst Spielerin beim HSV) vermittelte, dorthin wechselte und fortan in der U17 des HSV in der U17-Juniorinnen Bundesliga Nord/Nordost eingesetzt wurde.

Ihr Debüt in der 1. Mannschaft des HSV in der Regionalliga Nord A gab sie bereits am 25.10.2020, ehe sie zur Saison darauf fest in den Kader der 1. Mannschaft wechselte. In der Saison 2021/22 avancierte sie zur Stammspielerin und wurde mit dem HSV Meister in der Regionalliga Nord, scheiterte dann aber in den Aufstiegsspielen zur 2. Liga an Turbine Potsdam II.

Daraufhin wechselte sie zu unserer Eintracht in die 2. Mannschaft und wurde auch direkt Stammspielerin in unserer U20 in der 2. Liga, ehe sie ab März 2023 wegen einer Knieverletzung für den Rest der Saison ausfiel.

Für Deutschland debütierte Sophie am 5.11.2019 in der U16-Nationalmannschaft in einem Freundschaftsspiel gegen Dänemark. Seit 2021 läuft sie für die deutsche U19-Nationalmannschaft auf und ist derzeit auch mit dieser bei der U19-Europameisterschaft in Belgien.

Ab der kommenden Saison gehört Sophie, die 2021 zu Hamburgs Jugendspielerin des Jahres gewählt wurde, zum Kader unseres Bundesliga-Teams.


Sturm:

Lara Prašnikar

Geburtsdatum: 8.8.1998

Rückennummer: 7

Vertrag bis: 30.6.2025

Bisherige Vereine:
Jugend:
2005–2010 NK Šmartno (Slowenien)
2010–2013 ŽNK Rudar Škale (Slowenien)

Frauen:
2013–2016 ŽNK Rudar Škale (Slowenien) (55 Spiele/77 Tore)
2016–2020 1. FFC Turbine Potsdam (58 Spiele/29 Tore BL & 12 Spiele/1 Tore 2. Mannschaft)
seit 2020 Eintracht (bisher 64 Spiele/30 Tore)

Nationalmannschaften:
2014–2015 Slowenien U17 (6 Spiele/2 Tore)
2015 Slowenien U19 (3 Spiele)
seit 2015 Slowenien A-Nationalmannschaft (bisher 58 Spiele/34 Tore)

Sonstiges:
Lara Prašnikar wurde in Celje in Slowenien geboren und wuchs in der Nähe in Šmartno ob Paki auf. Sie hat einen 12 Jahre älteren Bruder und ist die Tochter von Bojan Prašnikar, der ehemaliger Fußballspieler in Jugoslawien und später Trainer war. Einigen in Deutschland dürfte er noch von seiner Zeit in Cottbus bekannt sein. Er trainierte vom 28.9.2007 bis zu seiner Entlassung am 31.5.2009 den damaligen Bundesligisten Energie Cottbus.

Lara startete ihre Karriere 7-jährig als Jugendspielerin in ihrem Heimatverein NK Šmartno. 2010 wechselte sie dann zum ŽNK Rudar Škale. Dort wechselte sie dann auch 2013 in den Seniorenbereich du debütierte am 25.8.2013.
In den folgenden drei Spielzeiten gelang ihr die sensationelle Quote von 77 Toren in 55 Ligaspielen, was den damaligen deutschen Spitzenverein Turbine Potsdam auf sie aufmerksam machte.

Im Juni 2016 stellte sich Lara dort zum Probetraining vor und unterschrieb im August 2016 einen Vertrag bei der Turbine. Zum ersten Mal kam sie dort in der 2. Mannschaft in der 2. Bundesliga Nord am 28.8.2016 gegen den Herforder SV zum Einsatz. Ihr Debüt in der Bundesliga gab sie am 10.9.2016 bei einem 3:0 Erfolg gegen den 1.FFC Frankfurt.  

Nach vier Spielzeiten und 39 Toren in 70 Spielen für die 1. & 2. Mannschaft wechselte sie zur Saison 2020/21 zu unserer Eintracht. Ihre Premiere im Trikot der Adlerträgerinnen gab sie am 6.9.2020 gegen Werder Bremen (5:1), wobei sie sich auch gleich in die Torschützenliste eintrug.

Nachdem Lara 2014 in der U17-Nationalmannschaft für Slowenien debütierte und bis Anfang 2015 für die U17 insgesamt 6 Spiele absolvierte, stand sie im gleichen Jahr dreimal für Sloweniens U19-Nationalmannschaft in der EM-Qualifikation auf dem Feld und debütierte ebenfalls in dem Jahr am 22.9.2015 für die A-Nationalmannschaft, für die sie seitdem in 58 Spielen 34 Tore erzielen konnte.

Lara Prašnikar wurde 2023 zur Fußballerin des Jahres in ihrem Heimatland gewählt.


Shekiera Martinez

Geburtsdatum: 4.7.2001

Rückennummer: 9

Vertrag bis: 30.6.2024

Bisherige Vereine:  
Jugend:
SV Gläserzell
FV Horas
2016–2017 1. FFC Frankfurt U17

Frauen:
seit 2017 1. FFC Frankfurt bzw. Eintracht (bisher 91 Spiele/23 Tore BL & 11 Spiele/5 Tore 2. Mannschaft)

Nationalmannschaften:
2016 Deutschland U15 (3 Spiele/2 Tore)
2017 Deutschland U16 (11 Spiele/4 Tore)
2017–2018 Deutschland U17 (21 Spiele/18 Tore)
2019 Deutschland U19 (14 Spiele/3 Tore)

Sonstiges:
Shekiera Martinez (Spitzname Sheki) ist in Fulda geboren und ihre erste Station im Vereinsfußball war der SV Gläserzell. Über den FV Horras kam sie 2016 zum 1.FFC Frankfurt und spielte zunächst für die U17-Juniorinnen. Bis Oktober erzielte sie für die U17 in 12 Spielen 11 Tore. Zur Saison 2017/18 wechselte sie in den Seniorenbereich und gehörte in der ersten Saison dem Kader der 2. Mannschaft an, stieg aber direkt zur Saison 2018/19 in den Kader der 1. Mannschaft auf.

Ihr Debüt im Seniorenbereich gab sie am 3.9.2017 für die 2. Mannschaft in der 2. Bundesliga Süd, ihre Premiere in der Bundesliga feierte sie dann 18.2.2018 bei einem Auswärtsspiel beim 1.FC Köln.

Von 2016 bis 2019 durchlief sie verschiedene Nachwuchsauswahlen des DFB. Das erste Mal für Deutschland auf dem Platz stand sie am 27.4.2016 für die U16-Nationalmannschaft in einem Spiel gegen die Niederlande (3:3). Dabei gelangen ihr direkt im ersten Spiel zwei Tore.

Sowohl bei der U17-Europameisterschaft 2018 in Litauen als auch bei der U19-Europameisterschaft 2019 in Schottland kam Shekiera mit Deutschland ins Finale, verlor aber beide Spiele (2018 gegen Spanien 0:2; 2019 gegen Frankreich 1:2). Bei der U17-EM 2018 erzielte sie sage und schreibe neun Treffer und wurde souverän Torschützenkönigin des Turniers.

Im Jahr 2021 musste sie sich zwei kleineren Eingriffen am Knie unterziehen, was jeweils eine kurze Verletzungspause nach sich zog.


Laura Freigang

Geburtsdatum: 1.2.1998

Rückennummer: 10

Vertrag bis: 30.6.2025

Bisherige Vereine:  
Jugend:
2002–2011 FSV Oppenheim
2011–2014 Holstein Kiel
2016–2018 Penn State Nittany Lions (USA)

Frauen:
2014–2016 TSV Schott Mainz (31 Spiele/24 Tore)
seit 2018 1. FFC Frankfurt bzw. Eintracht (bisher 104 Spiele/65 Tore)

Nationalmannschaften:
2013 Deutschland U15 (3 Spiele/1 Tor)
2013–2014 Deutschland U16 (7 Spiele/4 Tore)
2014 Deutschland U17 (5 Spiele/3 Tore)
2015–2017 Deutschland U19 (24 Spiele/16 Tore)
2015–2018 Deutschland U20 (17 Spiele/7 Tore)
seit 2020 Deutschland (bisher 20 Spiele/12 Tore)

Sonstiges:
Laura Freigang ist in Kiel geboren, aber zunächst in Rheinland-Pfalz aufgewachsen. Ihr erster Verein war der FSV Oppenheim, für den sie bereits im Alter von vier Jahren bei den Bambinis mit Fußballspielen begonnen hat.

Bedingt durch einen Umzug wechselte sie im Alter von 13 Jahren in ihre Geburtsstadt Kiel und lief drei Spielzeiten für die B-Juniorinnen in der B-Juniorinnen Bundesliga Nord/Nordost auf, wobei ihr gleich in ihrem Debütspiel am 3.11.2012 zwei Tore gelangen.

2014 wechselte Laura zurück nach Rheinland-Pfalz und heuerte beim damaligen Regionalligisten TSV Schott Mainz an. Die erste Saison im Seniorenbereich verlief äußerst erfolgreich, Laura erzielte in ihren 18 Ligaspielen 20 Tore der TSV Schott Mainz wurde ungeschlagen Meister und stieg in die 2. Liga auf. In der folgenden Saison in der 2. Bundesliga Süd konnte Laura nochmal in 13 Spielen 4 Tore erzielen und dazu beitragen, dass der TSV Schott als Aufsteiger einen hervorragenden 5. Platz in der Endtabelle erreichte.

Mit einem Sportstipendium ausgestattet ging Laura im August 2016 in die USA und studierte an der Pennsylvania State University zunächst Kommunikationswissenschaften und dann Psychologie. Parallel dazu spielte sie bei den „Penn State Nittany Lios“, dem Frauenfußballteam der Uni. Auch dort gelang ihr gleich im ersten Spiel ein Tor und Laura wurde als „Freshman oft the week“ ausgezeichnet. (Freshman bezeichnet an US-Colleges die Studenten und Studentinnen des ersten Jahres. Den Ausdruck „Freshwoman“ scheint es nicht zu geben.)

2018 kam Laura dann zurück nach Deutschland und unterzeichnete zur Saison 2018/19 einen Vertrag beim 1.FFC Frankfurt. In der Bundesliga debütierte sie am 16.9.2018 bei einer 0:3 Niederlage in Wolfsburg.

Ihre Premiere im deutschen Nationaltrikot gab sie am 17.4.2013 in der U15-Nationalmannschaft beim 8:0 gegen die Niederlande. In den Folgejahren durchlief sie nahezu alle Nachwuchsteams des DFB und nahm an mehreren Europa- und Weltmeisterschaften teil. Ein Titel blieb ihr dabei allerdings verwehrt. Mit der U19-Nationalmannschaft scheiterte sie 2015 und 2017 bei der Europameisterschaft jeweils im Halbfinale, 2016 und 2018 war dann mit der U20-Nationalmannschaft bei Weltmeisterschaften jeweils im Viertelfinale Endstation.

Am 7.3.2020 gab sie dann ihr Debüt in der A-Nationalmannschaft gegen Norwegen. Seitdem konnte sie in bisher 20 Länderspielen in der A-Nationalmannschaft 12 Tore erzielen und erreichte mit dem Team 2022 das Finale der Europameisterschaft (0:2 gegen England). Aktuell ist sie mit der Nationalmannschaft bei der WM in Australien und Neuseeland dabei.

Laura Freigang, die 2015 die Fritz-Walter-Medaille in Bronze erhielt, ist ein ganz wichtiger Part im Team unserer Eintracht. Sie ist als Lautsprecher intern und auch extern wichtig, ist medial sehr präsent und setzt sich sehr aktiv für den Frauenfußball und ebenso gegen Homophobie und Diskriminierung ein.

Laura kann man sicher als die Identifikationsfigur im Team unserer Eintracht bezeichnen. Ihrem Instagram Account, in dem sie Einblicke in ihr Leben auf- und abseits des Fußballplatzes gibt, folgen mittlerweile über 135000 Menschen.

Mit der amerikanischen Sportmarke „Under Armour“ ist sie vor einigen Jahren eine Partnerschaft eingegangen. Sie ist am Design und bei der Entwicklung neuer Produkte beteiligt und arbeitet eng mit den Entwicklern zusammen, um bessere Produkte zu schaffen. So wurden aktuell kurz vor der WM von Under Armour unter dem Slogan „Kick it like Freigang“ ein extra für Frauen entwickelter Fußballschuh sowie ein Sport Bra mit besonders viel Bewegungsfreiheit, Unterstützung und Flexibiität vorgestellt und auf den Markt gebracht.

Seit ihrer Rückkehr aus den USA ist Laura seit dem Wintersemester 2018/19 an der Goethe-Universität in Frankfurt eingeschrieben und studiert Sportwissenschaften.


Géraldine Reuteler

Geburtsdatum: 21.4.1999

Rückennummer: 14

Vertrag bis: 30.6.2024

Bisherige Vereine:  
Jugend:
2008–2014 FC Stans (Schweiz)
2014 FC Luzern (Schweiz)

Frauen:

2014–2018 FC Luzern (Schweiz) (43 Spiele/28 Tore)
seit 2018 1. FFC Frankfurt bzw. Eintracht (bisher 83 Spiele/2Tore)

Nationalmannschaften:
2015–2017 Schweiz U17 (20 Spiele/13 Tore)
2016–2018 Schweiz U19 (14 Spiele/4 Tore)
seit 2017 Schweiz A-Nationalmannschaft (bisher 56 Spiele/11 Tore)

Sonstiges:
Géraldine Reuteler wurde in Nidwalden in der Schweiz geboren und wuchs in Stans (Schweiz) auf. Ihre Mutter schickte sie mit 7 Jahren zum Ballett, Géraldine hat aber sehr schnell gemerkt, dass dies nichts für sie ist und sie lieber, wie ihre Brüder, Fußballspielen will. Durch ihren knapp 4 Jahre älteren Bruder Julien, der beim FC Stans spielte, kam sie 2008 ebenfalls zu diesem Verein und begann dort ihre Fußballkarriere.

Im Februar 2014 wechselte sie dann in die Frauen-Nachwuchsabteilung des FC Luzern und bereits 4 Monate später zur Saison 2014/15 stieg sie in den Kader der 1. Mannschaft auf und feierte am 30.8.2014 ihr Debüt in der Nationalliga A.

Nach 4 Jahren in der höchsten Spielklasse in der Schweiz wechselte Géraldine nach Deutschland und unterschrieb beim 1.FFC Frankfurt, für den sie am 16.9.2018 in Wolfsburg, ebenso Laura Freigang, zu ihrem ersten Einsatz in der Bundesliga kam.

Von Anfang an gehörte sie zur Stammbesetzung im Kader des Bundesligateams des 1.FFC bzw. der Eintracht. Im März 2021 riss sich Géraldine das Kreuzband und fiel in der Folge etwa ein Jahr aus.

Seit 2015 läuft sie auch im Schweizer Nationaltrikot auf, im gleichen Jahr hat sie mit der U15-Nationalmannschaft der Schweiz bei der EM in Island das Finale erreicht (nach einem 1:0 gegen Deutschland im Halbfinale), welches dann mit 2:5 gegen Spanien allerdings verloren ging.

Ein Jahr später erreichte sie mit der U19-Nationalmannschaft der Schweiz bei der U19-EM in der Slowakei nochmal das Halbfinale, scheiterte aber an Frankreich (1:3).

Ihr Debüt in der A-Nationalmannschaft der Schweiz gab sie am 10.6.2017, als sie im Spiel gegen England eingewechselt wurde. Seitdem gehört sie zum festen Kader der A-Nationalmannschaft und ist aktuell bei der WM in Australien und Neuseeland für die Schweiz dabei.

Géraldine hat bei der Talents School der Frei’s Schulen in Luzern bis 2018 eine Ausbildung zur Kauffrau absolviert.
Den Abenteurerleitsatz „The world is so much bigger than your brain. Stop living inside your head“ hat sie sich auf ihren linken Oberschenkel tätowiert und sieht dies als ihr Lebensmotto.

Géraldine träumt von der Champions League, die sie hoffentlich diese Saison mit der Eintracht erreicht und hat als Ziel darüber hinaus ein Engagement in der englischen Premier-League. Ihr Berater ist der ehemalige Fußballprofi Christian Timm.


Nicole Anyomi

Geburtsdatum: 10.2.2000

Rückennummer: 19

Vertrag bis: 30.6.2024

Bisherige Vereine:
Jugend:
SuS Krefeld
Borussia Mönchengladbach
2014–2017 SGS Essen U17

Frauen:
2016–2021 SGS Essen (72 Spiele/14 Tore)
seit 2021 Eintracht (bisher 37 Spiele/12 Tore)

Nationalmannschaften:
2014–2015 Deutschland U15 (4 Spiele/4 Tore)
2015–2016 Deutschland U16 (9 Spiele/7 Tore)
2016–2017 Deutschland U17 (20 Spiele/17 Tore)
2018–2019 Deutschland U19 (22 Spiele/5 Tore)
seit 2021 Deutschland A-Nationalmannschaft (bisher 17 Spiele/1 Tor)

Sonstiges:
Etonam Nicole Anyomi, wie sie mit vollem Namen heißt (Spitzname Kiki oder Eto), wurde in Krefeld geboren. Ihre Mutter stammt aus Ghana, ihr Vater aus Togo und sie hat zwei Brüder, Romel und Dennis.

Ihre Karriere startete Nicole in der Jugend bei der SuS Krefeld und wechselte über Borussia Mönchengladbach 2014 zur U17 der SGS Essen, für die sie in der U17-Juniorinnen Bundesliga zum Einsatz kam.

Bereits zur Saison 2016/17 stand sie zusätzlich im Kader des Bundesligateams der SGS und debütierte am 15.10.2016 gegen Turbine Potsdam in der Bundesliga. 2020 stand sie mit der SGS Essen im Finale des DFB-Pokals gegen den VfL Wolfsburg, welches die SGS erst im Elfmeterschießen verlor, welches Nicole aber nicht mehr auf dem Platz erlebte, da sie in der 64. Minute wegen eines Steißbeinbruchs ausgewechselt werden musste.

Nach 72 Ligaspielen und 14 Toren für die SGS Essen wechselte sie zur Saison 2021/22 zu unserer Eintracht und traf in 37 Spielen bereits 12-mal. Ihren ersten Einsatz in der Bundesliga bei unseren Adlerträgerinnen hatte sie am 7.10.2021 beim 3:2 Sieg gegen den FC Bayern.

2014 wurde Nicole zu einem Sichtungslehrgang der deutschen U15-Nationalmannschaft eingeladen und feierte ihr Debüt im Nationaldress am 28.10.2014 beim 13:0 Sieg gegen Schottland, zu dem sie auch gleich ein Tor beisteuerte.

Nachdem sie weitere Nachwuchsauswahlen des DFB durchlaufen hatte, wurde sie im Oktober 2020 erstmals in den Kader der A-Nationalmannschaft berufen. Da das Spiel gegen England aber wegen eines positiven Corona-Tests im Betreuerstab Englands abgesagt werden musste, kam sie erst am 21.2.2021 gegen Belgien zu ihrem ersten Einsatz in der A-Nationalmannschaft.

Sie war für Deutschland bei der EM 2022 dabei und erzielte dort im letzten Vorrundenspiel gegen Finnland ihr erstes Länderspieltor in der A-Nationalmannschaft. Auch aktuell ist sie im Kader der Weltmeisterschaft in Australien und Neuseeland.

Nicole Anyomi hat 2020 Abitur gemacht und ist eine starke Persönlichkeit, die ihre Stimme und Reichweite nutzt, um sich gegen Rassismus und Diskriminierung einzusetzen.


Carlotta Wamser

Geburtsdatum: 1.11.2003

Rückennummer: 30

Vertrag bis: 30.6.2025

Bisherige Vereine:  
Jugend:
TuS Grastrup-Retzen
TBV Lemgo
2017–2020 SpVg Brakel

Frauen:
2020–2022 SGS Essen (42 Spiele/6 Tore)
seit 2022 Eintracht Frankfurt (bisher 19 Spiele/2 Tore BL & 2 Spiele/2 Tore 2. Mannschaft)

Nationalmannschaften:
2017–2018 Deutschland U15 (5 Spiele/1 Tor)
2018 Deutschland U16 (2 Spiele/1 Tor)
2019–2020 Deutschland U17 (13 Spiele/11 Tore)
2021 Deutschland U19 (6 Spiele/4 Tore)
seit 2021 Deutschland U20 (bisher 5 Spiele)

Sonstiges:
Carlotta Wamser ist in Herford geboren und in Bad Salzuflen aufgewachsen. Ihre erste Station im Fußball war die ortsansässige TuS Grastrop-Retzen. Nach einem Gastspiel bei TBV Lemgo kam sie mit 13 Jahren zur Spvg. Brakel, wo auch ihr Vater spielte.

Dort spielte sie zunächst in der männlichen C-Jugend, mit der sie in die zweitklassige Westfalenliga aufstieg. Obwohl sie eigentlich zu alt war und hätte in die B-Jugend aufrücken müssen, spielte sie mit einer Sondergenehmigung auch in der darauffolgenden Saison als einziges Mädchen in dieser Liga. In der Saison 2019/20 spielte sie dann mit der B-Jugend in der B-Junioren Landesliga.

Im Sommer wechselte sie zur SGS Essen und feierte am 4.9.2020 ihr Debüt in der Bundesliga. Nachdem sie in der Saison 2020/21 in allen Spielen zum Einsatz kam und mit fünf Toren beste Torschützin der Essenerinnen war, wurde sie von den SGS-Fans zur Spielerin der Saison gewählt.

Nach zwei Spielzeiten in Essen wechselte Carlotta zur Saison 2022/23 zu unserer Eintracht und wurde in ihrer ersten Saison in 19 Bundesligaspielen eingewechselt und konnte zwei Tore erzielen. Dazu spielte sie zweimal für unsere U20 in der 2. Liga und konnte sich da ebenfalls zweimal in die Torschützenliste eintragen.

Ihr Debüt im Trikot der Adlerträgerinnen feierte sie bei der U20 in der 2. Liga am 18.9.22 beim 3:1 Sieg gegen den FC Carl Zeiss Jena und bereits eine Woche später am 25.9.2022 wurde sie in der Bundesliga beim 4:2 Sieg beim SC Freiburg erstmals für die Adlerträgerinnen eingewechselt.

Am 3.11.2015 spielte sie erstmals in der u15-Nationalmannschaft für Deutschland. In der Folge durchlief sie verschiedene Nachwuchsteams des DFB und spielte zuletzt am 30.8.2022 bei der U20 WM in Costa Rica für Deutschland. Nach Niederlagen in der Vorrunde gegen Kolumbien und Mexiko war für Deutschland das Turnier allerdings bereits frühzeitig beendet.

Den größten Erfolg im Nationaldress feierte Carlotta 2019 als sie mit der U17-Nationalmannschaft bei der U17-Europameisterschaft in Bulgarien im Finale die Niederlande mit 3:2 im Elfmeterschießen schlagen und den Titel holen konnte.

Für einen WM-Vorbereitungslehrgang im Juni 2023 mit Vorbereitungsspiel gegen Vietnam wurde sie erstmals ins Aufgebot der A-Nationalmannschaft nominiert, kam aber nicht zum Einsatz.

Carlotta erhielt die Fritz-Walter-Medaille in Bronze 2020 und in Silber 2022.
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mmammu schrieb:

Letícia Santos

Geburtsdatum: 2.12.1994

Rückennummer: 2

Vertrag bis: 30.6.2024

Bisherige Vereine:  
Jugend:
2007-2014 verschiedene Teams in Brasilien

Frauen:
2015-2016 Avaldsnes IL (Norwegen) (40 Spiele/3 Tore)
2017-2019 SC Sand (47 Spiele/2 Tore)
Seit 2019 1. FFC Frankfurt bzw. Eintracht (bisher 36 Spiele)

Nationalmannschaften:
2012-2014 Brasilien U20
Seit 2017 Brasilien A-Nationalmannschaft

Sonstiges:
Letícia Santos de Oliviera, wie sie mit vollem Namen heißt, begann relativ spät im Alter von 13 Jahren mit dem Fußballspielen. Sie durchlief mehrere Vereine in ihrer Heimat Brasilien und begann auch dort 2014 ihre Profikarriere bei XV de Piracicaba. Aber bereits nach knapp einem halben Jahr als Profi verließ sie ihr Heimatland und wechselte nach Norwegen zu Avaldsnes IL, für den sie zwei Spielzeiten in der 1. norwegischen Liga auflief.

Danach wechselte sie in die Bundesliga zum SC Sand und debütierte am 19.2.2017 in der Bundesliga. Nach zweieinhalb Jahren wechselte sie zur Saison 2019/20 zum 1. FFC Frankfurt, fiel aber gleich in der 1. Saison durch einen Kreuzbandriss längere Zeit aus.

Auch in der vergangenen Saison musste Letícia aufgrund einer erneuten Knie-OP seit Anfang Dezember 2022 pausieren.

In der U20-Nationalmannschaft Brasiliens debütierte sie 2012 und nahm 2014 an der U20-Weltmeisterschaft in Kanada teil, scheiterte aber mit Brasilien nach einer 1:5 Niederlage gegen Deutschland im entscheidenden Spiel bereits in der Gruppenphase.

Seit 2017 gehört sie zum Kader von Brasiliens A-Nationalmannschaft, in der sie am 9.4.2017 debütierte. Die jetzige WM in Australien verpasst sie leider aufgrund ihrer Verletzung.

Leticia Santos hat ihren Vertrag mit sofortiger Wirkung aufgelöst und verlässt unsere Adlerträgerinnen mit einem Wechsel ins Ausland.

Schade, dass sie zuletzt durch schwere Verletzungen zurückgeworfen wurde, ich habe sie immer gerne spielen sehen.

Vielen Dank für alles und für die Zukunft umd ihre weitere Karriere wünsche ich ihr alles erdenklich Gute!

https://frauen.eintracht.de/news/leticia-santos-verlaesst-eintracht-frankfurt-155836/
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mmammu schrieb:

Letícia Santos

Geburtsdatum: 2.12.1994

Rückennummer: 2

Vertrag bis: 30.6.2024

Bisherige Vereine:  
Jugend:
2007-2014 verschiedene Teams in Brasilien

Frauen:
2015-2016 Avaldsnes IL (Norwegen) (40 Spiele/3 Tore)
2017-2019 SC Sand (47 Spiele/2 Tore)
Seit 2019 1. FFC Frankfurt bzw. Eintracht (bisher 36 Spiele)

Nationalmannschaften:
2012-2014 Brasilien U20
Seit 2017 Brasilien A-Nationalmannschaft

Sonstiges:
Letícia Santos de Oliviera, wie sie mit vollem Namen heißt, begann relativ spät im Alter von 13 Jahren mit dem Fußballspielen. Sie durchlief mehrere Vereine in ihrer Heimat Brasilien und begann auch dort 2014 ihre Profikarriere bei XV de Piracicaba. Aber bereits nach knapp einem halben Jahr als Profi verließ sie ihr Heimatland und wechselte nach Norwegen zu Avaldsnes IL, für den sie zwei Spielzeiten in der 1. norwegischen Liga auflief.

Danach wechselte sie in die Bundesliga zum SC Sand und debütierte am 19.2.2017 in der Bundesliga. Nach zweieinhalb Jahren wechselte sie zur Saison 2019/20 zum 1. FFC Frankfurt, fiel aber gleich in der 1. Saison durch einen Kreuzbandriss längere Zeit aus.

Auch in der vergangenen Saison musste Letícia aufgrund einer erneuten Knie-OP seit Anfang Dezember 2022 pausieren.

In der U20-Nationalmannschaft Brasiliens debütierte sie 2012 und nahm 2014 an der U20-Weltmeisterschaft in Kanada teil, scheiterte aber mit Brasilien nach einer 1:5 Niederlage gegen Deutschland im entscheidenden Spiel bereits in der Gruppenphase.

Seit 2017 gehört sie zum Kader von Brasiliens A-Nationalmannschaft, in der sie am 9.4.2017 debütierte. Die jetzige WM in Australien verpasst sie leider aufgrund ihrer Verletzung.

Leticia Santos hat ihren Vertrag mit sofortiger Wirkung aufgelöst und verlässt unsere Adlerträgerinnen mit einem Wechsel ins Ausland.

Schade, dass sie zuletzt durch schwere Verletzungen zurückgeworfen wurde, ich habe sie immer gerne spielen sehen.

Vielen Dank für alles und für die Zukunft umd ihre weitere Karriere wünsche ich ihr alles erdenklich Gute!

https://frauen.eintracht.de/news/leticia-santos-verlaesst-eintracht-frankfurt-155836/
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Finde ich ausgesprochen schade, sie hätte unserer rechten Seite, meiner Meinung nach, sehr gut getan und hätte noch mal ein neues, spielerischs Element über die Seite gebracht. Leider hat das Trainerteam das nicht so gesehen - die Verletzung hat dann ihr übriges beigetragen.

Alles Gute, Leticia!
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mmammu schrieb:

Letícia Santos

Geburtsdatum: 2.12.1994

Rückennummer: 2

Vertrag bis: 30.6.2024

Bisherige Vereine:  
Jugend:
2007-2014 verschiedene Teams in Brasilien

Frauen:
2015-2016 Avaldsnes IL (Norwegen) (40 Spiele/3 Tore)
2017-2019 SC Sand (47 Spiele/2 Tore)
Seit 2019 1. FFC Frankfurt bzw. Eintracht (bisher 36 Spiele)

Nationalmannschaften:
2012-2014 Brasilien U20
Seit 2017 Brasilien A-Nationalmannschaft

Sonstiges:
Letícia Santos de Oliviera, wie sie mit vollem Namen heißt, begann relativ spät im Alter von 13 Jahren mit dem Fußballspielen. Sie durchlief mehrere Vereine in ihrer Heimat Brasilien und begann auch dort 2014 ihre Profikarriere bei XV de Piracicaba. Aber bereits nach knapp einem halben Jahr als Profi verließ sie ihr Heimatland und wechselte nach Norwegen zu Avaldsnes IL, für den sie zwei Spielzeiten in der 1. norwegischen Liga auflief.

Danach wechselte sie in die Bundesliga zum SC Sand und debütierte am 19.2.2017 in der Bundesliga. Nach zweieinhalb Jahren wechselte sie zur Saison 2019/20 zum 1. FFC Frankfurt, fiel aber gleich in der 1. Saison durch einen Kreuzbandriss längere Zeit aus.

Auch in der vergangenen Saison musste Letícia aufgrund einer erneuten Knie-OP seit Anfang Dezember 2022 pausieren.

In der U20-Nationalmannschaft Brasiliens debütierte sie 2012 und nahm 2014 an der U20-Weltmeisterschaft in Kanada teil, scheiterte aber mit Brasilien nach einer 1:5 Niederlage gegen Deutschland im entscheidenden Spiel bereits in der Gruppenphase.

Seit 2017 gehört sie zum Kader von Brasiliens A-Nationalmannschaft, in der sie am 9.4.2017 debütierte. Die jetzige WM in Australien verpasst sie leider aufgrund ihrer Verletzung.

Leticia Santos hat ihren Vertrag mit sofortiger Wirkung aufgelöst und verlässt unsere Adlerträgerinnen mit einem Wechsel ins Ausland.

Schade, dass sie zuletzt durch schwere Verletzungen zurückgeworfen wurde, ich habe sie immer gerne spielen sehen.

Vielen Dank für alles und für die Zukunft umd ihre weitere Karriere wünsche ich ihr alles erdenklich Gute!

https://frauen.eintracht.de/news/leticia-santos-verlaesst-eintracht-frankfurt-155836/
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Auch wenn sie keine Stammspielerin war: Ob wohl über einen Ersatz nachgedacht wird?


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