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2.BL - Saison 2023/2024

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Adler_im_Exil schrieb:

Und trotzdem verurteilst du das Verhalten der Fans.
Mit anderen Worten: Lasst die DFL doch machen was sie will, ich will in Ruhe Fußball schauen.


Und wieder Ablenken. Wieder nicht auf den Rest eingehend. Wieder sich auf den anderen einschießend und etwas unterstellend. Du merkst gar nicht, wie sehr Dein Diskussionsstil in dieser Frage denen ähnelt, gegen die Du Dich politisch immer so vehement (und zurecht) stellst.
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Und es wird Dir was in den Mund gelegt, was Du gar nicht gesagt hast.
Genau das hat Adler in Exil anderen Usern bei sich vorgeworfen
Das ist schon absurd.
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Adler_im_Exil schrieb:

Dann lies bitte in den diversen anderen Threads nach, in denen ich dir die Frage schon mehrfach beantwortet habe.
       


Da ich alle Deine Beiträge zu dem Thema gelesen habe: Nein, hast Du nicht.
Du hast immer noch nicht die Frage beantwortet, ab wieviel Spielunterbrechungen nach Wiederanpfeifen Du eine Fortführung des Spiels nicht mehr als gewährleistet siehst. Wir hatten wie gesagt schon in einem Spiel 7 Unterbrechungen, bei denen Dinge geworfen wurden und nachdem man aufgehört hat zu werfen nach Wiederanpfiff sofort wieder geworfen hat. Da hast Du einen angedrohten Abbruch für völlig überzogen angesehen und eine viel zu scharfe Reaktion gesehen, obwohl sogar die Eskalationsstufen nicht ausgereizt wurden. Inkl. polemischer Antwort von mir, warum ich nicht gleich nach 100 Mal oder 1000 Mal frage.

Ne, Du kannst ja gerne Deine Beiträge durchlesen. Du bist der Grundfrage immer ausgewichen. Ab wann der Veranstalter abbrechen muss, weil man zum x-ten Mal wieder ne Unterbrechung hatte, die Spieler schon ganz kalt sind und nicht erkennbar ist, dass ein geregelter Spielablauf verlässlich möglich sein soll.
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SGE_Werner schrieb:

Adler_im_Exil schrieb:

Dann lies bitte in den diversen anderen Threads nach, in denen ich dir die Frage schon mehrfach beantwortet habe.
       


Da ich alle Deine Beiträge zu dem Thema gelesen habe: Nein, hast Du nicht.
Du hast immer noch nicht die Frage beantwortet, ab wieviel Spielunterbrechungen nach Wiederanpfeifen Du eine Fortführung des Spiels nicht mehr als gewährleistet siehst. Wir hatten wie gesagt schon in einem Spiel 7 Unterbrechungen, bei denen Dinge geworfen wurden und nachdem man aufgehört hat zu werfen nach Wiederanpfiff sofort wieder geworfen hat. Da hast Du einen angedrohten Abbruch für völlig überzogen angesehen und eine viel zu scharfe Reaktion gesehen, obwohl sogar die Eskalationsstufen nicht ausgereizt wurden. Inkl. polemischer Antwort von mir, warum ich nicht gleich nach 100 Mal oder 1000 Mal frage.

Ne, Du kannst ja gerne Deine Beiträge durchlesen. Du bist der Grundfrage immer ausgewichen. Ab wann der Veranstalter abbrechen muss, weil man zum x-ten Mal wieder ne Unterbrechung hatte, die Spieler schon ganz kalt sind und nicht erkennbar ist, dass ein geregelter Spielablauf verlässlich möglich sein soll.

Ivh habe schon mehrfach geschrieben, dass für mich Tennisbälle kein Grund sind ein Spiel abzubrechen. Also stellt sich nicht die Frage nach wievielen Unterbrechungen wegen Tennisbällen ich ein Spiel abbrechen würde.
Allerdings sitzen bei mir die Horrorszenarien auch nicht so locker wie bei anderen.
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WürzburgerAdler schrieb:

Investoren sind Investoren und auch der jetzige Erwerber der Medienerlöse wird ein return on investment erwarten. Am Ende wird der Fußballkonsument derjenige sein, der die Zeche zahlt - ob per gestiegener Preise auf allen Ebenen, weiteren Spieltagszerstückelungen oder was auch immer.
       


Das will ich nicht ausschließen. Aber es geht mir auch nicht darum, dass etwas passieren kann, sondern dass einige Fans davon ausgehen, dass 8 % Medienrechteverkauf dazu führen, dass wir jetzt 9 Einzelspiele bekommen pro Wochenende, der halbe Pokal in Saudi-Arabien ausgetragen wird, Stehplätze abgeschafft, die Preise um 100 % erhöht usw. , genau das ist es, was ich tagtäglich in den sozialen Medien von Befürwortern der Proteste lese.
Natürlich werden die Investoren erwarten wollen, dass Geld zurückfließt und solange die DFL ihre Ziele erreicht, werden sie das auch bekommen, ohne dass weitere Maßnahmen ergriffen werden müssen. Wenn das natürlich nicht klappt, dann besteht das Risiko, dass man an gewisse Dinge ran geht. Aber dann reden wir immer noch von 8 %.
Die Protestierenden tun ja so, als hätte man gerade 50 % verkaufen wollen.

WürzburgerAdler schrieb:

Das gilt aber für alle Proteste, egal ob das Landwirte, LG oder Eisenbahner sind. Überall dort sind Menschen direkt betroffen und müssen Nachteile erleiden.


Wenn man Proteste gegen den Willen einer Mehrheit macht, erreicht man aber irgendwann das Gegenteil. Hat Becki ja gerade noch geschrieben. Noch 1 oder 2 Wochen diese Proteste und eine breite Mehrheit wird Geisterspiele verlangen, Körperscanner usw.

Die Sache ist halt, dass Du Sympathien für diese Proteste hast. Es könnte halt irgendwann auch mal gegen was protestiert werden von einer kleinen Gruppe, für was Du kein Verständnis hast. Vielleicht werden irgendwann im Osten mal Spiele unterbrochen, weil die Leute ein Problem damit haben, dass irgendwo ne Regenbogenfahne hängt oder vom Verband wieder ne Toleranz-Kampagne durchgeführt wird. Da ist es dann auch wieder kacke?

Manche gehen ja auch nach Wahlen protestieren, weil ihnen das Ergebnis nicht passt und stürmen Parlamente. Proteste müssen eben weh tun. Genau deswegen finde ich diese Argumentation so unfassbar problematisch. Weil diese Argumentation halt dann von denen benutzt wird, die weit weniger "edle" Motive haben werden als die Fans. Weil diese Menschen ebenfalls dann als Minderheit sich erheben gegen eine Mehrheit.

PS: Dass es von Seiten der DFL immer noch kein Gesprächsangebot an die Fangruppierungen gegeben hat, sehe ich auch als Problem. Nur mal so nebenbei.
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SGE_Werner schrieb:

Das will ich nicht ausschließen. Aber es geht mir auch nicht darum, dass etwas passieren kann, sondern dass einige Fans davon ausgehen, dass 8 % Medienrechteverkauf dazu führen, dass wir jetzt 9 Einzelspiele bekommen pro Wochenende, der halbe Pokal in Saudi-Arabien ausgetragen wird, Stehplätze abgeschafft, die Preise um 100 % erhöht usw. , genau das ist es, was ich tagtäglich in den sozialen Medien von Befürwortern der Proteste lese.
Natürlich werden die Investoren erwarten wollen, dass Geld zurückfließt und solange die DFL ihre Ziele erreicht, werden sie das auch bekommen, ohne dass weitere Maßnahmen ergriffen werden müssen. Wenn das natürlich nicht klappt, dann besteht das Risiko, dass man an gewisse Dinge ran geht. Aber dann reden wir immer noch von 8 %.
Die Protestierenden tun ja so, als hätte man gerade 50 % verkaufen wollen.


Naja, die Sache ist doch ganz einfach: allein durch die Tatsache, dass ein weiterer Player hinzukommt, der an den Medienerlösen mitverdienen will, lässt die Preise steigen. Und das muss ja nicht sein. Benefit der BL-Vereine ist doch lediglich, dass sie Einnahmen vorziehen. Mehr werden es dadurch ja nicht automatisch. Es besteht andererseits die Gefahr, dass - wie bei Hertha - die vorgezogenen Einnahmen verpulvert werden und dann kommt das böse Erwachen.

SGE_Werner schrieb:

Die Sache ist halt, dass Du Sympathien für diese Proteste hast. Es könnte halt irgendwann auch mal gegen was protestiert werden von einer kleinen Gruppe, für was Du kein Verständnis hast.

Nee, nee, mein Lieber. Das stimmt komplett nicht. Ich gehe auch nicht mit den Landwirten konform, gestehe ihnen aber zu, dass sie Proteste veranstalten, die weh tun. Das Einzige, was ich zu kritisieren habe ist die Tatsache, dass deren Proteste so manchen sogar das Leben kosteten. Spätestens an diesem Punkt muss man seine Proteste wohl überdenken.
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Adler_im_Exil schrieb:

Und trotzdem verurteilst du das Verhalten der Fans.
Mit anderen Worten: Lasst die DFL doch machen was sie will, ich will in Ruhe Fußball schauen.


Und wieder Ablenken. Wieder nicht auf den Rest eingehend. Wieder sich auf den anderen einschießend und etwas unterstellend. Du merkst gar nicht, wie sehr Dein Diskussionsstil in dieser Frage denen ähnelt, gegen die Du Dich politisch immer so vehement (und zurecht) stellst.
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SGE_Werner schrieb:

Adler_im_Exil schrieb:

Und trotzdem verurteilst du das Verhalten der Fans.
Mit anderen Worten: Lasst die DFL doch machen was sie will, ich will in Ruhe Fußball schauen.


Und wieder Ablenken. Wieder nicht auf den Rest eingehend. Wieder sich auf den anderen einschießend und etwas unterstellend. Du merkst gar nicht, wie sehr Dein Diskussionsstil in dieser Frage denen ähnelt, gegen die Du Dich politisch immer so vehement (und zurecht) stellst.

Jetzt mach aber mal nene Punkt. Eigentlich ist das Thema in ausreichend Threads schon hoch und runter diskutiert worden.
Der eine will einfach nur Fußball schauen und den nerven die Proteste, den anderen nerven die Proteste nicht und sieht einen Sinn dahinter.
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WürzburgerAdler schrieb:

Investoren sind Investoren und auch der jetzige Erwerber der Medienerlöse wird ein return on investment erwarten. Am Ende wird der Fußballkonsument derjenige sein, der die Zeche zahlt - ob per gestiegener Preise auf allen Ebenen, weiteren Spieltagszerstückelungen oder was auch immer.

Achso, und das noch ergänzend: Wenn mir ein Produkt nicht oder nicht mehr gefällt oder mir auch nur die Werbung auf die Nerven geht, dann konsumiere ich dieses Produkt nicht oder nicht mehr. Und wenn das die Bundesliga sein sollte, dann bin ich auch da weg. Wird keinen stören, aber das ist meine Form des Protestes.
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DBecki schrieb:

WürzburgerAdler schrieb:

Investoren sind Investoren und auch der jetzige Erwerber der Medienerlöse wird ein return on investment erwarten. Am Ende wird der Fußballkonsument derjenige sein, der die Zeche zahlt - ob per gestiegener Preise auf allen Ebenen, weiteren Spieltagszerstückelungen oder was auch immer.

Achso, und das noch ergänzend: Wenn mir ein Produkt nicht oder nicht mehr gefällt oder mir auch nur die Werbung auf die Nerven geht, dann konsumiere ich dieses Produkt nicht oder nicht mehr. Und wenn das die Bundesliga sein sollte, dann bin ich auch da weg. Wird keinen stören, aber das ist meine Form des Protestes.

Das ist natürlich dein gutes Recht, so zu reagieren. Für viele ist es aber keine Option, das "Lieblingshobby" (für viele ist es ja viel mehr) kampflos der geldgierigen Meute zu überlassen. Und das ist natürlich deren gutes Recht auch.
In England war für viele Fans die Abkehr vom Fußball das Mittel der Wahl. Nicht einmal mehr im Pub konnten sie die horrenden TV-Gebühren mehr bezahlen, geschweige denn die Stadiontickets. Geändert hat sich dadurch nichts. Im Gegenteil: es ist eine Gentrifizierung im einstigen Volkssport Fußball eingetreten. Was den Investoren natürlich entgegenkam.
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SGE_Werner schrieb:

Adler_im_Exil schrieb:

Dann lies bitte in den diversen anderen Threads nach, in denen ich dir die Frage schon mehrfach beantwortet habe.
       


Da ich alle Deine Beiträge zu dem Thema gelesen habe: Nein, hast Du nicht.
Du hast immer noch nicht die Frage beantwortet, ab wieviel Spielunterbrechungen nach Wiederanpfeifen Du eine Fortführung des Spiels nicht mehr als gewährleistet siehst. Wir hatten wie gesagt schon in einem Spiel 7 Unterbrechungen, bei denen Dinge geworfen wurden und nachdem man aufgehört hat zu werfen nach Wiederanpfiff sofort wieder geworfen hat. Da hast Du einen angedrohten Abbruch für völlig überzogen angesehen und eine viel zu scharfe Reaktion gesehen, obwohl sogar die Eskalationsstufen nicht ausgereizt wurden. Inkl. polemischer Antwort von mir, warum ich nicht gleich nach 100 Mal oder 1000 Mal frage.

Ne, Du kannst ja gerne Deine Beiträge durchlesen. Du bist der Grundfrage immer ausgewichen. Ab wann der Veranstalter abbrechen muss, weil man zum x-ten Mal wieder ne Unterbrechung hatte, die Spieler schon ganz kalt sind und nicht erkennbar ist, dass ein geregelter Spielablauf verlässlich möglich sein soll.

Ivh habe schon mehrfach geschrieben, dass für mich Tennisbälle kein Grund sind ein Spiel abzubrechen. Also stellt sich nicht die Frage nach wievielen Unterbrechungen wegen Tennisbällen ich ein Spiel abbrechen würde.
Allerdings sitzen bei mir die Horrorszenarien auch nicht so locker wie bei anderen.
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Du windest Dich wie ein Aal
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SGE_Werner schrieb:

Adler_im_Exil schrieb:

Und trotzdem verurteilst du das Verhalten der Fans.
Mit anderen Worten: Lasst die DFL doch machen was sie will, ich will in Ruhe Fußball schauen.


Und wieder Ablenken. Wieder nicht auf den Rest eingehend. Wieder sich auf den anderen einschießend und etwas unterstellend. Du merkst gar nicht, wie sehr Dein Diskussionsstil in dieser Frage denen ähnelt, gegen die Du Dich politisch immer so vehement (und zurecht) stellst.

Jetzt mach aber mal nene Punkt. Eigentlich ist das Thema in ausreichend Threads schon hoch und runter diskutiert worden.
Der eine will einfach nur Fußball schauen und den nerven die Proteste, den anderen nerven die Proteste nicht und sieht einen Sinn dahinter.
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Adler_im_Exil schrieb:

Der eine will einfach nur Fußball schauen und den nerven die Proteste, den anderen nerven die Proteste nicht und sieht einen Sinn dahinter.



Sorry, genau das ist einfach ein Scheissverhalten von Dir sowas zu schreiben. Das ist einfach nur noch armselig, wie Du hier diskutierst, das ist unterste Schublade. Es gibt auch Menschen, die einen Sinn hinter den Protesten sehen, aber die Art der Proteste bzw. das Ausmaß der Proteste stören. Das kommt Dir gar nicht in den Sinn, dass es sowas gibt. Es gibt für Dich in dieser ganzen Debatte nur Schwarz oder Weiß. Jeder Zwischenton wird abgelehnt. Sich mal in andere Meinungen und Gedanken reinzuversetzen, bist Du gar nicht bereit. Du diffamierst jeden Andersdenkenden als Konsumenten oder legst ihm direkt Gedanken und Worte in den Mund und Kopf.
Ne, da machst Du jetzt mal nen Punkt.

Und noch mal zum Thema: Es ist völlig ok, wenn Du die Proteste in dieser Form ok findest. Aber es gibt eben einen Veranstalter, der klare Vorgaben hat, der klare Eskalationsstufen festgelegt hat, der einen Spielbetrieb durchführen will und Spieler, die ihrer Arbeit nachgehen wollen. Und die müssen irgendwann halt mal eine Grenze setzen, ab wann Protest unverhältnismäßig ist und ab wann sie die Stadionordnung, der die Fans wie gesagt zugestimmt haben (da ist nix von erlaubten Tennisballwürfen usw. drin), auch mal durchziehen.
Und wie gesagt... In einem Spiel gab es 7 Unterbrechungen und direkt nach Wiederanpfiff sofort wieder Würfe. Sieben Mal. Auf Durchsagen, Gespräche mit Spielern usw. wurde geschissen, es war den Fans völlig egal. Eine Fortführung des Spiels sollte verhindert werden. Dann muss man irgendwann halt auch konsequent sein und das Spiel abbrechen, wenn die Fans eine Durchführung sabotieren wollen. Dann muss man das Spiel entsprechend werten oder ohne Zuschauer neu ansetzen.

Du hast überhaupt keine Lust Dich in die Lage der anderen reinzuversetzen und das ist das Problem.
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SGE_Werner schrieb:

Das will ich nicht ausschließen. Aber es geht mir auch nicht darum, dass etwas passieren kann, sondern dass einige Fans davon ausgehen, dass 8 % Medienrechteverkauf dazu führen, dass wir jetzt 9 Einzelspiele bekommen pro Wochenende, der halbe Pokal in Saudi-Arabien ausgetragen wird, Stehplätze abgeschafft, die Preise um 100 % erhöht usw. , genau das ist es, was ich tagtäglich in den sozialen Medien von Befürwortern der Proteste lese.
Natürlich werden die Investoren erwarten wollen, dass Geld zurückfließt und solange die DFL ihre Ziele erreicht, werden sie das auch bekommen, ohne dass weitere Maßnahmen ergriffen werden müssen. Wenn das natürlich nicht klappt, dann besteht das Risiko, dass man an gewisse Dinge ran geht. Aber dann reden wir immer noch von 8 %.
Die Protestierenden tun ja so, als hätte man gerade 50 % verkaufen wollen.


Naja, die Sache ist doch ganz einfach: allein durch die Tatsache, dass ein weiterer Player hinzukommt, der an den Medienerlösen mitverdienen will, lässt die Preise steigen. Und das muss ja nicht sein. Benefit der BL-Vereine ist doch lediglich, dass sie Einnahmen vorziehen. Mehr werden es dadurch ja nicht automatisch. Es besteht andererseits die Gefahr, dass - wie bei Hertha - die vorgezogenen Einnahmen verpulvert werden und dann kommt das böse Erwachen.

SGE_Werner schrieb:

Die Sache ist halt, dass Du Sympathien für diese Proteste hast. Es könnte halt irgendwann auch mal gegen was protestiert werden von einer kleinen Gruppe, für was Du kein Verständnis hast.

Nee, nee, mein Lieber. Das stimmt komplett nicht. Ich gehe auch nicht mit den Landwirten konform, gestehe ihnen aber zu, dass sie Proteste veranstalten, die weh tun. Das Einzige, was ich zu kritisieren habe ist die Tatsache, dass deren Proteste so manchen sogar das Leben kosteten. Spätestens an diesem Punkt muss man seine Proteste wohl überdenken.
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WürzburgerAdler schrieb:

Spätestens an diesem Punkt muss man seine Proteste wohl überdenken.
     


Ich denke immer daran, was mir am meisten nützen würde und mache das dann entsprechend so. Wenn man natürlich Proteste so durchführt, dass irgendwann die, die man auf seine Seite ziehen müsste, noch mehr gegen einen sind und eine noch größere Mehrheit auf ihrer Seite haben, dann sind die Proteste halt gescheitert.
Und genau das passiert hier schon. Während vor 2 Wochen in den sozialen Medien noch viel Verständnis für die Proteste zu lesen war, lese ich diese Woche nur noch, wie genervt die Leute davon sind. Noch 2 weitere Wochen und man fordert Geisterspiele und sie mit Tränengas rauszuballern. Am besten noch mit einer schönen Springer-Kampagne.

Immerhin erreicht man dann englische Verhältnisse nicht mehr über Jahrzehnte hinweg mit Salami-Taktik, sondern im Schnellverfahren.
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DBecki schrieb:

WürzburgerAdler schrieb:

Investoren sind Investoren und auch der jetzige Erwerber der Medienerlöse wird ein return on investment erwarten. Am Ende wird der Fußballkonsument derjenige sein, der die Zeche zahlt - ob per gestiegener Preise auf allen Ebenen, weiteren Spieltagszerstückelungen oder was auch immer.

Achso, und das noch ergänzend: Wenn mir ein Produkt nicht oder nicht mehr gefällt oder mir auch nur die Werbung auf die Nerven geht, dann konsumiere ich dieses Produkt nicht oder nicht mehr. Und wenn das die Bundesliga sein sollte, dann bin ich auch da weg. Wird keinen stören, aber das ist meine Form des Protestes.

Das ist natürlich dein gutes Recht, so zu reagieren. Für viele ist es aber keine Option, das "Lieblingshobby" (für viele ist es ja viel mehr) kampflos der geldgierigen Meute zu überlassen. Und das ist natürlich deren gutes Recht auch.
In England war für viele Fans die Abkehr vom Fußball das Mittel der Wahl. Nicht einmal mehr im Pub konnten sie die horrenden TV-Gebühren mehr bezahlen, geschweige denn die Stadiontickets. Geändert hat sich dadurch nichts. Im Gegenteil: es ist eine Gentrifizierung im einstigen Volkssport Fußball eingetreten. Was den Investoren natürlich entgegenkam.
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WürzburgerAdler schrieb:

DBecki schrieb:

WürzburgerAdler schrieb:

Investoren sind Investoren und auch der jetzige Erwerber der Medienerlöse wird ein return on investment erwarten. Am Ende wird der Fußballkonsument derjenige sein, der die Zeche zahlt - ob per gestiegener Preise auf allen Ebenen, weiteren Spieltagszerstückelungen oder was auch immer.

Achso, und das noch ergänzend: Wenn mir ein Produkt nicht oder nicht mehr gefällt oder mir auch nur die Werbung auf die Nerven geht, dann konsumiere ich dieses Produkt nicht oder nicht mehr. Und wenn das die Bundesliga sein sollte, dann bin ich auch da weg. Wird keinen stören, aber das ist meine Form des Protestes.

Das ist natürlich dein gutes Recht, so zu reagieren. Für viele ist es aber keine Option, das "Lieblingshobby" (für viele ist es ja viel mehr) kampflos der geldgierigen Meute zu überlassen. Und das ist natürlich deren gutes Recht auch.
In England war für viele Fans die Abkehr vom Fußball das Mittel der Wahl. Nicht einmal mehr im Pub konnten sie die horrenden TV-Gebühren mehr bezahlen, geschweige denn die Stadiontickets. Geändert hat sich dadurch nichts. Im Gegenteil: es ist eine Gentrifizierung im einstigen Volkssport Fußball eingetreten. Was den Investoren natürlich entgegenkam.


Deswegen schrieb ich auch explizit Bundesliga und nicht Fußball generell, von dem ich mich abwende. Es hindert mich ja dann nichts daran, mich der Regionalliga oder gleich ganz dem Amateur-Fußball zuzuwenden. Denn Hobby bleibt Hobby.
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WürzburgerAdler schrieb:

Spätestens an diesem Punkt muss man seine Proteste wohl überdenken.
     


Ich denke immer daran, was mir am meisten nützen würde und mache das dann entsprechend so. Wenn man natürlich Proteste so durchführt, dass irgendwann die, die man auf seine Seite ziehen müsste, noch mehr gegen einen sind und eine noch größere Mehrheit auf ihrer Seite haben, dann sind die Proteste halt gescheitert.
Und genau das passiert hier schon. Während vor 2 Wochen in den sozialen Medien noch viel Verständnis für die Proteste zu lesen war, lese ich diese Woche nur noch, wie genervt die Leute davon sind. Noch 2 weitere Wochen und man fordert Geisterspiele und sie mit Tränengas rauszuballern. Am besten noch mit einer schönen Springer-Kampagne.

Immerhin erreicht man dann englische Verhältnisse nicht mehr über Jahrzehnte hinweg mit Salami-Taktik, sondern im Schnellverfahren.
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Über diese Frage werden wir wohl nie Einigkeit erzielen. In meinen Augen ist das von Protest zu Protest durchaus differenziert zu betrachten und ein Medienecho kein Maßstab und sorgt höchstens für Aufmerksamkeit (was ein paar Banner "Gegen Kommerzialisierung/Investor/modernen Fußball" etc. nicht tun).
Aber lassen wir es einfach dabei, dass wir hier nicht auf einen 100%igen Nenner kommen werden. Macht ja nix.
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SGE_Werner schrieb:

Adler_im_Exil schrieb:

Dann lies bitte in den diversen anderen Threads nach, in denen ich dir die Frage schon mehrfach beantwortet habe.
       


Da ich alle Deine Beiträge zu dem Thema gelesen habe: Nein, hast Du nicht.
Du hast immer noch nicht die Frage beantwortet, ab wieviel Spielunterbrechungen nach Wiederanpfeifen Du eine Fortführung des Spiels nicht mehr als gewährleistet siehst. Wir hatten wie gesagt schon in einem Spiel 7 Unterbrechungen, bei denen Dinge geworfen wurden und nachdem man aufgehört hat zu werfen nach Wiederanpfiff sofort wieder geworfen hat. Da hast Du einen angedrohten Abbruch für völlig überzogen angesehen und eine viel zu scharfe Reaktion gesehen, obwohl sogar die Eskalationsstufen nicht ausgereizt wurden. Inkl. polemischer Antwort von mir, warum ich nicht gleich nach 100 Mal oder 1000 Mal frage.

Ne, Du kannst ja gerne Deine Beiträge durchlesen. Du bist der Grundfrage immer ausgewichen. Ab wann der Veranstalter abbrechen muss, weil man zum x-ten Mal wieder ne Unterbrechung hatte, die Spieler schon ganz kalt sind und nicht erkennbar ist, dass ein geregelter Spielablauf verlässlich möglich sein soll.

Ivh habe schon mehrfach geschrieben, dass für mich Tennisbälle kein Grund sind ein Spiel abzubrechen. Also stellt sich nicht die Frage nach wievielen Unterbrechungen wegen Tennisbällen ich ein Spiel abbrechen würde.
Allerdings sitzen bei mir die Horrorszenarien auch nicht so locker wie bei anderen.
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Adler_im_Exil schrieb:

SGE_Werner schrieb:

Adler_im_Exil schrieb:

Dann lies bitte in den diversen anderen Threads nach, in denen ich dir die Frage schon mehrfach beantwortet habe.
       


Da ich alle Deine Beiträge zu dem Thema gelesen habe: Nein, hast Du nicht.
Du hast immer noch nicht die Frage beantwortet, ab wieviel Spielunterbrechungen nach Wiederanpfeifen Du eine Fortführung des Spiels nicht mehr als gewährleistet siehst. Wir hatten wie gesagt schon in einem Spiel 7 Unterbrechungen, bei denen Dinge geworfen wurden und nachdem man aufgehört hat zu werfen nach Wiederanpfiff sofort wieder geworfen hat. Da hast Du einen angedrohten Abbruch für völlig überzogen angesehen und eine viel zu scharfe Reaktion gesehen, obwohl sogar die Eskalationsstufen nicht ausgereizt wurden. Inkl. polemischer Antwort von mir, warum ich nicht gleich nach 100 Mal oder 1000 Mal frage.

Ne, Du kannst ja gerne Deine Beiträge durchlesen. Du bist der Grundfrage immer ausgewichen. Ab wann der Veranstalter abbrechen muss, weil man zum x-ten Mal wieder ne Unterbrechung hatte, die Spieler schon ganz kalt sind und nicht erkennbar ist, dass ein geregelter Spielablauf verlässlich möglich sein soll.

Ivh habe schon mehrfach geschrieben, dass für mich Tennisbälle kein Grund sind ein Spiel abzubrechen. Also stellt sich nicht die Frage nach wievielen Unterbrechungen wegen Tennisbällen ich ein Spiel abbrechen würde.
Allerdings sitzen bei mir die Horrorszenarien auch nicht so locker wie bei anderen.

Und wieder keine gescheite Antwort. Also wäre für Dich auch eine Gesamtspieldauer von beispielsweise 9 Stunden ok, weil ja nur Tennisbälle fliegen?
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WürzburgerAdler schrieb:

DBecki schrieb:

WürzburgerAdler schrieb:

Investoren sind Investoren und auch der jetzige Erwerber der Medienerlöse wird ein return on investment erwarten. Am Ende wird der Fußballkonsument derjenige sein, der die Zeche zahlt - ob per gestiegener Preise auf allen Ebenen, weiteren Spieltagszerstückelungen oder was auch immer.

Achso, und das noch ergänzend: Wenn mir ein Produkt nicht oder nicht mehr gefällt oder mir auch nur die Werbung auf die Nerven geht, dann konsumiere ich dieses Produkt nicht oder nicht mehr. Und wenn das die Bundesliga sein sollte, dann bin ich auch da weg. Wird keinen stören, aber das ist meine Form des Protestes.

Das ist natürlich dein gutes Recht, so zu reagieren. Für viele ist es aber keine Option, das "Lieblingshobby" (für viele ist es ja viel mehr) kampflos der geldgierigen Meute zu überlassen. Und das ist natürlich deren gutes Recht auch.
In England war für viele Fans die Abkehr vom Fußball das Mittel der Wahl. Nicht einmal mehr im Pub konnten sie die horrenden TV-Gebühren mehr bezahlen, geschweige denn die Stadiontickets. Geändert hat sich dadurch nichts. Im Gegenteil: es ist eine Gentrifizierung im einstigen Volkssport Fußball eingetreten. Was den Investoren natürlich entgegenkam.


Deswegen schrieb ich auch explizit Bundesliga und nicht Fußball generell, von dem ich mich abwende. Es hindert mich ja dann nichts daran, mich der Regionalliga oder gleich ganz dem Amateur-Fußball zuzuwenden. Denn Hobby bleibt Hobby.
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DBecki schrieb:

WürzburgerAdler schrieb:

DBecki schrieb:

WürzburgerAdler schrieb:

Investoren sind Investoren und auch der jetzige Erwerber der Medienerlöse wird ein return on investment erwarten. Am Ende wird der Fußballkonsument derjenige sein, der die Zeche zahlt - ob per gestiegener Preise auf allen Ebenen, weiteren Spieltagszerstückelungen oder was auch immer.

Achso, und das noch ergänzend: Wenn mir ein Produkt nicht oder nicht mehr gefällt oder mir auch nur die Werbung auf die Nerven geht, dann konsumiere ich dieses Produkt nicht oder nicht mehr. Und wenn das die Bundesliga sein sollte, dann bin ich auch da weg. Wird keinen stören, aber das ist meine Form des Protestes.

Das ist natürlich dein gutes Recht, so zu reagieren. Für viele ist es aber keine Option, das "Lieblingshobby" (für viele ist es ja viel mehr) kampflos der geldgierigen Meute zu überlassen. Und das ist natürlich deren gutes Recht auch.
In England war für viele Fans die Abkehr vom Fußball das Mittel der Wahl. Nicht einmal mehr im Pub konnten sie die horrenden TV-Gebühren mehr bezahlen, geschweige denn die Stadiontickets. Geändert hat sich dadurch nichts. Im Gegenteil: es ist eine Gentrifizierung im einstigen Volkssport Fußball eingetreten. Was den Investoren natürlich entgegenkam.


Deswegen schrieb ich auch explizit Bundesliga und nicht Fußball generell, von dem ich mich abwende. Es hindert mich ja dann nichts daran, mich der Regionalliga oder gleich ganz dem Amateur-Fußball zuzuwenden. Denn Hobby bleibt Hobby.

Ja, sicher. In England wurde dieser Weg sogar sehr konsequent beschritten: Der Football Club United of Manchester, kurz FC United, FCUM oder umgangssprachlich Red Rebels genannt, wurde 2005 von Manchester-United-Fans gegründet, die sich damit gegen die Übernahme des Klubs durch Malcolm Glazer und gegen die Kommerzialisierung des Fußballs wandten. Geändert hat sich dadurch nichts, für viele ist das auch keine Option, da Kapitulation.
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Über diese Frage werden wir wohl nie Einigkeit erzielen. In meinen Augen ist das von Protest zu Protest durchaus differenziert zu betrachten und ein Medienecho kein Maßstab und sorgt höchstens für Aufmerksamkeit (was ein paar Banner "Gegen Kommerzialisierung/Investor/modernen Fußball" etc. nicht tun).
Aber lassen wir es einfach dabei, dass wir hier nicht auf einen 100%igen Nenner kommen werden. Macht ja nix.
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WürzburgerAdler schrieb:

Über diese Frage werden wir wohl nie Einigkeit erzielen. In meinen Augen ist das von Protest zu Protest durchaus differenziert zu betrachten und ein Medienecho kein Maßstab und sorgt höchstens für Aufmerksamkeit (was ein paar Banner "Gegen Kommerzialisierung/Investor/modernen Fußball" etc. nicht tun).
Aber lassen wir es einfach dabei, dass wir hier nicht auf einen 100%igen Nenner kommen werden. Macht ja nix.


Alles gut Würzi, Du kommst ja nach Abwägung aller Punkte einfach zu einem anderen Urteil und zu einer anderen Prio-Setzung. Damit kann ich weit eher leben, solange man sich die Argumente aller auch anhört.
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Ein eigener separater Thread wäre nicht schlecht
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Adler_im_Exil schrieb:

Der eine will einfach nur Fußball schauen und den nerven die Proteste, den anderen nerven die Proteste nicht und sieht einen Sinn dahinter.



Sorry, genau das ist einfach ein Scheissverhalten von Dir sowas zu schreiben. Das ist einfach nur noch armselig, wie Du hier diskutierst, das ist unterste Schublade. Es gibt auch Menschen, die einen Sinn hinter den Protesten sehen, aber die Art der Proteste bzw. das Ausmaß der Proteste stören. Das kommt Dir gar nicht in den Sinn, dass es sowas gibt. Es gibt für Dich in dieser ganzen Debatte nur Schwarz oder Weiß. Jeder Zwischenton wird abgelehnt. Sich mal in andere Meinungen und Gedanken reinzuversetzen, bist Du gar nicht bereit. Du diffamierst jeden Andersdenkenden als Konsumenten oder legst ihm direkt Gedanken und Worte in den Mund und Kopf.
Ne, da machst Du jetzt mal nen Punkt.

Und noch mal zum Thema: Es ist völlig ok, wenn Du die Proteste in dieser Form ok findest. Aber es gibt eben einen Veranstalter, der klare Vorgaben hat, der klare Eskalationsstufen festgelegt hat, der einen Spielbetrieb durchführen will und Spieler, die ihrer Arbeit nachgehen wollen. Und die müssen irgendwann halt mal eine Grenze setzen, ab wann Protest unverhältnismäßig ist und ab wann sie die Stadionordnung, der die Fans wie gesagt zugestimmt haben (da ist nix von erlaubten Tennisballwürfen usw. drin), auch mal durchziehen.
Und wie gesagt... In einem Spiel gab es 7 Unterbrechungen und direkt nach Wiederanpfiff sofort wieder Würfe. Sieben Mal. Auf Durchsagen, Gespräche mit Spielern usw. wurde geschissen, es war den Fans völlig egal. Eine Fortführung des Spiels sollte verhindert werden. Dann muss man irgendwann halt auch konsequent sein und das Spiel abbrechen, wenn die Fans eine Durchführung sabotieren wollen. Dann muss man das Spiel entsprechend werten oder ohne Zuschauer neu ansetzen.

Du hast überhaupt keine Lust Dich in die Lage der anderen reinzuversetzen und das ist das Problem.
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Ich stempel dich nicht generell als Konsumenten ab. Daher hatte ich auch einen Unterscheid zwischen einem Spiel mit Eintrachtbeteiligung und ohne gemacht. Ich schaue mir Spiele ohne Eintrachtbeteiligung rein zur Unterhaltung an und würde mich in diesen Momenten auch als Konsument bezeichnen. Bei Eintrachtspielen bis du genauso wenig wie ich Konsument.

Ich zweifel halt an, dass diese Eskatationsstufen jetzt auch für Tennisballwürfe gelten. Gezielte persönliche Verunglimpfungen, rassistsiches Verhalten, Gefahr durch Pyro auf dem Rasen, blockierte Fluchtwege usw. usw. all das sind meiner Ansicht nach legitime Gründe Spiele entsprechend der Eskalationsstufen abzubrechen. Aber Tennisbälle?

Wie ich schon in anderen Threads schrieb und da manche ja immer danach fragen wie weit es noch eskalieren wird, frage ich wann in Zukunft diese Eskaltationsstufen noch greifen werden. Bei Papierschnipseln? Bei zu lauten Fangesängen? Bei "Scheiß DFL/DFB" Rufen, bei Plakaten gegen einen Invstoreinstieg? Wo soll da eine Grenze gezogen werden?

Du forderst Spielabbrüche und ziehst die Rechteinhaber als Argument heran, dass ein Spiel ungestört durchgeführt werden soll. Was wird wohl so ein Rechteinhaber sagen, wenn die DFL bspw. 4 von 9 Spielen abbricht?


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Ich stempel dich nicht generell als Konsumenten ab. Daher hatte ich auch einen Unterscheid zwischen einem Spiel mit Eintrachtbeteiligung und ohne gemacht. Ich schaue mir Spiele ohne Eintrachtbeteiligung rein zur Unterhaltung an und würde mich in diesen Momenten auch als Konsument bezeichnen. Bei Eintrachtspielen bis du genauso wenig wie ich Konsument.

Ich zweifel halt an, dass diese Eskatationsstufen jetzt auch für Tennisballwürfe gelten. Gezielte persönliche Verunglimpfungen, rassistsiches Verhalten, Gefahr durch Pyro auf dem Rasen, blockierte Fluchtwege usw. usw. all das sind meiner Ansicht nach legitime Gründe Spiele entsprechend der Eskalationsstufen abzubrechen. Aber Tennisbälle?

Wie ich schon in anderen Threads schrieb und da manche ja immer danach fragen wie weit es noch eskalieren wird, frage ich wann in Zukunft diese Eskaltationsstufen noch greifen werden. Bei Papierschnipseln? Bei zu lauten Fangesängen? Bei "Scheiß DFL/DFB" Rufen, bei Plakaten gegen einen Invstoreinstieg? Wo soll da eine Grenze gezogen werden?

Du forderst Spielabbrüche und ziehst die Rechteinhaber als Argument heran, dass ein Spiel ungestört durchgeführt werden soll. Was wird wohl so ein Rechteinhaber sagen, wenn die DFL bspw. 4 von 9 Spielen abbricht?


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Adler_im_Exil schrieb:

Ich zweifel halt an, dass diese Eskatationsstufen jetzt auch für Tennisballwürfe gelten. Gezielte persönliche Verunglimpfungen, rassistsiches Verhalten, Gefahr durch Pyro auf dem Rasen, blockierte Fluchtwege usw. usw. all das sind meiner Ansicht nach legitime Gründe Spiele entsprechend der Eskalationsstufen abzubrechen. Aber Tennisbälle?


https://www.dfb.de/fileadmin/_dfbdam/24351-9_Leitfaden_Spielabbruch.pdf

Arten von Sicherheitsstörungen:
• Pyrotechnik
• Werfen von Gegenständen
• Ausschreitungen (Gewalt) & Vandalismus
• Platzsturm & Flitzer
• Angriff auf Schiedsrichter & Spieler
• Rassismus & Diskriminierung

Also ja, Tennisbälle auf den Platz gelten als "Werfen von Gegenständen" und damit ist auch nicht gemeint, dass die konkret auf Personen geworfen werden (das wäre nämlich eher Angriff auf Schiris und Spieler) , sondern zum Stören des sicheren Spielablaufs.

Adler_im_Exil schrieb:

Wo soll da eine Grenze gezogen werden?


Jetzt muss ich schmunzeln. Natürlich ist Deine Frage berechtigt, aber das ist unsere Frage bzgl. Grenzziehung "Ab der wievielten Unterbrechung oder ab welcher Dauer von Unterbrechungen ist eine Durchführung nicht mehr möglich" eben auch mal zu beantworten.

Adler_im_Exil schrieb:

Du forderst Spielabbrüche und ziehst die Rechteinhaber als Argument heran, dass ein Spiel ungestört durchgeführt werden soll. Was wird wohl so ein Rechteinhaber sagen, wenn die DFL bspw. 4 von 9 Spielen abbricht?


Also vor allem geht es mir um die 22 Akteure da unten auf dem Platz, denn um die geht es erstmal vorrangig. Die wollen ein Spiel bestreiten, denn um dieses Spiel geht es an dem Tag auch und nicht vorrangig um das, was Fan xyz im Block gerne will. Und wenn dieses Spiel nicht durchgeführt werden kann über längere Zeit, weil äußere Einflüsse das verhindern, dann muss man eben ne Lösung finden. Und die Spieler mussten sich bei manchen Spielen jetzt schon wieder nach Unterbrechungen noch mal warm machen, dann wurde wieder geworfen. Das heißt, die Spieler befinden sich nicht 90 Minuten aufm Platz, sondern am Ende teils 120, 130 und das ungeplant. Sorry, aber ich war sowohl im Verein 15 Jahre ehrenamtlich tätig und habe mitgeholfen, dass hunderte Spiele stattfinden können, zudem war ich Schiri. Mir geht es vorrangig wirklich darum, dass dieser Sport ausgeübt werden kann. Und wie der Sport ausgeübt werden kann, wenn es ständig zu Verzögerungen kommt und nicht absehbar ist, dass diese Verzögerungen mal aufhören, das muss man mir schon erklären.
Das geht dann am Ende eben nur mit Ordnungsmaßnahmen.

Übrigens würde ich persönlich es ja bevorzugen die Leute ausm Stadion zu schmeißen, die eine reguläre Spieldurchführung verhindern. Aber da das schwierig wird, ist leider der Abbruch halt im Eskalationsplan drin und nicht die Blockräumung.
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SGE_Werner schrieb:

Adler_im_Exil schrieb:

Und trotzdem verurteilst du das Verhalten der Fans.
Mit anderen Worten: Lasst die DFL doch machen was sie will, ich will in Ruhe Fußball schauen.


Und wieder Ablenken. Wieder nicht auf den Rest eingehend. Wieder sich auf den anderen einschießend und etwas unterstellend. Du merkst gar nicht, wie sehr Dein Diskussionsstil in dieser Frage denen ähnelt, gegen die Du Dich politisch immer so vehement (und zurecht) stellst.

Jetzt mach aber mal nene Punkt. Eigentlich ist das Thema in ausreichend Threads schon hoch und runter diskutiert worden.
Der eine will einfach nur Fußball schauen und den nerven die Proteste, den anderen nerven die Proteste nicht und sieht einen Sinn dahinter.
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Es ist doch immer das gleiche. Du schwurbelst irgendwie herum um zu provozieren und zu zeigen wie gern Du gegen den Strom schwimmst oder auch nicht.
Dann konfrontiert man Dich mit Deinen Aussagen bzw damit, was alle da raus lesen und Du opferst rum, dass man Dir Sachen in den Mund legt, die Du gar nicht gesagt haben willst.
Dann drück Dich doch mal klar und deutlich aus, damit man wirklich verstehen kann, was Du gut findest und was Du ablehnst.
Mit Deinen seltsamen Beiträgen erschießt Du jede Diskussion.
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Es ist doch immer das gleiche. Du schwurbelst irgendwie herum um zu provozieren und zu zeigen wie gern Du gegen den Strom schwimmst oder auch nicht.
Dann konfrontiert man Dich mit Deinen Aussagen bzw damit, was alle da raus lesen und Du opferst rum, dass man Dir Sachen in den Mund legt, die Du gar nicht gesagt haben willst.
Dann drück Dich doch mal klar und deutlich aus, damit man wirklich verstehen kann, was Du gut findest und was Du ablehnst.
Mit Deinen seltsamen Beiträgen erschießt Du jede Diskussion.
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Zerschießt. Verdammte Autokorrektur.
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Und ergänzend: Ich finde die Art und Weise, wie die DFL in dieser Frage agiert, ziemlich kacke. Und ich finde es auch notwendig, dass sich zusammengesetzt wird. Aber gleichzeitig finde ich die Art der Proteste teilweise richtig sch...

Noch mal zum Klarstellen: Nicht eine kurze Ballwurfaktion ist das Problem, sondern aufzuhören und dann wieder anzufangen und wieder aufzuhören und wieder anzufangen. Und wirklich die Eskalationsstufen auch auszureizen. Alleine das Verletzungsrisiko steigt bei den Spielern enorm an, wenn sie immer wieder unterbrochen werden, wieder nach 5 Minuten loslegen und direkt wieder unterbrochen wird, sie in die Kabine müssen usw.
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Du windest Dich wie ein Aal
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Tafelberg schrieb:

Du windest Dich wie ein Aal
Was kann ich denn dafür, wenn du nicht verstehst was ich sage
Ich bin der Meinung, dass man ein Spiel nicht wegen geworfenen Tennisbällen abbrechen soll, da kannste mich so oft du willst fragen, nach wievielen Unterbrechungen wegen Tennisballwürfen ich das Spiel abbrechen würde.
Garnicht!
Hast jetzt auch du es kapiert?


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