CL-Reform / Super League

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Eine Begrenzung der Spiele auf Wettbewerbe in den Spielerverträgen sehe ich auch nicht. "Nein, der Rhönsprudelpokal steht nicht in meinem Arbeitsvertrag. Den Spiele ich nicht."
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Diegito schrieb:

Wenn nur dieses verdammte covid nicht wäre... das Virus scheint sich mit Perez, Ceferin und co verbündet zu haben.

Daher gehört das meines Erachtens durchaus in Betracht, es in dem anderen Thread zu diskutieren:
1. Wird klar kommuniziert, dass die Clubs auch wegen Corona die Kohle aus dem Dreck zu brauchen
2. Würde das ganz anders in ganz Europa abgehen, wären Zuschauer in den Stadien
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reggaetyp schrieb:

Diegito schrieb:

Wenn nur dieses verdammte covid nicht wäre... das Virus scheint sich mit Perez, Ceferin und co verbündet zu haben.

Daher gehört das meines Erachtens durchaus in Betracht, es in dem anderen Thread zu diskutieren:
1. Wird klar kommuniziert, dass die Clubs auch wegen Corona die Kohle aus dem Dreck zu brauchen
2. Würde das ganz anders in ganz Europa abgehen, wären Zuschauer in den Stadien

Das mit Corona ist doch nur vorgeschoben, ist das Totschlagargument. Sie wollen nur nicht wie die Vereine unter ihnen sparen, wollen weiter mit Geld rumsauen. Was dieser Perez für einen hirnlosen Mist erzählt und vermutlich auch noch selber glaubt, unglaublich. Erzählt da der Fußball wäre 2024 tot wenn sie nicht diese Superleague gründen, was ein Quatsch. Was er meint ist, das sie ohne das viele Geld eventuell etwas weniger ausgeben könnten und das ihm das nicht gefällt.
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philadlerist schrieb:

Ich kenne jetzt grade keinen aktuellen Spieler-Arbeitsvertrag der betreffenden Vereine vorliegen, würde mich aber wundern, wenn dort nicht sauber geregelt ist, wie das mit den Abstellungen für Nationalmannschaften abläuft.

Um Nationalmannschaften ging es aber in meinem Post, auf den Du Bezug nimmst, nicht. Sondern um langfristige Berufsverbote, wie sie die UEFA offenbar für Spieler aussprechen möchte , die zuvor SL gespielt haben.

Und wenn Juristen schon mal dabei sind, haben sie wahrscheinlich auch genau aufgezählt, für welche Arbeitseinsätze in welchen Wettbewerben die übliche Arbeitspflicht gilt. Und da könnte von einer Superliga nicht die rede sein - bisher. Kann natürlich sein, dass die 12 Vereine diese Paragrafen schon im Vorfeld ihres Anschlags bereinigt oder erweitert haben.

Das halte ich jetzt für mehr als spekulativ.
Warum sollte vertraglich geregelt sein, an welchen Wettbewerben ein Spieler teilzunehmen hat.
Das sind Lizensspielerverträge. Und aufgrund eines solchen hat der Spieler seinen arbeitsvertraglichen Pflichten nachzukommen.
Du glaubst doch nicht wirklich, dass die 'Super 12' jetzt beginnen, sich Mannschaften zusammenzukaufen, weil sie ohne einen einzigen Spieler dastehen, der vertraglich verpflichtet wäre, in dieser Super Liga zu kicken?

Für eine solche Theorie spricht doch wahrlich gar nichts.
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Weil solche Verträge uU formuliert worden sind, als noch niemand ernsthaft an die Superliga gedacht hat

Im Mustervertrag des DFB ist zum Beispiel formuliert:
Pflichtspiele sind Meisterschaftsspiele, Pokalspiele sowie von der FIFA bzw. der UEFA genehmigte europäische Wettbewerbsspiele.
Damit sind Superligaspiele - oder der Rhönsprudelpokal - schon mal nicht Teil der Pflichtspiele in diesem Vertrag, obwohl diese Formulierung in den Regelungen zum Urlaub untergebracht ist. Das meinte ich mit: irgendwo wird schon was stehen, woraus sich ergibt, dass der Vertrag uU mögliche Superligaspiele nicht mit einschließt.

Noch wesentlicher dürften aber die ersten zwei § sein:

1. Der Spieler verpflichtet sich, für den Verein den Fußballsport als Vertragsspieler im Sinne der Vorschriften der §§ 8, 10, 22 bis 26a der DFB Spielordnung, die er ausdrücklich anerkennt, auszuüben.
2. Die Satzungen und Ordnungen des DFB und seiner Mitgliedsverbände, die in ihrer jeweils gültigen Fassung die allgemein anerkannten Grundsätze des deutschen Fußballsports darstellen, sind auch aufgrund dieses Vertrages maßgebend für die gesamte fußballsportliche Betätigung. Der Spieler anerkennt diese Bestimmungen in ihrer jeweils gültigen Fassung als für sich verbindlich. Er unterwirft sich den Entscheidungen der Organe und Beauftragten des für den Verein und insbesondere den Spielbetrieb zuständigen Landes- und des Regionalverbandes und des DFB sowie gegebenenfalls des Ligaverbandes und insbesondere der Strafgewalt dieser Verbände. Die relevanten Regelungen des DFB und des Ligaverbandes können im Internet unter
www.dfb.de
www.bundesliga.de
• [jeweils zutreffende Homepage vom Regional- und Landesverband
einfügen]
abgerufen werden.

Die Spieler sind sogar laut ihren Arbeitsverträgen mit ihren Arbeitgebern an die Spielordnung der Verbände gebunden. Die Verbände haben also alle Freiheit die Teilnahme an Superligaspielen mit Sanktionen zu belegen, sofern sie ihre eigene Spielordnung entsprechend anpassen. Wenn überhaupt nötig.
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SGE_Werner schrieb:

die Super League wird Erfolg haben, solange die Teams noch national mitmachen dürfen. Nur wenn die Engländer, Spanier und Italiener die Topvereine rauswerfen oder die Spiele boykottieren, wird es interessant.


Das werden die nicht tun. Die Premiere League ist tot ohne die sechs, gleiches in Spanien und Italien. Die werden weiter mitmachen dürfen und damit ist es für mich auch viel wahrscheinlicher das die Bayern und der BVB in der Superleague mitmachen. Ich lasse mich hier gerne vom Gegenteil überraschen.
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sgevolker schrieb:

SGE_Werner schrieb:

die Super League wird Erfolg haben, solange die Teams noch national mitmachen dürfen. Nur wenn die Engländer, Spanier und Italiener die Topvereine rauswerfen oder die Spiele boykottieren, wird es interessant.


Das werden die nicht tun. Die Premiere League ist tot ohne die sechs, gleiches in Spanien und Italien. Die werden weiter mitmachen dürfen und damit ist es für mich auch viel wahrscheinlicher das die Bayern und der BVB in der Superleague mitmachen. Ich lasse mich hier gerne vom Gegenteil überraschen.


Das ist doch Quatsch, die Ligen sterben doch nicht, wenn da so ein paar Klubs ihre ruhmreiche Geschichte vergessen und aussteigen. Da gibt es genug ebenso von ihren Fans geliebte und von gegnerischen Fans verachtete Vereine, die dann nachrücken. Und mir ist es egal, ob wir in der CL gegen ManU oder LeedsU spielen, es ist Europa und Leeds ist ein wunderbarer Traditionsverein. Auch Fc Sevilla ist mir genauso gut wie Barca, ja eigentlich sogar lieber, weil die nicht über eine Milliarde Schulden angehäuft und jeden Sinn hinter dem FFP lächerlich gemacht haben.
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Kirchhahn schrieb:

Ich sehe halt nicht, wie die Vereine weiterhin in der nationalen Liga mitmachen sollen. Also mal abgesehen davon, dass die Superleague-Mannschaften dann die Meisterschaft unter sich ausmachen würden, müssten ja irgendwie die CL und UL-Plätze vergeben werden. Dort werden die Vereine ja nicht weiter antreten können aus terminlichen Gründen.

In England wäre damit aktuell Leeds (Rang zehn) für die CL qualifiziert. Noch nicht kalkuliert ist da, wer die Wildcard für die Superleague kriegt. Dann würde die Bundesliga so funktionieren wie die Basketball-Bundesliga. Und deren Erfolg ist überschaubar.



An Stelle der UEFA würde ich aber keine Nachrücker aus der Liga der nicht antreten wollenden Super League Teams nehmen. Sonst sind die Engländer ja möglicherweise sogar ganz fein damit, wenn der zehnte immer noch in  die CL kommt, und der elfte in die Euroleague und man dann über die Hälfte der Teams international dabei hat. Den Widerstand in den Ligen erhöht man, indem die Plätze dann eben an andere Ligen gehen und man selbst weniger Punkte für die 5-Jahreswertung sammeln kann.
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Grundsätzlich hoffe ich, dass die UEFA bei ihrer ersten Aussage bleibt. Die da wäre, dass die Mannschaften aus den nationalen Ligen fliegen. Dann löst sich auch das Nachrücker-Problem.  

"As previously announced by FIFA and the six Federations, the clubs concerned will be banned from playing in any other competition at domestic, European or world level, and their players could be denied the opportunity to represent their national teams."
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sgevolker schrieb:

SGE_Werner schrieb:

die Super League wird Erfolg haben, solange die Teams noch national mitmachen dürfen. Nur wenn die Engländer, Spanier und Italiener die Topvereine rauswerfen oder die Spiele boykottieren, wird es interessant.


Das werden die nicht tun. Die Premiere League ist tot ohne die sechs, gleiches in Spanien und Italien. Die werden weiter mitmachen dürfen und damit ist es für mich auch viel wahrscheinlicher das die Bayern und der BVB in der Superleague mitmachen. Ich lasse mich hier gerne vom Gegenteil überraschen.


Das ist doch Quatsch, die Ligen sterben doch nicht, wenn da so ein paar Klubs ihre ruhmreiche Geschichte vergessen und aussteigen. Da gibt es genug ebenso von ihren Fans geliebte und von gegnerischen Fans verachtete Vereine, die dann nachrücken. Und mir ist es egal, ob wir in der CL gegen ManU oder LeedsU spielen, es ist Europa und Leeds ist ein wunderbarer Traditionsverein. Auch Fc Sevilla ist mir genauso gut wie Barca, ja eigentlich sogar lieber, weil die nicht über eine Milliarde Schulden angehäuft und jeden Sinn hinter dem FFP lächerlich gemacht haben.
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Sehe ich wie Philaderist. Wenn Bayern und Dortmund (und bitte, bitte Leipzig) gehen, stirbt doch die Bundesliga nicht. Vielleicht wird in den ersten ein/zwei Jahren rumgemault, aber danach hast du einen Wettbewerb, der so spannend ist wie nie. Es sind die Fans, die einem Wettbewerb Bedeutung verleihen (siehe SGE und die EL) und nicht Starspieler oder Clubs. Warum sollten die Kurven in Frankfurt, Gladbach und Stuttgart plötzlich Juve gegen Atletico spannender finden als die eigene Mannschaft, die plötzlich realisitischere Chancen hat, Meister zu werden?

Dazu kommt, dass auch aus Bayern und Dortmund Fans in der Liga als Konsumenten bleiben werden. Auch in Bayern wird man sich eine Alternative suchen, wenn man plötzlich drei Jahre in Folge nur im Mittelfeld einer Zirkusliga rumdümpelt.
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Sehe ich wie Philaderist. Wenn Bayern und Dortmund (und bitte, bitte Leipzig) gehen, stirbt doch die Bundesliga nicht. Vielleicht wird in den ersten ein/zwei Jahren rumgemault, aber danach hast du einen Wettbewerb, der so spannend ist wie nie. Es sind die Fans, die einem Wettbewerb Bedeutung verleihen (siehe SGE und die EL) und nicht Starspieler oder Clubs. Warum sollten die Kurven in Frankfurt, Gladbach und Stuttgart plötzlich Juve gegen Atletico spannender finden als die eigene Mannschaft, die plötzlich realisitischere Chancen hat, Meister zu werden?

Dazu kommt, dass auch aus Bayern und Dortmund Fans in der Liga als Konsumenten bleiben werden. Auch in Bayern wird man sich eine Alternative suchen, wenn man plötzlich drei Jahre in Folge nur im Mittelfeld einer Zirkusliga rumdümpelt.
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Kirchhahn schrieb:

Wenn Bayern und Dortmund (und bitte, bitte Leipzig) gehen, stirbt doch die Bundesliga nicht.


Deswegen schrieb sgevolker ja auch explizit von den Ligen in England, Spanien und Italien. Und da sehe ich das ähnlich, gerade die Premier League ohne ihre Big Six wird ganz arge Schwierigkeiten bekommen.
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Sehe ich wie Philaderist. Wenn Bayern und Dortmund (und bitte, bitte Leipzig) gehen, stirbt doch die Bundesliga nicht. Vielleicht wird in den ersten ein/zwei Jahren rumgemault, aber danach hast du einen Wettbewerb, der so spannend ist wie nie. Es sind die Fans, die einem Wettbewerb Bedeutung verleihen (siehe SGE und die EL) und nicht Starspieler oder Clubs. Warum sollten die Kurven in Frankfurt, Gladbach und Stuttgart plötzlich Juve gegen Atletico spannender finden als die eigene Mannschaft, die plötzlich realisitischere Chancen hat, Meister zu werden?

Dazu kommt, dass auch aus Bayern und Dortmund Fans in der Liga als Konsumenten bleiben werden. Auch in Bayern wird man sich eine Alternative suchen, wenn man plötzlich drei Jahre in Folge nur im Mittelfeld einer Zirkusliga rumdümpelt.
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Prima dann ist man meister der mickey mouse liga. Der deutsche meister würde wahrscheinlich 5:0 gegen eines der superliga teams verlieren.

Es wird doch durch das geschlossene system viel mehr der traum zerstört, dass mein verwin wenigstens theoretisch die chance hat der beste der welt zu sein. Das finde ich das schlimmste daran.

Ausserdem denke ich schon dass es auf lange sicht der tot der bundesliga ist. Geschichtlich wohl Vergleichbar mir der einführung der bundesliga und der bedeutung für die vereine die sich damals nicht qualifiziert bzw etabliert haben. Wohl gemerkt in einem durchlässigem system, also noch nicht mal wirklich mit dem aktuellen zu vergleichen
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Weil solche Verträge uU formuliert worden sind, als noch niemand ernsthaft an die Superliga gedacht hat

Im Mustervertrag des DFB ist zum Beispiel formuliert:
Pflichtspiele sind Meisterschaftsspiele, Pokalspiele sowie von der FIFA bzw. der UEFA genehmigte europäische Wettbewerbsspiele.
Damit sind Superligaspiele - oder der Rhönsprudelpokal - schon mal nicht Teil der Pflichtspiele in diesem Vertrag, obwohl diese Formulierung in den Regelungen zum Urlaub untergebracht ist. Das meinte ich mit: irgendwo wird schon was stehen, woraus sich ergibt, dass der Vertrag uU mögliche Superligaspiele nicht mit einschließt.

Noch wesentlicher dürften aber die ersten zwei § sein:

1. Der Spieler verpflichtet sich, für den Verein den Fußballsport als Vertragsspieler im Sinne der Vorschriften der §§ 8, 10, 22 bis 26a der DFB Spielordnung, die er ausdrücklich anerkennt, auszuüben.
2. Die Satzungen und Ordnungen des DFB und seiner Mitgliedsverbände, die in ihrer jeweils gültigen Fassung die allgemein anerkannten Grundsätze des deutschen Fußballsports darstellen, sind auch aufgrund dieses Vertrages maßgebend für die gesamte fußballsportliche Betätigung. Der Spieler anerkennt diese Bestimmungen in ihrer jeweils gültigen Fassung als für sich verbindlich. Er unterwirft sich den Entscheidungen der Organe und Beauftragten des für den Verein und insbesondere den Spielbetrieb zuständigen Landes- und des Regionalverbandes und des DFB sowie gegebenenfalls des Ligaverbandes und insbesondere der Strafgewalt dieser Verbände. Die relevanten Regelungen des DFB und des Ligaverbandes können im Internet unter
www.dfb.de
www.bundesliga.de
• [jeweils zutreffende Homepage vom Regional- und Landesverband
einfügen]
abgerufen werden.

Die Spieler sind sogar laut ihren Arbeitsverträgen mit ihren Arbeitgebern an die Spielordnung der Verbände gebunden. Die Verbände haben also alle Freiheit die Teilnahme an Superligaspielen mit Sanktionen zu belegen, sofern sie ihre eigene Spielordnung entsprechend anpassen. Wenn überhaupt nötig.
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Du redest wiederholt an mir vorbei.

Glaubst du wirklich, der Mustervertrag des DFB fände nicht bei jedem Verein Ergänzung um solche Spiele, die jeder Verein abseits des normalen Liga-Spielbetribs durchführt, damit z.B. bei der Eintracht-Saisoneröffnung nicht der Zeugwart und der Busfahrer ins Trikot schlüpfen müssen, weil sämtliche Lizenzspieler lieber dankend Grußkarten aus dem Urlaub schicken und den Hintern noch ein wenig länger in der Karibik plattdrücken?

Aber darum ging es wie gesagt doch gar nicht.
Nimmst Du ernsthaft an, irgendein Spieler wäre verpflichtet, seine persönlichen Vertragswerke bei der UEFA offenzulegen?
Denn das wäre ja Grundvoraussetzung dafür, dass ein Verband überhaupt kontrollieren könnte, ob der Spieler vertraglich verpflichtet ist, in einer Super League zu spielen.

Und selbst wenn, kommen wir zu dem Punkt, um den eigentlich ging:
Wie würdest Du Spieler sanktionieren wollen, die tatsächlich und nachweislich etwa für die nächsten drei Jahre z.B. in Liverpool verpflichtet sind, an solch einer Liga teilzunehmen?

Siehst Du ernsthaft eine Notwendigkeit, solche Spieler nachfolgend mit einem Berufsverbot zu belegen? Und darüber hinaus eine rechtliche Möglichkeit für ein solches Vorgehen?
Eine selbtauferlegte Spielordnung wäre hierür jedenfalls nicht ausreichend. Denn die kann gerichtlich überprüft werden. Das ist ja letztlich auch nichts anderes als eine AGB.

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reggaetyp schrieb:

Diegito schrieb:

Wenn nur dieses verdammte covid nicht wäre... das Virus scheint sich mit Perez, Ceferin und co verbündet zu haben.

Daher gehört das meines Erachtens durchaus in Betracht, es in dem anderen Thread zu diskutieren:
1. Wird klar kommuniziert, dass die Clubs auch wegen Corona die Kohle aus dem Dreck zu brauchen
2. Würde das ganz anders in ganz Europa abgehen, wären Zuschauer in den Stadien

Das mit Corona ist doch nur vorgeschoben, ist das Totschlagargument. Sie wollen nur nicht wie die Vereine unter ihnen sparen, wollen weiter mit Geld rumsauen. Was dieser Perez für einen hirnlosen Mist erzählt und vermutlich auch noch selber glaubt, unglaublich. Erzählt da der Fußball wäre 2024 tot wenn sie nicht diese Superleague gründen, was ein Quatsch. Was er meint ist, das sie ohne das viele Geld eventuell etwas weniger ausgeben könnten und das ihm das nicht gefällt.
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propain schrieb:

reggaetyp schrieb:

Diegito schrieb:

Wenn nur dieses verdammte covid nicht wäre... das Virus scheint sich mit Perez, Ceferin und co verbündet zu haben.

Daher gehört das meines Erachtens durchaus in Betracht, es in dem anderen Thread zu diskutieren:
1. Wird klar kommuniziert, dass die Clubs auch wegen Corona die Kohle aus dem Dreck zu brauchen
2. Würde das ganz anders in ganz Europa abgehen, wären Zuschauer in den Stadien

Das mit Corona ist doch nur vorgeschoben, ist das Totschlagargument. Sie wollen nur nicht wie die Vereine unter ihnen sparen, wollen weiter mit Geld rumsauen. Was dieser Perez für einen hirnlosen Mist erzählt und vermutlich auch noch selber glaubt, unglaublich. Erzählt da der Fußball wäre 2024 tot wenn sie nicht diese Superleague gründen, was ein Quatsch. Was er meint ist, das sie ohne das viele Geld eventuell etwas weniger ausgeben könnten und das ihm das nicht gefällt.


Danke. Das trifft es exakt. Corona hat die Entwicklung vielleicht beschleunigt, aber die ganzen Klubs wären auch ohne Corona auf die tolle Idee mit dieser Quatsch-Liga gekommen. Die sind nämlich alle super pleite statt super reich.

Und wenn Real Madrid 2024 ohne den Kram pleite wäre... ich würde jetzt nicht in Tränen ausbrechen.
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Kirchhahn schrieb:

Wenn Bayern und Dortmund (und bitte, bitte Leipzig) gehen, stirbt doch die Bundesliga nicht.


Deswegen schrieb sgevolker ja auch explizit von den Ligen in England, Spanien und Italien. Und da sehe ich das ähnlich, gerade die Premier League ohne ihre Big Six wird ganz arge Schwierigkeiten bekommen.
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cyberboy schrieb:

Kirchhahn schrieb:

Wenn Bayern und Dortmund (und bitte, bitte Leipzig) gehen, stirbt doch die Bundesliga nicht.


Deswegen schrieb sgevolker ja auch explizit von den Ligen in England, Spanien und Italien. Und da sehe ich das ähnlich, gerade die Premier League ohne ihre Big Six wird ganz arge Schwierigkeiten bekommen.


Vielleicht ist dann in englischen Stadien das Ticket wieder bezahlbar.

Ganz ehrlich: Ich sehe "uns" nur als Gewinner bei dieser ganzen Sache.
Vielleicht gibts dann nicht mehr so viel Geld wie heute und die ganz großen Spieler sehen wir auch nicht mehr.
Ich brauch die aber auch gar nicht, völlig unnötig.

Dann spielen wir halt auf mittlerem/unterem Bundesliganiveau die Meisterschaft ohne RB, BVB, FCB und WOB aus. Das würde mich überhaupt nicht stören, ganz im Gegenteil.
Wenn dadurch jedes Jahr jemand anderer Meister wird - umso besser.

Selbst die Stimmung in den Stadien könnte sogar besser werden - Eventies bleiben fern, nur noch wer wirklich Bock hat kommt ins Stadion um Fußball zu gucken und Fußball zu feiern.

Ach, eigentlich könnte das ganz schön werden.
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propain schrieb:

reggaetyp schrieb:

Diegito schrieb:

Wenn nur dieses verdammte covid nicht wäre... das Virus scheint sich mit Perez, Ceferin und co verbündet zu haben.

Daher gehört das meines Erachtens durchaus in Betracht, es in dem anderen Thread zu diskutieren:
1. Wird klar kommuniziert, dass die Clubs auch wegen Corona die Kohle aus dem Dreck zu brauchen
2. Würde das ganz anders in ganz Europa abgehen, wären Zuschauer in den Stadien

Das mit Corona ist doch nur vorgeschoben, ist das Totschlagargument. Sie wollen nur nicht wie die Vereine unter ihnen sparen, wollen weiter mit Geld rumsauen. Was dieser Perez für einen hirnlosen Mist erzählt und vermutlich auch noch selber glaubt, unglaublich. Erzählt da der Fußball wäre 2024 tot wenn sie nicht diese Superleague gründen, was ein Quatsch. Was er meint ist, das sie ohne das viele Geld eventuell etwas weniger ausgeben könnten und das ihm das nicht gefällt.


Danke. Das trifft es exakt. Corona hat die Entwicklung vielleicht beschleunigt, aber die ganzen Klubs wären auch ohne Corona auf die tolle Idee mit dieser Quatsch-Liga gekommen. Die sind nämlich alle super pleite statt super reich.

Und wenn Real Madrid 2024 ohne den Kram pleite wäre... ich würde jetzt nicht in Tränen ausbrechen.
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ElzerAdler schrieb:

propain schrieb:

reggaetyp schrieb:

Diegito schrieb:

Wenn nur dieses verdammte covid nicht wäre... das Virus scheint sich mit Perez, Ceferin und co verbündet zu haben.

Daher gehört das meines Erachtens durchaus in Betracht, es in dem anderen Thread zu diskutieren:
1. Wird klar kommuniziert, dass die Clubs auch wegen Corona die Kohle aus dem Dreck zu brauchen
2. Würde das ganz anders in ganz Europa abgehen, wären Zuschauer in den Stadien

Das mit Corona ist doch nur vorgeschoben, ist das Totschlagargument. Sie wollen nur nicht wie die Vereine unter ihnen sparen, wollen weiter mit Geld rumsauen. Was dieser Perez für einen hirnlosen Mist erzählt und vermutlich auch noch selber glaubt, unglaublich. Erzählt da der Fußball wäre 2024 tot wenn sie nicht diese Superleague gründen, was ein Quatsch. Was er meint ist, das sie ohne das viele Geld eventuell etwas weniger ausgeben könnten und das ihm das nicht gefällt.


Danke. Das trifft es exakt. Corona hat die Entwicklung vielleicht beschleunigt, aber die ganzen Klubs wären auch ohne Corona auf die tolle Idee mit dieser Quatsch-Liga gekommen. Die sind nämlich alle super pleite statt super reich.

Und wenn Real Madrid 2024 ohne den Kram pleite wäre... ich würde jetzt nicht in Tränen ausbrechen.

Sie sind ja schon vorher auf diese Idee gekommen, diese Vereine reden seit mehreren Jahren davon diese komische Liga zu gründen.
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Kirchhahn schrieb:

Wenn Bayern und Dortmund (und bitte, bitte Leipzig) gehen, stirbt doch die Bundesliga nicht.


Deswegen schrieb sgevolker ja auch explizit von den Ligen in England, Spanien und Italien. Und da sehe ich das ähnlich, gerade die Premier League ohne ihre Big Six wird ganz arge Schwierigkeiten bekommen.
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cyberboy schrieb:

Kirchhahn schrieb:

Wenn Bayern und Dortmund (und bitte, bitte Leipzig) gehen, stirbt doch die Bundesliga nicht.


Deswegen schrieb sgevolker ja auch explizit von den Ligen in England, Spanien und Italien. Und da sehe ich das ähnlich, gerade die Premier League ohne ihre Big Six wird ganz arge Schwierigkeiten bekommen.

Was für Schwierigkeiten, das die Meisterschaften wieder spannend werden könnten?
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Prima dann ist man meister der mickey mouse liga. Der deutsche meister würde wahrscheinlich 5:0 gegen eines der superliga teams verlieren.

Es wird doch durch das geschlossene system viel mehr der traum zerstört, dass mein verwin wenigstens theoretisch die chance hat der beste der welt zu sein. Das finde ich das schlimmste daran.

Ausserdem denke ich schon dass es auf lange sicht der tot der bundesliga ist. Geschichtlich wohl Vergleichbar mir der einführung der bundesliga und der bedeutung für die vereine die sich damals nicht qualifiziert bzw etabliert haben. Wohl gemerkt in einem durchlässigem system, also noch nicht mal wirklich mit dem aktuellen zu vergleichen
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DirkYeboah schrieb:

Prima dann ist man meister der mickey mouse liga. Der deutsche meister würde wahrscheinlich 5:0 gegen eines der superliga teams verlieren.


Na und? Was juckt mich das denn? Ist doch absolut und völlig unwichtig.


Es wird doch durch das geschlossene system viel mehr der traum zerstört, dass mein verwin wenigstens theoretisch die chance hat der beste der welt zu sein. Das finde ich das schlimmste daran.


Er kann immer noch der beste der Welt sein.
Nur ohne externen Geldgeber/Investor/Finanzspritzen.

Das wäre ja eigentlich sogar noch mehr wert.


Ausserdem denke ich schon dass es auf lange sicht der tot der bundesliga ist. Geschichtlich wohl Vergleichbar mir der einführung der bundesliga und der bedeutung für die vereine die sich damals nicht qualifiziert bzw etabliert haben. Wohl gemerkt in einem durchlässigem system, also noch nicht mal wirklich mit dem aktuellen zu vergleichen


Der Tod?
Wieso?

Kicken wir halt mit weniger Geld weiter, wen juckts?
Eintracht Frankfurt bleibt Eintracht Frankfurt - auch wenn der Starstürmer nur noch 100.000€ gekostet hat und nebenher in Tante Emmas Laden aushilft wenn er nicht trainiert.
Ist doch scheissegal.

Du scheinst mir aber ein Fan des Glamour und des Geldes zu sein und nicht des Fußballs, dann such dir doch einfach einen der "besseren" Vereine aus.

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cyberboy schrieb:

Kirchhahn schrieb:

Wenn Bayern und Dortmund (und bitte, bitte Leipzig) gehen, stirbt doch die Bundesliga nicht.


Deswegen schrieb sgevolker ja auch explizit von den Ligen in England, Spanien und Italien. Und da sehe ich das ähnlich, gerade die Premier League ohne ihre Big Six wird ganz arge Schwierigkeiten bekommen.


Vielleicht ist dann in englischen Stadien das Ticket wieder bezahlbar.

Ganz ehrlich: Ich sehe "uns" nur als Gewinner bei dieser ganzen Sache.
Vielleicht gibts dann nicht mehr so viel Geld wie heute und die ganz großen Spieler sehen wir auch nicht mehr.
Ich brauch die aber auch gar nicht, völlig unnötig.

Dann spielen wir halt auf mittlerem/unterem Bundesliganiveau die Meisterschaft ohne RB, BVB, FCB und WOB aus. Das würde mich überhaupt nicht stören, ganz im Gegenteil.
Wenn dadurch jedes Jahr jemand anderer Meister wird - umso besser.

Selbst die Stimmung in den Stadien könnte sogar besser werden - Eventies bleiben fern, nur noch wer wirklich Bock hat kommt ins Stadion um Fußball zu gucken und Fußball zu feiern.

Ach, eigentlich könnte das ganz schön werden.
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Anthrax schrieb:

Selbst die Stimmung in den Stadien könnte sogar besser werden - Eventies bleiben fern, nur noch wer wirklich Bock hat kommt ins Stadion um Fußball zu gucken und Fußball zu feiern.

Und kein Generve mehr beim Ticketing von den Bayernspielfans.
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cyberboy schrieb:

Kirchhahn schrieb:

Wenn Bayern und Dortmund (und bitte, bitte Leipzig) gehen, stirbt doch die Bundesliga nicht.


Deswegen schrieb sgevolker ja auch explizit von den Ligen in England, Spanien und Italien. Und da sehe ich das ähnlich, gerade die Premier League ohne ihre Big Six wird ganz arge Schwierigkeiten bekommen.


Vielleicht ist dann in englischen Stadien das Ticket wieder bezahlbar.

Ganz ehrlich: Ich sehe "uns" nur als Gewinner bei dieser ganzen Sache.
Vielleicht gibts dann nicht mehr so viel Geld wie heute und die ganz großen Spieler sehen wir auch nicht mehr.
Ich brauch die aber auch gar nicht, völlig unnötig.

Dann spielen wir halt auf mittlerem/unterem Bundesliganiveau die Meisterschaft ohne RB, BVB, FCB und WOB aus. Das würde mich überhaupt nicht stören, ganz im Gegenteil.
Wenn dadurch jedes Jahr jemand anderer Meister wird - umso besser.

Selbst die Stimmung in den Stadien könnte sogar besser werden - Eventies bleiben fern, nur noch wer wirklich Bock hat kommt ins Stadion um Fußball zu gucken und Fußball zu feiern.

Ach, eigentlich könnte das ganz schön werden.
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Als bekennender gealterter Fußballromantiker bin ich im herzen ganz bei Dir.

Ich frage mich nur rückblickend, wo denn all die berstend vollen Stadien in den Siebzigern und Achtzigern waren, als lange nicht so viel Geld in den Fußball floss, diese wundervollen Zustände also ja schon einmal herrschten, als die Tickets noch günstig waren, Aufsteiger noch Meister werden konnten, die Stadien größtenteils marode waren, die Toiletten bröckelten, nicht Familien, sondern Kuttenträger noch das Bild in Stadion maßgeblich bestimmten, usw.
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Anthrax schrieb:

Selbst die Stimmung in den Stadien könnte sogar besser werden - Eventies bleiben fern, nur noch wer wirklich Bock hat kommt ins Stadion um Fußball zu gucken und Fußball zu feiern.

Und kein Generve mehr beim Ticketing von den Bayernspielfans.
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propain schrieb:

Anthrax schrieb:

Selbst die Stimmung in den Stadien könnte sogar besser werden - Eventies bleiben fern, nur noch wer wirklich Bock hat kommt ins Stadion um Fußball zu gucken und Fußball zu feiern.

Und kein Generve mehr beim Ticketing von den Bayernspielfans.


😁
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Als bekennender gealterter Fußballromantiker bin ich im herzen ganz bei Dir.

Ich frage mich nur rückblickend, wo denn all die berstend vollen Stadien in den Siebzigern und Achtzigern waren, als lange nicht so viel Geld in den Fußball floss, diese wundervollen Zustände also ja schon einmal herrschten, als die Tickets noch günstig waren, Aufsteiger noch Meister werden konnten, die Stadien größtenteils marode waren, die Toiletten bröckelten, nicht Familien, sondern Kuttenträger noch das Bild in Stadion maßgeblich bestimmten, usw.
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Misanthrop schrieb:

Als bekennender gealterter Fußballromantiker bin ich im herzen ganz bei Dir.

Ich frage mich nur rückblickend, wo denn all die berstend vollen Stadien in den Siebzigern und Achtzigern waren, als lange nicht so viel Geld in den Fußball floss, diese wundervollen Zustände also ja schon einmal herrschten, als die Tickets noch günstig waren, Aufsteiger noch Meister werden konnten, die Stadien größtenteils marode waren, die Toiletten bröckelten, nicht Familien, sondern Kuttenträger noch das Bild in Stadion maßgeblich bestimmten, usw.


Ja sicher, aber einerseits war der Fußball da noch nicht so beliebt wie heute - und ich glaube nicht, dass Fußball an sich an Popularität verliert wegen der Super League - andererseits hätten auch kleinere Stadien ihren Reiz.

Bei uns gibt es aber schließlich auch Pläne das Stadion zu vergrößern und wir spielen äußerst selten gegen eines der (aktuellen) Mitglieder der Super League.
Einen totalen Einbruch der Zuschauerzahlen sehe ich da eigentlich nicht.

Fans der Vereine die nie oder nur selten mal europäischen spielen werden jetzt wohl kaum zur Super League hinrennen und nicht mehr zu ihrem Verein.
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cyberboy schrieb:

Kirchhahn schrieb:

Wenn Bayern und Dortmund (und bitte, bitte Leipzig) gehen, stirbt doch die Bundesliga nicht.


Deswegen schrieb sgevolker ja auch explizit von den Ligen in England, Spanien und Italien. Und da sehe ich das ähnlich, gerade die Premier League ohne ihre Big Six wird ganz arge Schwierigkeiten bekommen.

Was für Schwierigkeiten, das die Meisterschaften wieder spannend werden könnten?
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propain schrieb:

cyberboy schrieb:

Kirchhahn schrieb:

Wenn Bayern und Dortmund (und bitte, bitte Leipzig) gehen, stirbt doch die Bundesliga nicht.


Deswegen schrieb sgevolker ja auch explizit von den Ligen in England, Spanien und Italien. Und da sehe ich das ähnlich, gerade die Premier League ohne ihre Big Six wird ganz arge Schwierigkeiten bekommen.

Was für Schwierigkeiten, das die Meisterschaften wieder spannend werden könnten?


Ich habe hier nicht geschrieben was ich mir wünsche. Da bin ich ja total bei Euch, raus mit Bayern und Dortmund und die ganzen Konstrukte verbieten. Fänd ich prima. Ich habe geschrieben das die Ligaverbände das nicht mitmachen würden. Was wir Fans wollen spielt dabei nicht mehr wirklich die Rolle. Die werden im Zweifel schon entgegenkommen bevor sie ihre Zugpferde verlieren.
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Du redest wiederholt an mir vorbei.

Glaubst du wirklich, der Mustervertrag des DFB fände nicht bei jedem Verein Ergänzung um solche Spiele, die jeder Verein abseits des normalen Liga-Spielbetribs durchführt, damit z.B. bei der Eintracht-Saisoneröffnung nicht der Zeugwart und der Busfahrer ins Trikot schlüpfen müssen, weil sämtliche Lizenzspieler lieber dankend Grußkarten aus dem Urlaub schicken und den Hintern noch ein wenig länger in der Karibik plattdrücken?

Aber darum ging es wie gesagt doch gar nicht.
Nimmst Du ernsthaft an, irgendein Spieler wäre verpflichtet, seine persönlichen Vertragswerke bei der UEFA offenzulegen?
Denn das wäre ja Grundvoraussetzung dafür, dass ein Verband überhaupt kontrollieren könnte, ob der Spieler vertraglich verpflichtet ist, in einer Super League zu spielen.

Und selbst wenn, kommen wir zu dem Punkt, um den eigentlich ging:
Wie würdest Du Spieler sanktionieren wollen, die tatsächlich und nachweislich etwa für die nächsten drei Jahre z.B. in Liverpool verpflichtet sind, an solch einer Liga teilzunehmen?

Siehst Du ernsthaft eine Notwendigkeit, solche Spieler nachfolgend mit einem Berufsverbot zu belegen? Und darüber hinaus eine rechtliche Möglichkeit für ein solches Vorgehen?
Eine selbtauferlegte Spielordnung wäre hierür jedenfalls nicht ausreichend. Denn die kann gerichtlich überprüft werden. Das ist ja letztlich auch nichts anderes als eine AGB.

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Misanthrop schrieb:

Und selbst wenn, kommen wir zu dem Punkt, um den eigentlich ging:
Wie würdest Du Spieler sanktionieren wollen, die tatsächlich und nachweislich etwa für die nächsten drei Jahre z.B. in Liverpool verpflichtet sind, an solch einer Liga teilzunehmen?

Siehst Du ernsthaft eine Notwendigkeit, solche Spieler nachfolgend mit einem Berufsverbot zu belegen? Und darüber hinaus eine rechtliche Möglichkeit für ein solches Vorgehen?
Eine selbtauferlegte Spielordnung wäre hierür jedenfalls nicht ausreichend. Denn die kann gerichtlich überprüft werden. Das ist ja letztlich auch nichts anderes als eine AGB.


Ich kann mir kaum vorstellen, das es bis auf die Nationalmannschafts-Thematik zu weiteren Sanktionen gegenüber den Spielern kommen wird. Rechtlich will ich das gar nicht einordnen. Aber ein Spieler, der bspw. bei Real spielt, würde durch die Sanktionen, die der Verein erfährt, ja ohnehin schon bestraft. Wenn er bei keinem der zwölf Vereine mehr spielt, warum dann noch sanktioneren? Was kann Kroos dafür, das er da jetzt ggf. Quatsch-Liga spielen muss. Die Spieler hat nämlich niemand gefragt...


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