E-Mobilität

Sorry, habe den Hinweis zum falschen thread zu spät gesehen.
60revax schrieb:

Also ich bin optimistisch. Die Entwicklung wird rasant weitergehen. Der Verbrenner wird sterben. Ob es 2030, 2040 sein wird, Ist letztlich egal.


Ich hänge nicht am Verbrenner. Sobald es eine wirklich ernst zu nehmende Alternative gibt, bin ich sofort dabei.
Damit meine ich dann aber auch die Reichweite.
Ich war heute mit meiner Dicken beim Tüv und danach spontan auf nem 100km Trip quer durch die Fränkische! Und ich muss zu meiner Schande gestehen, dass bei mir die Vorstellung eines Motorrads das nicht ballert und röhrt mehr als nur leises Bedauern hervorruft.

Ich war heute mit meiner Dicken beim Tüv und danach spontan auf nem 100km Trip quer durch die Fränkische! Und ich muss zu meiner Schande gestehen, dass bei mir die Vorstellung eines Motorrads das nicht ballert und röhrt mehr als nur leises Bedauern hervorruft.

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https://www.youtube.com/watch?v=HyTvS-vYdm4

Auf den MP3 Player ziehen und gib ihm.
Ich denke WA hat recht. Wenn ich sehe, was die Ingenieure schon jetzt an E-Technik auf die Straße bringen, wie sich die Batterietechnik weiterentwickelt, wie am Recycling geforscht wird und das alles besonders in Deutschland. Industrie und Wissenschaft eng abgestimmt.
Es ist auch kein Zufall, dass Tesla hierzulande viel Geld investiert.

Das für mich viel interessantere Thema ist die Verfügungstellung ausrrichend Grünen Strom zur Verfügung zu stellen. Die Elektrifizierung ist ja nicht nur beim Auto ein Thema sondern bei der Industrie insgesamt.
"Der Chemieriese BASF will den gesamten Produktionsprozess umstellen von Öl und Gas auf Strom."
https://m.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/basf-chef-im-interview-gesamte-produktion-wird-elektrifiziert-17262876.html

Der Strombedarf der Zukunft wird riesig sein. Es hat ja einen Grund, dass der Atomstrom wieder stärker diskutiert wird.
Aber auch hier sind Wissenschaft und Industrie unterwegs. Z. B. Wasserstoff als Stromspeicher.

Also ich bin optimistisch. Die Entwicklung wird rasant weitergehen. Der Verbrenner wird sterben. Ob es 2030, 2040 sein wird, Ist letztlich egal.


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Natürlich. Strom ist nicht nur bei der Mobilität der Kraftstoff der Zukunft. Es gibt Studien der Uni Würzburg zu diesem Thema, die Strom als Hauptenergiequelle für alle Industriezweige eindeutig favorisieren. Strom hat unendlich viele Vorteile. BASF ist ein gutes Beispiel.

In Wü forscht man allerdings auch gleichzeitig an der Frage, wie man den benötigten Strom umweltfreundlich und in ausreichender Menge produzieren kann. Da gibt es jede Menge schlauer Ideen. Hebekraftwerke an allen Schleusen der Flüsse zum Beispiel. Das sind fast schon perpetuum mobiles. Oder riesige PV-Anlagen auf Stelzen, unter denen der Landwirt weiter seine Äcker bewirtschaften kann. Usw usf.

Jetzt wird der eine oder andere sagen: Aber die Landschaft! Da kann ich nur antworten: irgendeinen Tod muss man sterben. Am besten ist es, so wenig Energie wie möglich zu verbrauchen.
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Natürlich. Strom ist nicht nur bei der Mobilität der Kraftstoff der Zukunft. Es gibt Studien der Uni Würzburg zu diesem Thema, die Strom als Hauptenergiequelle für alle Industriezweige eindeutig favorisieren. Strom hat unendlich viele Vorteile. BASF ist ein gutes Beispiel.

In Wü forscht man allerdings auch gleichzeitig an der Frage, wie man den benötigten Strom umweltfreundlich und in ausreichender Menge produzieren kann. Da gibt es jede Menge schlauer Ideen. Hebekraftwerke an allen Schleusen der Flüsse zum Beispiel. Das sind fast schon perpetuum mobiles. Oder riesige PV-Anlagen auf Stelzen, unter denen der Landwirt weiter seine Äcker bewirtschaften kann. Usw usf.

Jetzt wird der eine oder andere sagen: Aber die Landschaft! Da kann ich nur antworten: irgendeinen Tod muss man sterben. Am besten ist es, so wenig Energie wie möglich zu verbrauchen.
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WuerzburgerAdler schrieb:

Am besten ist es, so wenig Energie wie möglich zu verbrauchen.

       

Auch daran wird gearbeitet, aber ich fürchte das Gegenteil wird eintreten. Ein weiterer Grund ist die Digitalisierung. Überall.  Die. Riesenrechenzentren werden immer mehr und das sind Energiefresser. Wenn ich hier nur das Thema Bitcoin erwähne.
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WuerzburgerAdler schrieb:

Am besten ist es, so wenig Energie wie möglich zu verbrauchen.

       

Auch daran wird gearbeitet, aber ich fürchte das Gegenteil wird eintreten. Ein weiterer Grund ist die Digitalisierung. Überall.  Die. Riesenrechenzentren werden immer mehr und das sind Energiefresser. Wenn ich hier nur das Thema Bitcoin erwähne.
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Zweifellos. Nur muss man sich halt dann eine Todesart auswählen. Genau das ist ja das Thema bei der Windraddiskussion.
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E Maschinen sind der ideale Fahrzeugantrieb. Klein , leicht , leise , schwingungsarm , einfach , drehmomentstark , abgasarm ( der Motor ! ) , EXTREM langlebig usw usw .
Der ganze ( ein grosser Teil ) technische Overkill eines Verbrenners dient doch nur dazu , diese Nachteile zu minimieren. Und damit wird dann geworben. Nockenwellenverstellung , E Lader = Drehmomentprobleme beheben , Ausgleichswelle = Schwingungsprobleme beheben usw usw usw
Wenn die 800 V Technik in grossem Stil da ist und die entsprechenden Ladestationen ( > 150 kw )verfügbar sind , gibt es keinen Grund mehr für Verbrenner. Da sind dann 100km in 10 min ladbar ( bei 15 kwh / 100km als Annahme ). 1 x Kaffeetrinken sind dann 300km.
Probleme sind die Kosten : Die Dinger werden teuer bleiben , glaube ich persönlich. Weiterhin ist Strom an Ladestationen extrem teuer in D : Ich habe da über 70 Ct / kwh gesehen. Das sind 10E / 100km , das ist mehr als ein Verbrenner. Was kann man da machen ? Den Autostrom billiger anbieten als den Haushaltsstrom ? Technisch ist der Weg mittelfristig frei , die Kosten sind ein Thema.
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Natürlich. Strom ist nicht nur bei der Mobilität der Kraftstoff der Zukunft. Es gibt Studien der Uni Würzburg zu diesem Thema, die Strom als Hauptenergiequelle für alle Industriezweige eindeutig favorisieren. Strom hat unendlich viele Vorteile. BASF ist ein gutes Beispiel.

In Wü forscht man allerdings auch gleichzeitig an der Frage, wie man den benötigten Strom umweltfreundlich und in ausreichender Menge produzieren kann. Da gibt es jede Menge schlauer Ideen. Hebekraftwerke an allen Schleusen der Flüsse zum Beispiel. Das sind fast schon perpetuum mobiles. Oder riesige PV-Anlagen auf Stelzen, unter denen der Landwirt weiter seine Äcker bewirtschaften kann. Usw usf.

Jetzt wird der eine oder andere sagen: Aber die Landschaft! Da kann ich nur antworten: irgendeinen Tod muss man sterben. Am besten ist es, so wenig Energie wie möglich zu verbrauchen.
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WuerzburgerAdler schrieb:

Oder riesige PV-Anlagen auf Stelzen, unter denen der Landwirt weiter seine Äcker bewirtschaften kann. Usw usf.

Wie, bitte, soll der Landwirt das moralische Gesetz in sich finden, wenn er den gestirnten Himmel über sich vor lauter PV nicht sehen kann? Frage für einen Freund.
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Zweifellos. Nur muss man sich halt dann eine Todesart auswählen. Genau das ist ja das Thema bei der Windraddiskussion.
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WuerzburgerAdler schrieb:

Zweifellos. Nur muss man sich halt dann eine Todesart auswählen. Genau das ist ja das Thema bei der Windraddiskussion.

Heute stehen als CO2 freie Energieerzeuger nur die Atomkraft und die erneuerbaren Energien zur Verfügung. Die erneuerbare wird auf Sicht,  auch bei Entwicklung von Speichern wohl nicht reichen.
Es gibt aber noch eine weitere. Die Kernfusion, man holt praktisch die Sonne auf die Erde. Kernfusion darf nicht mit Kernspaltung verwechselt werden.
Geforscht wird schon länger. Wenn es gelingt Kernfusion-Reaktoren  zu entwickeln, die mehr Energie freisetzen als sie verbrauchen, wäre das Energiproblem der Erde gelöst. Dann braucht auch keine Windräder mehr. Experten rechnen mit brauchbaren Ergebnissen in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts.
Also, trotz gegenteiliger Meinung bleibt Optimisten.
Bei der ersten Eisenbahn von Nürnbergnach Fürth mit einer max.Geschwindigkeit von 30 kmh haben damals Mediziner den Tod der Menschen prophezeit, die inneren Organe könnten derartige Beschleunigung nicht verkraften. Sie haben geirrt.
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Natürlich. Strom ist nicht nur bei der Mobilität der Kraftstoff der Zukunft. Es gibt Studien der Uni Würzburg zu diesem Thema, die Strom als Hauptenergiequelle für alle Industriezweige eindeutig favorisieren. Strom hat unendlich viele Vorteile. BASF ist ein gutes Beispiel.

In Wü forscht man allerdings auch gleichzeitig an der Frage, wie man den benötigten Strom umweltfreundlich und in ausreichender Menge produzieren kann. Da gibt es jede Menge schlauer Ideen. Hebekraftwerke an allen Schleusen der Flüsse zum Beispiel. Das sind fast schon perpetuum mobiles. Oder riesige PV-Anlagen auf Stelzen, unter denen der Landwirt weiter seine Äcker bewirtschaften kann. Usw usf.

Jetzt wird der eine oder andere sagen: Aber die Landschaft! Da kann ich nur antworten: irgendeinen Tod muss man sterben. Am besten ist es, so wenig Energie wie möglich zu verbrauchen.
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WuerzburgerAdler schrieb:

Natürlich. Strom ist nicht nur bei der Mobilität der Kraftstoff der Zukunft. Es gibt Studien der Uni Würzburg zu diesem Thema, die Strom als Hauptenergiequelle für alle Industriezweige eindeutig favorisieren. Strom hat unendlich viele Vorteile. BASF ist ein gutes Beispiel.

In Wü forscht man allerdings auch gleichzeitig an der Frage, wie man den benötigten Strom umweltfreundlich und in ausreichender Menge produzieren kann. Da gibt es jede Menge schlauer Ideen. Hebekraftwerke an allen Schleusen der Flüsse zum Beispiel. Das sind fast schon perpetuum mobiles. Oder riesige PV-Anlagen auf Stelzen, unter denen der Landwirt weiter seine Äcker bewirtschaften kann. Usw usf.

Jetzt wird der eine oder andere sagen: Aber die Landschaft! Da kann ich nur antworten: irgendeinen Tod muss man sterben. Am besten ist es, so wenig Energie wie möglich zu verbrauchen.


Ich habe den thread grade erst entdeckt, daher sehe es mir bitte nach falls dieser Artikel breits gepostet wurde:

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/schweden-winter-kaelte-stromknappheit-101.html

Wenn ich mit manchen Menschen bspw. über E-Autos rede, habe ich manchmal das Gefühl das Strom als unendliche Ressource angesehen wird, die wie von Geisterhand aus der Steckdose kommt. Daher ist es immer interessant zu erfahren, wie man den hohen Bedarf decken kann, ohne sich mit dem Nachbarn absprechen zu müssen wer nun den Staubsauger anmachen darf.
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WuerzburgerAdler schrieb:

Natürlich. Strom ist nicht nur bei der Mobilität der Kraftstoff der Zukunft. Es gibt Studien der Uni Würzburg zu diesem Thema, die Strom als Hauptenergiequelle für alle Industriezweige eindeutig favorisieren. Strom hat unendlich viele Vorteile. BASF ist ein gutes Beispiel.

In Wü forscht man allerdings auch gleichzeitig an der Frage, wie man den benötigten Strom umweltfreundlich und in ausreichender Menge produzieren kann. Da gibt es jede Menge schlauer Ideen. Hebekraftwerke an allen Schleusen der Flüsse zum Beispiel. Das sind fast schon perpetuum mobiles. Oder riesige PV-Anlagen auf Stelzen, unter denen der Landwirt weiter seine Äcker bewirtschaften kann. Usw usf.

Jetzt wird der eine oder andere sagen: Aber die Landschaft! Da kann ich nur antworten: irgendeinen Tod muss man sterben. Am besten ist es, so wenig Energie wie möglich zu verbrauchen.


Ich habe den thread grade erst entdeckt, daher sehe es mir bitte nach falls dieser Artikel breits gepostet wurde:

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/schweden-winter-kaelte-stromknappheit-101.html

Wenn ich mit manchen Menschen bspw. über E-Autos rede, habe ich manchmal das Gefühl das Strom als unendliche Ressource angesehen wird, die wie von Geisterhand aus der Steckdose kommt. Daher ist es immer interessant zu erfahren, wie man den hohen Bedarf decken kann, ohne sich mit dem Nachbarn absprechen zu müssen wer nun den Staubsauger anmachen darf.
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Riesennachfrage bei gleichbleibendem Angebot. Das ist natürlich ein Problem.
Ich wusste gar nicht, dass in Schweden der Strom nur halb so viel kostet wie bei uns.
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Wenn man das "Luxusproblem" hat eigenen Haus und Hof zu besitzen ist das mit der Stromversorgen natürlich eher unproblematisch. Aber im 10 Parteien Wohnblock schaut es meistens dann etwas problematischer aus. Zumindest ist die Firma für Schlüsselfertiges bauen mit der ich "vernetzt" bin inzwischen so weit Elektrotankstellen auf ihre geplanten Wohnräume zu installieren. Aber bei vielen GeWo Bau Wohnblöcken ist sowas idr. nicht vorgesehen und nicht vorhanden.

Ich selber habe auch vor meinem letzten Autokauf (letztes Jahr Herbst) nach einem E-Auto bzw. Plug-In Hybrid geschaut. Leider war für mich bis dato nichts dabei was ich mir nur annähernd Leisten konnte. Ich bin etwas "angefixt" von Citroen. Leider hatten die aber kein Modell was mich a) in meiner zukünftigen Familienplanung anspricht und b) die C5 Aircross SUVs mit E noch echt viel geld gekostet haben. Bei der "Premiummarke" DS Automobiles sah es ähnlich aus. Und ich muss sagen das ich halt auch generell keine Lust auf SUV ähnliche Fahrzeuge habe. Aber bei meinem nächsten Autokauf in 6 bis 10 jahren sieht der Markt evtl. auch für mich anders aus.
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Wenn man das "Luxusproblem" hat eigenen Haus und Hof zu besitzen ist das mit der Stromversorgen natürlich eher unproblematisch. Aber im 10 Parteien Wohnblock schaut es meistens dann etwas problematischer aus. Zumindest ist die Firma für Schlüsselfertiges bauen mit der ich "vernetzt" bin inzwischen so weit Elektrotankstellen auf ihre geplanten Wohnräume zu installieren. Aber bei vielen GeWo Bau Wohnblöcken ist sowas idr. nicht vorgesehen und nicht vorhanden.

Ich selber habe auch vor meinem letzten Autokauf (letztes Jahr Herbst) nach einem E-Auto bzw. Plug-In Hybrid geschaut. Leider war für mich bis dato nichts dabei was ich mir nur annähernd Leisten konnte. Ich bin etwas "angefixt" von Citroen. Leider hatten die aber kein Modell was mich a) in meiner zukünftigen Familienplanung anspricht und b) die C5 Aircross SUVs mit E noch echt viel geld gekostet haben. Bei der "Premiummarke" DS Automobiles sah es ähnlich aus. Und ich muss sagen das ich halt auch generell keine Lust auf SUV ähnliche Fahrzeuge habe. Aber bei meinem nächsten Autokauf in 6 bis 10 jahren sieht der Markt evtl. auch für mich anders aus.
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vonNachtmahr1982 schrieb:

Wenn man das "Luxusproblem" hat eigenen Haus und Hof zu besitzen ist das mit der Stromversorgen natürlich eher unproblematisch. Aber im 10 Parteien Wohnblock schaut es meistens dann etwas problematischer aus. Zumindest ist die Firma für Schlüsselfertiges bauen mit der ich "vernetzt" bin inzwischen so weit Elektrotankstellen auf ihre geplanten Wohnräume zu installieren. Aber bei vielen GeWo Bau Wohnblöcken ist sowas idr. nicht vorgesehen und nicht vorhanden.

Ein klares Versäumnis der Politik. Brandschutz, Statik, Dämmung, alles wird bis ins Kleinste Vorgeschrieben. PV- und Solaranlagen nicht. Garagen und Stellplätze: ja. Ladestationen für Autos oder Fahrräder: nein.
So sehen in der Praxis dann die Worthülsen der Politik aus, wenn es darum geht, die Energiewende umzusetzen. Da pampert man lieber die Autoindustrie mit gigantischen Förderungen.
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vonNachtmahr1982 schrieb:

Wenn man das "Luxusproblem" hat eigenen Haus und Hof zu besitzen ist das mit der Stromversorgen natürlich eher unproblematisch. Aber im 10 Parteien Wohnblock schaut es meistens dann etwas problematischer aus. Zumindest ist die Firma für Schlüsselfertiges bauen mit der ich "vernetzt" bin inzwischen so weit Elektrotankstellen auf ihre geplanten Wohnräume zu installieren. Aber bei vielen GeWo Bau Wohnblöcken ist sowas idr. nicht vorgesehen und nicht vorhanden.

Ein klares Versäumnis der Politik. Brandschutz, Statik, Dämmung, alles wird bis ins Kleinste Vorgeschrieben. PV- und Solaranlagen nicht. Garagen und Stellplätze: ja. Ladestationen für Autos oder Fahrräder: nein.
So sehen in der Praxis dann die Worthülsen der Politik aus, wenn es darum geht, die Energiewende umzusetzen. Da pampert man lieber die Autoindustrie mit gigantischen Förderungen.
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Nun ja, ein bisschen wird schon gemacht. Aber nicht mit grünen Zwang,  sondern auf Freiwilligkeit. Beispiel :
https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/elektromobilitaet/kaufen/foerderung-wallbox/

Aber wenn Habeck Kanzler wird, Wissler Bauministerin und Kühnert Wirtschaftsminister wird das alles gesetzlich gereglt.
Wenn das Volk es so will, so soll es geschehen.
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Ein vielversprechendes Medium zur Stromladung und -speicherung scheint ja Graphen zu sein.
https://www.mdr.de/wissen/faszination-technik/elektroauto-reichweite-was-kann-der-neue-super-graphen-akku-100.html

Sollte das tatsächlich mal bezahlbar und praktisch anzuwenden sein wird man wohl kaum mit der Stromversorgung hinterher kommen. Das hört sich schon ziemlich geil an muss ich sagen. Zumal dieses Material in die Karosserie integriert werden kann und damit Reichweiten jenseits von Gut und Böse zu erreichen wären. Ich würde meinen Kuga gerne noch 4-6 Jahre fahren und hoffe bis dahin ist das Zeug in Serie gegangen.
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Nun ja, ein bisschen wird schon gemacht. Aber nicht mit grünen Zwang,  sondern auf Freiwilligkeit. Beispiel :
https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/elektromobilitaet/kaufen/foerderung-wallbox/

Aber wenn Habeck Kanzler wird, Wissler Bauministerin und Kühnert Wirtschaftsminister wird das alles gesetzlich gereglt.
Wenn das Volk es so will, so soll es geschehen.
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Ich hab's schon mal erzählt: vor Kurzem wurde hier ein Neubaugebiet ausgewiesen. Alle Grundstücke erwarb ein Bauträger, der 42 gleich aussehende Einfamilienhäuser hinstellte und verkaufte. Die Häuser gingen weg wie warme Semmeln.

Von den 42 Häusern hatten 21 eine Dachausrichtung Süd-West, 21 eine Dachausrichtung Süd-Ost. Also ideale Bedingungen.

"Freiwillige" Installation einer PV- oder Solaranlage: 1 von 42
"Freiwillige" Installation einer Zisterne: 0 von 42
Nutz- oder Bienenweideflächen im Garten: 1 von 42
Zierrasen im Garten: 31 von 42
Steingarten: 10 von 42

Sowohl PV-, als auch Solaranlage sowie Zisternen werden gefördert. Das Ergebnis ist niederschmetternd.
Beim Brandschutz, der Dachneigung, der Geschossflächenzahl, der Fassadengestaltung, der Dachart, der Dämmung, überall gibt es Vorschriften, die ein Bauherr zu beachten hat. Nur nicht, wo es wirklich was bringen würde.

Soviel zum "grünen Zwang" und zur "Freiwilligkeit". Wenn da steht "Nur Holzfenster erlaubt", baut der Bauherr Holzfenster ein. Steht da "PV-Anlagen vorgeschrieben", schreit er "grüner Zwang".
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Ich hab's schon mal erzählt: vor Kurzem wurde hier ein Neubaugebiet ausgewiesen. Alle Grundstücke erwarb ein Bauträger, der 42 gleich aussehende Einfamilienhäuser hinstellte und verkaufte. Die Häuser gingen weg wie warme Semmeln.

Von den 42 Häusern hatten 21 eine Dachausrichtung Süd-West, 21 eine Dachausrichtung Süd-Ost. Also ideale Bedingungen.

"Freiwillige" Installation einer PV- oder Solaranlage: 1 von 42
"Freiwillige" Installation einer Zisterne: 0 von 42
Nutz- oder Bienenweideflächen im Garten: 1 von 42
Zierrasen im Garten: 31 von 42
Steingarten: 10 von 42

Sowohl PV-, als auch Solaranlage sowie Zisternen werden gefördert. Das Ergebnis ist niederschmetternd.
Beim Brandschutz, der Dachneigung, der Geschossflächenzahl, der Fassadengestaltung, der Dachart, der Dämmung, überall gibt es Vorschriften, die ein Bauherr zu beachten hat. Nur nicht, wo es wirklich was bringen würde.

Soviel zum "grünen Zwang" und zur "Freiwilligkeit". Wenn da steht "Nur Holzfenster erlaubt", baut der Bauherr Holzfenster ein. Steht da "PV-Anlagen vorgeschrieben", schreit er "grüner Zwang".
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Das ist wirklich eine traurige Bilanz. Als wir vor ein paar Jahren gebaut haben war klar, dass ne Zisterne her muss. Wir haben jetzt 6.000 Liter, im Nachhinein hätte ich sogar gerne noch eine größere genommen. Und da eine Dachseite Süd-Ost-Ausrichtung hat haben wir ne 9,88 kWP PV-Anlage mit mittlerweile knapp 12 kWh Nachtspeicher. Beste Entscheidung überhaupt.
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WuerzburgerAdler schrieb:

Natürlich. Strom ist nicht nur bei der Mobilität der Kraftstoff der Zukunft. Es gibt Studien der Uni Würzburg zu diesem Thema, die Strom als Hauptenergiequelle für alle Industriezweige eindeutig favorisieren. Strom hat unendlich viele Vorteile. BASF ist ein gutes Beispiel.

In Wü forscht man allerdings auch gleichzeitig an der Frage, wie man den benötigten Strom umweltfreundlich und in ausreichender Menge produzieren kann. Da gibt es jede Menge schlauer Ideen. Hebekraftwerke an allen Schleusen der Flüsse zum Beispiel. Das sind fast schon perpetuum mobiles. Oder riesige PV-Anlagen auf Stelzen, unter denen der Landwirt weiter seine Äcker bewirtschaften kann. Usw usf.

Jetzt wird der eine oder andere sagen: Aber die Landschaft! Da kann ich nur antworten: irgendeinen Tod muss man sterben. Am besten ist es, so wenig Energie wie möglich zu verbrauchen.


Ich habe den thread grade erst entdeckt, daher sehe es mir bitte nach falls dieser Artikel breits gepostet wurde:

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/schweden-winter-kaelte-stromknappheit-101.html

Wenn ich mit manchen Menschen bspw. über E-Autos rede, habe ich manchmal das Gefühl das Strom als unendliche Ressource angesehen wird, die wie von Geisterhand aus der Steckdose kommt. Daher ist es immer interessant zu erfahren, wie man den hohen Bedarf decken kann, ohne sich mit dem Nachbarn absprechen zu müssen wer nun den Staubsauger anmachen darf.
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Fahre seit bald 7 Jahren elektrisch. Hier in Norwegen ist der Anteil E-Autos grösser als in Schweden trotzdem haben wir im Winter deshalb keine Stromknappheit, eher weil man Wasserkraft lukrativ nach Europa verkauft und dadurch den Strom verknapt weil die Magazine im wahrsten Sinne des Wortes leer sind. Norwegen hat viele E-Tankstellen doch auch hier noch nicht genug um den gesamten Fuhrpark zu bedienen. Wir sind öfters mit dem Auto in Europa unterwegs und je weiter wir in den Süden kommen om so mehr müssen wir nach Ladern suchen, allerdings wird es von Jahr zu Jahr besser.
Winter bedeutet für uns mehr das der Aku nich ganz so weit reicht wie im Sommer also oft ein Stopp mehr als sonst um zu laden.
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Das ist wirklich eine traurige Bilanz. Als wir vor ein paar Jahren gebaut haben war klar, dass ne Zisterne her muss. Wir haben jetzt 6.000 Liter, im Nachhinein hätte ich sogar gerne noch eine größere genommen. Und da eine Dachseite Süd-Ost-Ausrichtung hat haben wir ne 9,88 kWP PV-Anlage mit mittlerweile knapp 12 kWh Nachtspeicher. Beste Entscheidung überhaupt.
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👍 So muss das.

Es geht aber nicht nur um Einfamilienhäuser. Reihenweise werden große Mietshäuser nachgerüstet, teilweise sind das verantwortungsbewusste Genossenschaften oder kommunale Wohnungsbaugesellschaften. Beste Beispiele sind in München die gesamte Arnulfstraße oder in Wü die Frankfurter Straße.

Man könnte es also ruhig verpflichtend machen. Weiß nicht, was dagegen spräche.


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