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FrankenAdler

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Cyrillar schrieb:

Die Diskussion artet jetzt, typisch Internet, auch wieder aus.

Aogo wusste das er Lehmann mit seinem Tweet öffentlich in diese Situation bringt.
Einen Tag später erfährt er nun wie schnell mal was dummes gesagt ist.
Da hilft auch nicht das Aogo Lehmanns Entschuldigung angenommen hat.

Hätte Aogo Lehmann angerufen und gefragt ob er noch ganz dicht ist und ihn aufgefordert 50000 Euro an eine Stiftung bezüglich Rassismus zu Spenden und öffentlich ein Statement abzugeben das er Mist gebaut hat (ohne Details) wäre mehr Leuten geholfen.

So hat Aogo den Mob mit Fackeln und Mistgabeln bewusst vor Lehmanns Haus gejagt um einen Tag später auch ein Fettnäpfchen zu treffen.

Gerade die Leute in der Öffentlichkeit sollten viel vorsichtiger damit umgehen was sie (von oder über andere) posten.

Und da ist es auch egal wie wir jetzt Lehmanns und Aogos Dummheit gewichten ... Das ist eine Sache die die beiden allein"unter Männern" face2face hätten klären sollen.

Vorab: In dieser Abteilung des Forums bewege ich mich eigentlich nur ganz selten, weil doch viele gesellschaftlichen oder politischen Beiträge auf mich sehr egoistisch und oft auch intolerant wirken. Mit Deinem Beitrag habe ich jedoch einen sehr angenehmen und ausgewogenen Beitrag entdeckt, dem ich nur voll und ganz beipflichten kann und den ich gerne ergänzen möchte.

Um es vorweg zu nehmen, ich verurteile Rassismus und Fremdenfeindlichkeit, Vorurteile gegenüber Schwulen oder Lesben, Gewalt, Mobbing und alles Andere, womit meinen Mitmenschen seelisches oder körperliches Leid zugefügt wird.

Was mich allerdings insbesondere im Fall „Lehmann stört, sind mMn die vielfach übertriebenen Reaktionen, die aller Wahrscheinlichkeit nach aufgrund einer eher unbedachten Äußerung folgten, ähnlich wie im Fall „Aogo“. Ich finde, dass man Jens Lehmann wegen seiner sicher beleidigenden Äußerung gegenüber Aogo schon kritisieren sollte, auch schärfer aufgrund seiner Vorbildfunktion, die er als ehemaliger Nationalspieler mit Füßen getreten hat. Aber ihn wegen dieser unbedachten und meines Wissens einmaligen Mitteilung an einen Kollegen, die zudem auch nur versehentlich zu Aogo gelang (was die Sache natürlich nicht harmloser macht), nicht nur von Teilen der Medien als unverbesserlichen Rassisten zu beschimpfen und ihn so praktisch mit rassistisch motivierten Attentätern gleichstellt, das finde ich dann doch unangemessen. Abschließen übernehme ich hier gerne den Satz von @Cyrillar:

Und da ist es auch egal wie wir jetzt Lehmanns und Aogos Dummheit gewichten ... Das ist eine Sache die die beiden allein"unter Männern" face2face hätten klären sollen.
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Anfänger schrieb:

Um es vorweg zu nehmen, ich verurteile Rassismus und Fremdenfeindlichkeit, Vorurteile gegenüber Schwulen oder Lesben, Gewalt, Mobbing und alles Andere, womit meinen Mitmenschen seelisches oder körperliches Leid zugefügt wird.

Was mich allerdings insbesondere im Fall „Lehmann stört,

Ich kürz es mal ab:
Ich bin ja weit davon entfernt ein Rassist zu sein, aber ...
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FrankenAdler schrieb:

Erzähl doch mal Denis, wie war das so mit dem Genitalherpes

Das gehört aber in 'Andere Vereine'
Ich zitiere aus der Webseite der Deutschen Aidshilfe:
Verursacht wird Lippenherpes und Genitalherpes von Herpes-simplex-Viren (HSV)
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Dr.Bunsen schrieb:

FrankenAdler schrieb:

Erzähl doch mal Denis, wie war das so mit dem Genitalherpes

Das gehört aber in 'Andere Vereine'
Ich zitiere aus der Webseite der Deutschen Aidshilfe:
Verursacht wird Lippenherpes und Genitalherpes von Herpes-simplex-Viren (HSV)


Du meinst Denis ist tief in seinem Innersten eigentlich und immer schon dem HSV verbunden? 😱
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Adlerdenis schrieb:

clakir schrieb:

RGW6789 schrieb:

Wie dem auch sei: Kohfeldt steht auf meiner persönlichen Liste der Trainer, die ich hier auf keinen Fall sehen will, sehr weit oben.

Vor oder hinter Labbadia?

Also bei mir etwa auf einer Ebene mit Reiner Maurer und Genitalherpes.

Und das kannst du beides beurteilen?
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Bommer1974 schrieb:

Adlerdenis schrieb:

clakir schrieb:

RGW6789 schrieb:

Wie dem auch sei: Kohfeldt steht auf meiner persönlichen Liste der Trainer, die ich hier auf keinen Fall sehen will, sehr weit oben.

Vor oder hinter Labbadia?

Also bei mir etwa auf einer Ebene mit Reiner Maurer und Genitalherpes.

Und das kannst du beides beurteilen?

Erzähl doch mal Denis, wie war das so mit dem Genitalherpes
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Vorgestern 1. Impfung, AZ, null Probleme. Gestern Test, negativ.
Heute Friseur.
Alles positiv..😊
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60revax schrieb:

Vorgestern 1. Impfung, AZ, null Probleme. Gestern Test, negativ.
Heute Friseur.
Alles positiv..😊

Glückwunsch!
Unkraut vergeht net!
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Lehmann war der Quotendepp im Hertha AR
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Basaltkopp schrieb:

Lehmann war der Quotendepp im Hertha AR

Sozusagen der Koreaner der Hertha!
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das ist kein Trainer...das ist ein Rumpelstilzchen
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AdlerNRW58 schrieb:

das ist kein Trainer...das ist ein Rumpelstilzchen

Außerdem hat er Hamsterbacken! Wie sieht das denn aus in der CL?
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Gerade wollte ich's schreiben. Nochmal Glück gehabt.
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WuerzburgerAdler schrieb:

Gerade wollte ich's schreiben. Nochmal Glück gehabt.

Am End gäb's jetzt die SGB!
Sportgemeinde Bayern Frankfurt
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WuerzburgerAdler schrieb:

Die Frage ist halt auch, ob das dann alles Covid zugesprochen wird oder ob Covid nur bestehende Defizite ans Tageslicht befördert hat.

Das ist der Punkt. Probleme mit Übergewicht, fehlenden Deutschkenntnissen, zu vielen Kindern auf zu engem Raum, und was da sonst noch so gestern beim Plasberg thematisiert wurde, sind ja eigentlich kein Symptom von Corona, sondern werden dadurch "nur" verstärkt und offensichtlich gemacht.
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Adlerdenis schrieb:

WuerzburgerAdler schrieb:

Die Frage ist halt auch, ob das dann alles Covid zugesprochen wird oder ob Covid nur bestehende Defizite ans Tageslicht befördert hat.

Das ist der Punkt. Probleme mit Übergewicht, fehlenden Deutschkenntnissen, zu vielen Kindern auf zu engem Raum, und was da sonst noch so gestern beim Plasberg thematisiert wurde, sind ja eigentlich kein Symptom von Corona, sondern werden dadurch "nur" verstärkt und offensichtlich gemacht.

Das ist eben nicht der Punkt! All das wird nicht durch Corona offen gemacht - das ist die ganze Zeit sicht- und spürbar. Nur interessiert sich außerhalb unserer Fachblase keine Sau dafür!
Dass die KJPs notorisch an der Belastungsgrenze laufen, teils Monate in's Land ziehen, bis ne Diagnostik vorliegt, dass Jugendtreffs und offene Häuser in den 90ern und Nullerjahre geschliffen wurden, Kindergarten und -Hortplätze fehlen, die psychischen Auffälligkeiten bei Kindern zunehmen, all das wird rege in der Fachwelt diskutiert. Ab und an liest man auch mal was drüber im Feuilleton von SZ oder Zeit, aber sonst?
Man beklagt, diskutiert vielleicht noch über Bildung, aber Kohle wird keine locker gemacht.
DAS ist das Thema
Und das lässt uns in der Praxis jetzt schon mit einem mulmigen Gefühl auf die nächsten Monate blicken - schlicht weil die Versorgungsnetze bereits am Anschlag sind!
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hast du einen überblick in welchen bundesländern kitas und kindergärten wirklich zu waren?

hier in hessen waren die nie richtig zu (zumindest in den letzten monaten), ob das kind in betreuung im kindergarten war, war am ende weitestgehend eine entscheidung der eltern.
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Xaver, die Kindergärten sind wohl das geringere Problem. Hier waren die recht zuverlässig zu. Wir konnten als Jugendamt Notbetreuung anordnen und haben das auch großzügig gemacht.
Bei den ganz Kleinen im Vorschulalter hatten und haben wir das Problem, dass viele von den Kindern, die wir bislang (in der KiTa) gesehen haben wollten, plötzlich weg blieben. Grund: Coronarisiko!
Bei den älteren im Schulalter ist die Belastung durch fehlende Sozialkontakte nochmal weitaus höher.
Letztlich ist das Erlernen sozialen Lebens ein vielschichtiger Entwicklingsprozess, der sich durch Kindheit und Jugend zieht. Und hier sehen wir de facto Entwicklungsschwierigkeiten mangels altersadäquatem sozialräumlichen Angebots.
Darüber gibt es in der Fachwelt keine zwei Meinungen!
Die anderen Schwierigkeiten wurden ja bereits angesprochen.
Mag in dem einen oder anderem Bundesland die KiTa offen gewesen sein - die Situation von vor allem Schulkindern ist teilweise katastrophal, vor allem wenn man Herkunft, Bildung und Wohnsituation, also die schwierigen Faktoren die es immer schon gibt, mit einbezieht.
Magst du dazu auch was sagen?
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Luzbert schrieb:

Apropos Regenwald.
Ich war letzte Woche mit dem Rad im Taunus und dachte teilweise, ich hätte mich verfahren, weil ich die Gegend schlichtweg nicht wiedererkannt habe. Vom Wald ist stellenweise fast nichts übrig. Das sieht fürchterlich aus und es ist zu befürchten, dass es noch weitaus schlimmer wird.

Das kenne ich auch. Ich fahre jeden Tag durch mehrere Waldstücke und die sehen teilweise richtig schlecht aus, teilweise stehen kaum noch Bäume. Das liegt zum einen an dem Sturm vor ein paar Jahren und dann an der Hitze die dem sturmgeschädigten Wald stark zusetzt, erreicht die Sonne durch die ganzen Lücken überall den Waldboden. Man kann nur hoffen das man Wege findet den Wald wieder aufzuforsten, aber das wird länger dauern.
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Ich war letzten Sommer ja im Harz und hatte von den tiesigen Flächen toter Bäume ja ne heftige depressive Phase bekommen.
Hilfreich war da meine Frau, bzw. deren Idee als Kontrastprogramm den bayrischen Wald zu nehmen. Dort hatten wir diese Situation schon vor knapp 30 Jahren und wenn man das jetzt ansieht, dann ist das richtig geiles gesunden.
Eine totale Abkehr von der Fichtenmonokultur.
Hat mir richtig gut getan und Hoffnung gegeben.
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FrankenAdler schrieb:

WuerzburgerAdler schrieb:

Die Frage ist halt auch, ob das dann alles Covid zugesprochen wird oder ob Covid nur bestehende Defizite ans Tageslicht befördert hat.

Magst du das konkretisieren?
Ich weiß nicht genau worauf du hinaus willst.

Ich meine alles, was Kindern und Jugendlichen schadet.
Häusliche Situation, Probleme der Eltern untereinander, der Eltern mit den Kindern, falsche/mangelhafte/gar keine Erziehung, finanzielle Situationen, Gewalt, Missbrauch, das ganze Programm.
In "normalen" Zeiten bearbeitbar, therapierbar, verdrängbar, ersetzbar durch anderes. In Coronazeiten nicht. Da bricht sich das jeweilige Problem dann ungehindert Bahn.

Ich meine aber auch Kinder/Jugendliche, die bislang nicht auffällig geworden sind, durch die weitgehende Beschränkung des sozialen Umfelds auf die eigene Familie dann aber schon. So ungefähr wie das Weihnachten-Phänomen, nur in groß und länger.
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WuerzburgerAdler schrieb:

ch meine alles, was Kindern und Jugendlichen schadet.
Häusliche Situation, Probleme der Eltern untereinander, der Eltern mit den Kindern, falsche/mangelhafte/gar keine Erziehung, finanzielle Situationen, Gewalt, Missbrauch, das ganze Programm.

Das sind halt alles Dinge, die immer da sind. Ganz normaler Alltag für viele Kinder.
Bedingt durch die Schließung von Schulen und KiTas aber auch und vor allem der Jugendtreffs, Vereine, Kirchengemeinden, Abenteuerspielplätze - kurzum - der GESAMTEN Freizeitangebote, gibt es für Kids in belastenden familiären Situationen a solut keine Ausweichmöglichkeit mehr.
Die älteren davon zieht esauf die Strasse, die jüngeren sind völlig ausgeliefert.
WuerzburgerAdler schrieb:

In "normalen" Zeiten bearbeitbar, therapierbar, verdrängbar, ersetzbar durch anderes. In Coronazeiten nicht. Da bricht sich das jeweilige Problem dann ungehindert Bahn.

Therapien, ambulante Hilfen, etc. sind seit Ende des ersten Lockdowns eigentlich in normalen Umfang vorhanden. Aber damit erreichen wir hslt nur die, die vorher schon im Fokus waren. Viel schlimmer ist die fehlende Freizeitinfrastruktur, weil gerade das die Instanzen sind, in denen Schwierigkeiten sichtbar werden. Und das sind die Plätze an denen Kids aufmachen und ihr Erleben schildern, Druck ablassen.
WuerzburgerAdler schrieb:


Ich meine aber auch Kinder/Jugendliche, die bislang nicht auffällig geworden sind, durch die weitgehende Beschränkung des sozialen Umfelds auf die eigene Familie dann aber schon. So ungefähr wie das Weihnachten-Phänomen, nur in groß und länger.        

Und das ist es, was mich gruseln macht!
Wieviele Kids werden einfach nach dem Dauerlockdown nicht mehr in Schule oder KiTa ankommen?
Wieviele von denen die ankommen, kommen mit massiven Anpassungsstörungen oder in destabilisiertem Zustand.
Und da bin ich noch gar nicht beim Thema Bildung, da bin ich noch beim Thema Entwicklung.
Entwicklung von Kindern findet im sozialen Raum statt. Derzeit ist der soziale Raum für etliche Kinder ein Knast.

Aber gut. Ich bin auch gespannt, wie unsere Institutionen auf die Bedarfe reagieren werden, was das mit dem unseeligen System Schule macht, wie heftig wir im System Jugendhilfe in die Überforderung kommen und was Politik und Verwaltungen dann dazu einfällt um mit der Situation umzugehen.
Ich habe guten Grund anzunehmen, dass jeder Kleinbetrieb mehr Subventionen bekommen wird, als die soziale Infrastruktur für Kinder und Jugendliche.
Grad wo doch jetzt das Geld so knapp ist ...
Und schon muss ich mich wieder ganz arg gruseln!
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FrankenAdler schrieb:

Magst du das konkretisieren?
Ich weiß nicht genau worauf du hinaus willst.        


Ob die Probleme durch Corona erst entstanden sind oder ob sich bestehende Probleme durch Corona verstärkt haben, so würde ich die Fragestellung verstehen.
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SGE_Werner schrieb:

FrankenAdler schrieb:

Magst du das konkretisieren?
Ich weiß nicht genau worauf du hinaus willst.        


Ob die Probleme durch Corona erst entstanden sind oder ob sich bestehende Probleme durch Corona verstärkt haben, so würde ich die Fragestellung verstehen.

Welche Probleme gemeint sind, ist mir nicht klar. Die Situation der Kinder, die institutionellen Rahmenbedingungen ...
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Die Frage ist halt auch, ob das dann alles Covid zugesprochen wird oder ob Covid nur bestehende Defizite ans Tageslicht befördert hat.
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WuerzburgerAdler schrieb:

Die Frage ist halt auch, ob das dann alles Covid zugesprochen wird oder ob Covid nur bestehende Defizite ans Tageslicht befördert hat.

Magst du das konkretisieren?
Ich weiß nicht genau worauf du hinaus willst.
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Ich würde behaupten, dass Krösche unser Stadion fantastisch findet, ebenso uns Fans darin. Ich könnte mir gut vorstellen, dass er die Atmosphäre in unserem Stadion als ganz besonders empfindet, insbesondere in den Europacupnächten. Dass er sich schon sehr auf die tolle Stimmung freut, dass er es kaum erwarten kann, dass die Fans wieder ins Stadion dürfen und dass er sich schon bei den Auswärtsfahrten mit Leipzig resp. Paderborn gedacht hat, dass der Gegner es hier wegen der tollen Fans, die immer Stimmung machen, besonders schwer hat. 😉
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Der Knackpunkt sind womöglich echt die Kinder. Langfristig ging man bisher ja davon aus, dass Sars Cov2 sich irgendwann als normales Erkältungsvirus bei den Kindern einistet. Ich habe irgendwas knapp unter 10% Fälle von Longcovid bei Kindern in Erinnerung, das spricht natürlich erstmal eine andere Sprache. Bis zu einer Zulassung der Impfe bei Kindern und einer Durchimpfung dürfte es noch ne ganze Weile dauern. Aber wahrscheinlich ist meine Sicht etwas eindimensional und ich lasse die Herdenimunität außen vor...

Wenn ich es mir wünschen könnte, würde ich alles rund ums Kind als erstes öffnen. Kitas, Schule, Vereine, Jugendsport, Kinder- und Jugendarbeit...
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HessiP schrieb:

Wenn ich es mir wünschen könnte, würde ich alles rund ums Kind als erstes öffnen. Kitas, Schule, Vereine, Jugendsport, Kinder- und Jugendarbeit...


Das ist bitter notwendig und mittlerweile, man muss das so deutlich sagen, geraten mit jedem Tag den dieser unseelige Dauerlockdown anhält mehr Kinder und Familien an ihre absolute Belastungsgrenze.
Mich persönlich graust es total vor dem neuen Schuljahr. Dann werden etliche Kinder und Jugendliche, die auf Grund der endlosen Schließungen völlig vom Radar verschwunden sind, mit massiven Auffälligkeiten vor Lehrer*Innen und Erzieher*Innen sitzen.
Dass das heftig wird spüren wir in den Jugendämtern schon jetzt.
Unsere Bereitschaftspflegen und Erstversorger nach Inobhutnahmen sind seit Monaten komplett ausgelastet, wir finden Teils nur noch mit größter Mühe einen Platz für die Kinder.
Bei meiner letzten Inobhutnahme habe ich stundenlang einen Radius von gut 150 km abgegrast um was für den Kleinen zu finden.
Und das ist nur die Spitze des Eisberges!
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FrankenAdler schrieb:

Wenn alle ein Impfangebot hatten, incl. der Kinder und wenn gleichzeitig klar ist, dass durch die Impfung schwere Verläufe zuverlässig vermieden werden können, ist für mich der Zeitpunkt gekommen, als Gesellschsft zur Normalität zurück zu kehren.
Es mag sein, dass das Virus dann den einen oder die andere Ungeimpfte/n noch dahinrafft, aber das verbuche ich tatsächlich dann als Ausprägung des freien Willens!


Gut , das ist eine Aussage. Zuverlässig verhindern von schweren Verläufen ? Was ist zuverlässig ? 99,9 % ?
Sowas gibts nicht.

Es muss also heissen :

Es mag sein, dass das Virus dann den einen oder die andere Ungeimpfte/n und Pechvogel noch dahinrafft, aber das verbuche ich tatsächlich dann als Ausprägung des freien Willens und Schicksal !

Das ist aber eine klare Aussage. So denke ich auch. Man könnte es auch sagen als : Wenn das menschenmögliche getan ist
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fromgg schrieb:

FrankenAdler schrieb:

Wenn alle ein Impfangebot hatten, incl. der Kinder und wenn gleichzeitig klar ist, dass durch die Impfung schwere Verläufe zuverlässig vermieden werden können, ist für mich der Zeitpunkt gekommen, als Gesellschsft zur Normalität zurück zu kehren.
Es mag sein, dass das Virus dann den einen oder die andere Ungeimpfte/n noch dahinrafft, aber das verbuche ich tatsächlich dann als Ausprägung des freien Willens!


Gut , das ist eine Aussage. Zuverlässig verhindern von schweren Verläufen ? Was ist zuverlässig ? 99,9 % ?
Sowas gibts nicht.

Es muss also heissen :

Es mag sein, dass das Virus dann den einen oder die andere Ungeimpfte/n und Pechvogel noch dahinrafft, aber das verbuche ich tatsächlich dann als Ausprägung des freien Willens und Schicksal !

Das ist aber eine klare Aussage. So denke ich auch. Man könnte es auch sagen als : Wenn das menschenmögliche getan ist

Da hast du Recht! Es wird immer ein gewisses Risiko geben, auch wenn man "alles richtig" macht.
Deinen Schlusssatz, von wegen "alles Menschenmögliche getan" brinht es auf den Punkt!
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sonofanarchy schrieb:

fromgg schrieb:

sonofanarchy schrieb:

sgevolker schrieb:

sonofanarchy schrieb:

Hab vorhin meine Termine für Mai und Juli bekommen. Das ist schon ein tolles Gefühl, ein weiterer Schritt um zum Ende der Pandemie beitragen zu können. Ich freue mich riesig.


Hier auch. Mai und Juli. Fühlt sich gut an.

Stark 👍🏻
Ich finde auch, mit dem Wissen um die baldigen Impftermine geht man noch bewusster durch den Alltag. Ich war vorhin kurz an der Tanke, draußen ne Gruppe ohne Abstand und Maske, einer drinnen ohne Maske und die Kassiererin auch ohne. Ich glaube, aus Gewohnheit hätte ich sie auch abgelassen oder vergessen. Aber man will echt nichts riskieren, also Maske auf.


Irgendwie durchwursteln , bis das besser ist und nicht kurz vor Toreschluss was einfangen. Ganz vorbei wird das lange nicht sein. Ohne da nun was berechnet zu haben : Ich glaube es kann so eine Hintergrundinzidenz geben , die uns lange begleitet. Sowas hat man auch gelesen. Quellen : Vergessen.
Mich interessiert nun mal : Wann würde , auch der kritischste hier , öffnen ? Nahezu völlig , bzw mit minimalen Massnahmen. Woran würde man das festmachen ? Inzidenz ? Schwere Verläufe ? Intensivbelegung ?
Inzidenz 0 oder doch 5 ( beispielsweise ) bei völlige Öffnung konstant ? Irgend was anderes ? Da habe ich noch wenig vernünftiges gelesen . Ich schaffe es nicht , mir eine Meinung zu bilden.
AFDP Meinungen sind da aussen vor , für mich. Andere auch von Interessengruppen ebenfalls.

Es wird keinen Stichtag geben an dem alles oder 90% oder 95% wieder normal sind aufgrund von Kennzahlen oder dergleichen. Das wird ein schrittweiser Prozess. Stück für Stück und je nach Faktenlage.
Neue Daten zur Wirksamkeit der Impfstoffe, Übertragbarkeit von Geimpften, Inzidenzzahlen, Impfung von Kindern, Impfquoten, Notwendigkeit von Auffrischungen, Ländervergleich und und und. Das sind viel zu viele Faktoren.
Ja, es wird irgendwann der Tag kommen, an dem die WHO die Pandemie für beendet erklärt, aber das wird noch sehr lange dauern.


Das meinte ich nicht. Die Pandemie wird für beendet erklärt , wenn längst alles wieder offen ist. Beendet heisst hier : Beendet. Da bin ich mir sicher. Man wird öffnen , wenn man glaubt , es sei moralisch vertretbar. Also nicht bei 0.
Man wird schwere Fälle und / oder Tote hinnehmen.  Möglicherweise geht es ohne Tote ( hohe Impfquote , Medikamente irgendwann ) , aber Long Covid und Spätschäden dann leider doch. Ist es dann doch nicht so , dass körperliche Unversehrtheit das höchste Gut ist und der Abwägung unterliegt ? Auch wenn es schwer fällt : Vielleicht doch.
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Wenn alle ein Impfangebot hatten, incl. der Kinder und wenn gleichzeitig klar ist, dass durch die Impfung schwere Verläufe zuverlässig vermieden werden können, ist für mich der Zeitpunkt gekommen, als Gesellschsft zur Normalität zurück zu kehren.
Es mag sein, dass das Virus dann den einen oder die andere Ungeimpfte/n noch dahinrafft, aber das verbuche ich tatsächlich dann als Ausprägung des freien Willens!
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WuerzburgerAdler schrieb:

Was ich dagegen besonders schätze ist, dass ich meine Befehle aus der Uckermark und aus Seattle jetzt klar und deutlich empfangen kann. Nimmt einem viel Grübelarbeit ab.


Sei froh. Ich habe Angst, dass die Impfstoffe von den Forumslinken manipuliert wurden und ich bald Reggae höre, nen fränkischen Dialekt bekomme und die Internationale summe.



Späßchen
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SGE_Werner schrieb:

WuerzburgerAdler schrieb:

Was ich dagegen besonders schätze ist, dass ich meine Befehle aus der Uckermark und aus Seattle jetzt klar und deutlich empfangen kann. Nimmt einem viel Grübelarbeit ab.


Sei froh. Ich habe Angst, dass die Impfstoffe von den Forumslinken manipuliert wurden und ich bald Reggae höre, nen fränkischen Dialekt bekomme und die Internationale summe.



Späßchen

Ja Werner, da hast du dein Verbesserungspotential sehr treffend zusammengefasst!
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Und damit ist durch das mal wieder von hawischer angezettelte OT jetzt Schluss
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Xaver08 schrieb:

Und damit ist durch das mal wieder von hawischer angezettelte OT jetzt Schluss

Sorry, hab ich erst danach gesehen.
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Tue ich auch nicht. Der Verleichsvorwurf wird gerne als Totschlagsargument genutzt.
Ich betrachte vieles vom Individuum her, vom Menschen wie Du und ich.
Und da glaube ich, dass es das gleiche Leid für das Opfer ist, zum Beispiel auf der Flucht von einer Kugel eines SSler oder eines Vopo getroffen zu werden.

Und wenn es geht, gebt den Opfern ihre Namen zurück. Ich finde es z. B. großartig, dass bei Twitter der Ralf Stegner täglich Namen und Bilder und Schicksale von Holocaustopfern in Kurzfassung veröffentlicht.

Und nein, ich vergleiche nicht die SS mit der Volkspolizei der DDR.
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60revax schrieb:

Tue ich auch nicht. Der Verleichsvorwurf wird gerne als Totschlagsargument genutzt.
Ich betrachte vieles vom Individuum her, vom Menschen wie Du und ich.
Und da glaube ich, dass es das gleiche Leid für das Opfer ist, zum Beispiel auf der Flucht von einer Kugel eines SSler oder eines Vopo getroffen zu werden.

Und wenn es geht, gebt den Opfern ihre Namen zurück. Ich finde es z. B. großartig, dass bei Twitter der Ralf Stegner täglich Namen und Bilder und Schicksale von Holocaustopfern in Kurzfassung veröffentlicht.

Und nein, ich vergleiche nicht die SS mit der Volkspolizei der DDR.

Unsere Bundesrepublikanische und europäische Mauer heißt Mittelmeer, die Genossen heißen Frontex und auch heute ist es gute Sitte, dass die Toten Namenlos bleiben.
Der Unterschied zu den Toten an der DDR Mauer ist, dass das Sterben im Mittelmeer immer noch weiter geht.
Und dass die Verantwortlichen nicht nur nicht für dieses Unrecht verurteilt werden, sondern von so einigen die vor lauter Erinnern an vergangenes Unrecht nicht dazu kommen derzeitiges anzuprangern, gewählt und damit in Amt und Würden gehalten werden.